Schon klar

So weit, so schlecht:

Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung”, die zuerst über den Vorfall berich­tete, sollen die Männer dem Deutschen thai­län­di­scher Herkunft die Worte „Hier wohnen die Mongos” auf die Haut geschrieben haben. Das Einsatzführungskommando bestä­tigte dies und erklärte, dass die vier Soldaten nach Deutschland zurück­ge­schickt wurden.

Es wird leider noch schlechter:

Ein Sprecher des Einsatzführungskommandos sagte zum Motiv: „Alle Ermittlungen, die wir geführt haben, haben ergeben, dass der Vorfall nichts mit einem auslän­der­feind­li­chen Hintergrund zu tun hat.” Die Bilder, die Soldaten mit Handys gemacht hatten, sollen auf Befehl gelöscht worden sein. Alkohol soll bei dem Vorfall nach bishe­rigen Erkenntnissen nicht im Spiel gewesen sein.

Schon klar. Rassismus und Alkoholmissbrauch gibt’s in der Bundeswehr nicht, kann’s dort gar nicht geben. Nix sehen, nix hören, nix sagen, weitermachen.

Uff.

Über Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

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