Über Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

5 Kommentare zu “„150 Jahre SPD — der Film: „Wenn du was verändern willst …” (1. Kapitel)

  1. Am 07.02.2013 fand die Premiere diese Films in Leipzig, im Beisein vom Bundesvorsitzenden und der Schatzmeisterin sowie den Filmleuten statt.
    Was mich „leicht” befremdet hat, waren die Begrüßungen der Beiden . Sie haben sich „nur” an die Damen und Herren, und nicht an die Genossinnen und Genossen oder Freundinnen und Freunde der SPD gewandt.
    Wußten Sie nicht wer im Publikum saß, oder was war der Grund???
    Zum Film selbst nur soviel, es ist schon ein Kunsstück 150 Jahre in ca. 90 Minuten zu packen. Und das die Filmleute keine SpD-Mitglieder sind muß man nicht kriti­sieren. Eher schon das einige Episoden des letzten Jahrzehnts unter den Tisch fielen.
    Die „Kollateralschäden” der Rot-Grünen Zeit und die Konsequenzen daraus wurden ausge­blentet. Nicht so die Spaltung der Partei, in Sachen 1.Weltkriegs-Kriegskredite, dies wurde ange­messen darge­stellt.
    Da drängt sich mir der Eindruck auf, es muß erst viel Wasser den Bach runter gelaufen sein, bis man in der Lage ist seinTun/Unterlassen selbst­kri­tisch reflek­tieren zu können.

      • Das muß man nicht verglei­chen, der Vergleich drängt sich auf. Oder was ist der Grund für die WASG und deren zusam­men­gehen mit der PDS zur LINKEN denn sonst??
        Von dem Mitgliederverlust der SPD in diesem Zusammenhang kann man, mangels Zahlen, nur speku­lieren. Und das ‚nicht ganz unbe­kannte Sozialdemokraten, die Partei verlassen haben, und dort „ange­dockt” haben solte zu Denken geben.
        Die Geschicht der SPD, war auch immer zugleich die Geschichte von linken Abspaltungen.

        • Der Effekt für die SPD ist ähnlich: Abspaltung am linken Rand, neue Partei, etc.

          Nur ist der Vergleich trotzdem absurd, weil Kriegskredite nun einmal etwas anderes sind als eine Arbeitsmarktreform.

          • Vordergründig viel­leicht ja, aber die Hartz-Reformen werden von den Betroffenen als ” Kriegserklärung” wahr­ge­nommen. Diesen gesell­schaft­li­chen Sprengstoff sollte man „entschärfen”, bevor Schlimmeres passiert.
            Dazu muß man aber auch gewillt/fähig sein. Gefährlich sind in diesem Zusammenhang nicht nur die Linken sondern auch der echte Rand, der laut Friedrich-Ebertstiftung in die Mitte der Gesellschaft vordringt. Diese Sorge sollte man nicht gering achten!