Steuerparadiese zerstören

Eine Lehre aus der großen Krise muss sein: Steuerparadiese wie in Zypern dürfen in der EU keinen Platz mehr haben. Was notwen­dig ist, sind ergo enge Steuerkorridore auf EU-Ebene, um natio­na­len Regierungen die Möglichkeit zu nehmen, Reiche aus anderen Staaten anzu­lo­cken.

Die Vertreibung aus dem Paradies — in Ihrer EU verfüg­bar.

Autor: Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

9 Gedanken zu „Steuerparadiese zerstören“

  1. Ich ueber­lege jetzt seit 5 Minuten, ob dieser Artikel ernst gemeint oder Sarkasmus ist.

    Sozis sind einfach unschlag­bare Experten der Realsatire :)

      1. …will meinen: Ich dachte du willst das oben geschrie­bene viel­leicht ein wenig erla­eu­tern, denn so wie es dort steht, ergibt es fuer mich auf mehre­ren Ebenen keinen Sinn. Mag an mir liegen, d’accord.

      1. Noch lusti­ger: im Steuerparadies Zypern haben viele Russen Geld ange­legt.
        Russland ist aber nicht in der EU — ich kann da keinen Steuerwettbewerb mit anderen EU Ländern erken­nen, wenn Zypern Kapital aus einem Nicht-EU Land anlockt…

        Und die Frage ist auch welche Alternative EU-Länder haben, wenn sie nicht über nied­rige Steuersätze Investoren anlo­cken dürfen.
        Das betrifft ausser Zypern und Irland auch viele Osteuropäische Länder — sollen sie dann zum Ausgleich Steuermittel aus den Wohlhabenden EU-Ländern erhal­ten, um die fehlen­den Steuereinnahmen auszu­glei­chen ?

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