Bewerbung als Mitglied des WDR-Rundfunkrats bei der NRW-Piratenfraktion

Liebe NRW-Piratenfraktion,

hiermit bewerbe ich mich als Mitglied des WDR-Rundfunkrats, wie in eurer Ausschreibung vom 1.2.2013 beschrieben.

Zu meiner Person: Ich wohne in Baden-Württemberg und bin schon seit vielen Jahren im Internet unter­wegs — völlig frei­willig und leiden­schaft­lich. Medienpolitische Debatten habe ich alle verfolgt und vertrete da auch eine klare Haltung: Was von der Öffent­lich­keit bezahlt wurde, muss ihr auch unbe­grenzt zur Verfügung stehen. Und zwar ohne Werbung und ohne Einschränkungen.

Ich bin zwar kein Jurist und kein Medienwissenschaftler, aber wozu soll das in dieser Funktion auch gut sein? Dafür gibt es Fachleute, deren Fachwissen ich sehr gerne und umfang­reich abrufen werde. Ich begreife die Mitgliedschaft im WDR-Rundfunkrat als dezi­diert poli­ti­sche Aufgabe und werde dafür sorgen, dass pira­tige Ideale wie Transparenz und Offenheit eine starke Stimme haben. Die poli­ti­schen Ziele der Piraten sind mir vertrauter als den meisten Piraten-Mitgliedern, nur in Sachen Grundeinkommen bin ich komplett anderer Meinung — aber diese Tatsache sollte im WDR-Rundfunkrat nun wirk­lich keine Rolle spielen.

Natürlich bin ich aktives SPD-Mitglied, klar — dafür trage ich quasi nie Sandalen (nur manchmal, wenn es wirk­lich sehr heiß ist) und schreibe selten SMS. Und, Extrabonus: Wenn ihr mich nehmt, wird niemand sagen können, dass ihr einfach nur einen Parteifreund mit einem Posten versorgt habt.

Auf eine Antwort von euch freue ich mich sehr!

Beste Grüße, Christian Soeder

PS: Zur zusätz­li­chen Über­zeu­gung ein Video mit Nockherberg-Söder — das bin zwar nicht ich, aber das Video ist sehr lustig. SOEDERBADENPOWER!!

Über Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

7 Kommentare zu “Bewerbung als Mitglied des WDR-Rundfunkrats bei der NRW-Piratenfraktion

  1. Inhaltlich nicht zu toppen, diese Bewerbung.
    Ich befürchte aber, daß die Mitglieder des WDR-Rundfunkrats aus NRW kommen sollen.