Twitterpolitik in Berlin

Ich bin heute Abend in Berlin, hier:

Di., 29. Januar 2013, 18: 30–21Uhr
Mercator ProjektZentrum Berlin, Neue Promenade 6, 10178 Berlin.

„Twitter” ist Teil der neuen elek­tro­ni­schen Netzwerke, zu einem gewich­ti­gen Teil aber auch publi­zis­ti­sches Medium. Der im März 2006 gegrün­dete Microblogging-Dienst wird für pole­mi­sche Attacken, ironi­sche Kommentare und News genutzt, und spielt damit — direk­ter noch als Facebook — eine gewich­tige Rolle in der gegen­wär­ti­gen poli­ti­schen Kommunikation. Twitter wird seit gerau­mer Zeit auch vom profes­sio­nel­len Journalismus inten­siv beob­ach­tet und für eigene Recherchen benutzt.
Welche kommu­ni­ka­ti­ven Stile haben sich auf Twitter heraus­ge­bil­det? Wie sieht die Twitternutzung bei den deut­schen Parteien aus? Bleibt Twitter das „Heimatmedium” der Piraten? Zu Beginn des Bundestagswahljahres 2013 haben sich die Münchener Soziologinnen und Parteienforscherinnen Jasmin Siri und Katharina Seßler in einer Pilotstudie für das IfM und die Stiftung Mercator mit diesen und anderen Twitter-Fragen beschäf­tigt und die Twitter-Accounts von zwölf deut­schen Politiker/innen analy­siert. Die Ergebnisse der Studie werden am 29. Januar im Rahmen eines gemein­sa­men Kolloquiums des Instituts für Meiden- und Kommunikationspolitik (IfM) und der Stiftung Mercator/ProjektZentrum Berlin mit den beiden Autorinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Journalismus disku­tiert.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anfragen für eine mögli­che Teilnahme bitte an orkan.torun@medienpolitik.eu

Bericht zur Veranstaltung und zur Studie folgt. Ich bin jeden­falls sehr gespannt.

Autor: Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.