Warum es richtig ist, Augstein Antisemitismus vorzuwerfen

Das Simon Wiesenthal Center hat Jakob Augstein auf Platz 9 der „Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs 2012″ (PDF) plat­ziert, 2010 kam Thilo Sarrazin zu dieser zwei­fel­haften „Ehre”. Sarrazin hat es sogar auf Platz 5 geschafft (PDF), da muss sich Augstein wohl noch weiter bemühen.

Das Ergebnis: In Deutschland wird eine erregte Debatte darüber geführt, wie das denn sein könne. Also nicht, dass Augstein anti­se­mi­ti­sche Ergüsse bei Spiegel Online und anderswo veröf­fent­li­chen darf — sondern dass dieses selt­same Simon Wiesenthal Center die Frechheit hat, Augstein des Antisemitismus zu bezich­tigen. Es kann eben nicht sein, was nicht sein darf.

Ist der Vorwurf denn wirk­lich so unge­recht? Nein. Warum? Das erar­beiten wir jetzt gemeinsam. Am einfachsten ist es, wenn wir Augstein selbst spre­chen lassen. Los geht’s.

Jakob Augstein, 6.4.2012, Spiegel Online:

Ein großes Gedicht ist das nicht. Und eine bril­lante poli­ti­sche Analyse ist es auch nicht. Aber die knappen Zeilen, die Günter Grass unter der Über­schrift „Was gesagt werden muss” veröf­fent­licht hat, werden einmal zu seinen wirk­mäch­tigsten Worten zählen. Sie bezeichnen eine Zäsur. Es ist dieser eine Satz, hinter den wir künftig nicht mehr zurück­kommen: „Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden.” Dieser Satz hat einen Aufschrei ausge­löst. Weil er richtig ist. Und weil ein Deutscher ihn sagt, ein Schriftsteller, ein Nobelpreisträger, weil Günter Grass ihn sagt. Darin liegt ein Einschnitt. Dafür muss man Grass danken. Er hat es auf sich genommen, diesen Satz für uns alle auszu­spre­chen. Ein über­fäl­liges Gespräch hat begonnen.

Augstein macht sich also Grass’ Aussage zu eigen, dass Israel den „ohnehin brüchigen Weltfrieden” gefährdet. Woher kennen wir das Argumentationsmuster, dass „die Juden unser Unglück sind”? Genau.

Augstein, ebd.:

Mit der ganzen Rückendeckung aus den USA, wo ein Präsident sich vor den Wahlen immer noch die Unterstützung der jüdi­schen Lobbygruppen sichern muss, und aus Deutschland, wo Geschichtsbewältigung inzwi­schen eine mili­tä­ri­sche Komponente hat, führt die Regierung Netanjahu die ganze Welt am Gängelband eines anschwel­lenden Kriegsgesangs: „Netanjahus Israel hat die globale Agenda auf eine Weise bestimmt wie kein kleiner Staat je zuvor”, schreibt die israe­li­sche Zeitung „Haaretz”. Vom Ölpreis bis zum Terrorismus — die Welt hat Gründe genug, einen israelisch-iranischen Krieg zu fürchten.

Ein klas­si­sches Muster für Verschwörungstheorien: Eine Aussage wie „wo ein Präsident sich vor den Wahlen immer noch die Unterstützung der jüdi­schen Lobbygruppen sichern muss” wird einfach so in den Raum gestellt — ohne jeden Beleg. Bei der Wikipedia gibt es eine Über­sicht über die Verteilung jüdi­scher BürgerInnen in den Countys (eine Art Landkreis) der USA. Wer sich mit dem Mehrheitswahlrecht auskennt, wird verstehen, dass der „jewish vote” quasi keine Bedeutung hat. Außerdem: „It’s one of the oldest canards in American poli­tics — the claim that Jewish Americans are single-issue voters whose support goes to those candi­dates with the most hawkish views on Israel.”

Augstein, ebd.:

Ahmadinedschad hält die Welt bewusst im Unklaren über seine nuklearen Absichten. Er profi­tiert von dieser stra­te­gi­schen Zweideutigkeit, ebenso wie die Israelis von ihren Kriegsdrohungen profi­tieren. Beide Länder helfen sich gegen­seitig, ihren Einfluss weit über ihr eigent­li­ches Maß hinaus zu vergrö­ßern. Auf eine perverse Weise befinden sie sich in einer wech­sel­sei­tigen Abhängigkeit. Das bliebe ihre eigene Sache, hätten sie nicht die ganze Welt als Geisel genommen.

Ich sehe nicht, wo genau „die Israelis von ihren Kriegsdrohungen profi­tieren”. Seit wann ist es dem Wirtschaftswachstum förder­lich, wenn man Unsummen in Rüstung inves­tieren muss? Es sei denn natür­lich, die Weisen von Zion gab es doch und die Juden wollen die Welt in Brand setzen … oh.

Nein, das schreibt Augstein so konkret ja nicht, nicht wahr? Mh.

Augstein, ebd:

Iran steht bereits durch eine Fülle von Sanktionen unter Druck. Jetzt muss endlich auch auf Israel Druck ausgeübt werden. Wohlgemerkt: Wer das sagt, versucht nicht, „die Schuld der Deutschen zu rela­ti­vieren, indem er die Juden zu Tätern macht”, wie Döpfner sagt. Hier geht es nämlich nicht um die Geschichte Deutschlands. Sondern um die Gegenwart der Welt.

Oh. Die Gegenwart der Welt ist also in Gefahr, wenn kein Druck auf Israel ausgeübt wird.

Jakob Augstein, 26.11.2012, Spiegel Online:

Es ist für die Philosophin Butler eine persön­liche Kränkung, als Antisemitin verun­glimpft zu werden. Das ist aber nicht einmal das Schlimmste daran. Der Vorwurf ist so erkennbar unsinnig und inter­es­sen­ge­leitet, dass er auf die Vorwerfenden zurück­fällt. Und da liegt das Problem: Je häufiger der Antisemitismus-Vorwurf für kurz­fris­tige, poli­ti­sche Zwecke einge­setzt wird, desto irre­le­vanter wird er. Der Prozess hat schon längst begonnen: Früher war es eine Schande, für einen Antisemiten gehalten zu werden. Inzwischen muss man solchen Vorwurf nicht mehr ernst nehmen. Im Meer der hirn– und folgen­losen Injurien des Internets geht auch diese Beschimpfung einfach unter.

Wir sehen davon ab, dass der Absatz in sich unlo­gisch ist — denn entweder es ist eine „persön­liche Kränkung”, als Antisemitin bezeichnet zu werden, oder „man muss den Vorwurf nicht mehr ernst nehmen”. Auch wenn das igno­riert wird: Was genau ist denn hier das Argument? Gibt es denn eine Schwelle des erlaubten Antisemitismus, des gesell­schafts­fä­higen Rassismus?

Augstein, ebd.:

Hier entgleisen nicht nur die Worte. Das Gedenken an den Holocaust wird zu nied­riger Münze verkauft. Das Traurige ist: Am Ende bleibt nur ein Achselzucken. Inflationärer Gebrauch führt immer zur Entwertung. Das ist eine Katastrophe. Denn der Antisemitismusbericht der Bundesregierung aus dem Jahr 2011 kommt zu solchen Ergebnissen:

Jeder sechste Deutsche stimmt der Aussage zu, Juden hätten zu viel Einfluss in Deutschland.
Jeder Achte findet, die Juden trügen eine Mitschuld an ihrer Verfolgung,
und vierzig Prozent unter­stellen ihnen, aus ihrer Verfolgung in der Vergangenheit Vorteile in der Gegenwart zu ziehen.
Insgesamt hat jeder fünfte Deutsche etwas gegen Juden.

So. Frage: Was geht eigent­lich in Augstein vor, dass er das aufschreiben kann, ohne dabei stutzig zu werden? Sollte er nicht denken: „Oh! So etwas ähnli­ches habe ich ja schon einmal selbst geschrieben! Mh, liege ich am Ende falsch?”

Nein. Das denkt Augstein natür­lich nicht. AntisemitInnen, das sind die anderen. Er ist ja nur harm­loser „Israelkritiker” und macht sich Sorgen. Aber wir merken schon, dass zwischen „Gedenken an den Holocaust wird zu nied­riger Münze verkauft” und „vierzig Prozent unter­stellen ihnen, aus ihrer Verfolgung in der Vergangenheit Vorteile in der Gegenwert zu ziehen” gewisse Parallelen bestehen, oder?

Und zwischen „Immer häufiger wird Israels Besatzungspolitik mit dem Antisemitismus-Argument gegen jede Kritik in Schutz genommen. Dadurch verliert der Begriff seine Bedeutung und das Thema seine Würde. All das nützt den wirk­li­chen Judenfeinden — und es schadet Israel.” (ebd.) und „Jeder Achte findet, die Juden trügen eine Mitschuld an ihrer Verfolgung”.

Und zwischen „Jeder sechste Deutsche stimmt der Aussage zu, Juden hätten zu viel Einfluss in Deutschland.” und „Mit der ganzen Rückendeckung aus den USA, wo ein Präsident sich vor den Wahlen immer noch die Unterstützung der jüdi­schen Lobbygruppen sichern muss” (s.o.).

Das fällt uns auf, richtig? Gut.

Jakob Augstein, 19.11.2012, Spiegel Online:

Selbst das ist gelogen. Die Katastrophe geschieht. Gaza ist ein Ort aus der Endzeit des Menschlichen. 1,7 Millionen Menschen hausen da, zusam­men­ge­pfercht auf 360 Quadratkilometern. Gaza ist ein Gefängnis. Ein Lager. Israel brütet sich dort seine eigenen Gegner aus.

Gaza ist ganz sicher kein guter Platz zum Leben. Aber: Gaza ist kein Gefängnis. Gaza ist kein Lager. Gaza ist kein Ort aus „der Endzeit des Menschlichen”. (Was soll das über­haupt heißen? Denke nur ich dabei an Auschwitz?) Fakt ist: Gaza wird von der Hamas dikta­to­risch beherrscht, die Hamas unter­drückt die BewohnerInnen. Nicht Israel. Die Hamas wird von der EU nicht grundlos als terro­ris­ti­sche Vereinigung definiert.

Allein diese kurze Textarbeit macht deut­lich, woher der Wind bei Augstein weht. Ich könnte mir jetzt noch den „Freitag” genau anschauen bzw. die Artikel, die unter Herausgeber und Bald-Chefredakteur Augstein dort veröf­fent­licht wurden, aber wozu? Die zitierten Textstellen sind völlig ausrei­chend, um Augstein Antisemitismus vorzu­werfen. Wenn Augstein das für eine Beleidigung hält, ist das sein Problem — es ist v.a. eine Tatsachenbeschreibung.

Wer es noch fundierter mag, wird u.a. hier fündig:

Über Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

8 Kommentare zu “Warum es richtig ist, Augstein Antisemitismus vorzuwerfen

  1. Was wäre denn legi­time Israelkritik? Darf man das über­haupt? Man wird das Gefühl nicht los, dass aus jeder Aussage etwas anti­se­mi­ti­sches herge­leitet werden kann. Wie hier dem Augstein auf einmal die „Weisen von Zion” ange­dichtet werden spricht da wirk­lich Bände.

  2. Es ist wohl­tuend zu sehen, dass es auch in der SPD noch Leute gibt, die dem anti­se­mi­ti­schen Mainstream etwas entgegen setzen. Na ja, zumin­dest einen gibt es. Danke.

  3. Augstein hat einfach manchmal nicht recht. Zu einem Antisemiten macht ihn das nicht. Und schon gar nicht zu einem der 10 schlimmsten. Wenn er damit schon in den Top 10 landet, hat das Judentum nichts zu befürchten.

  4. Zu einem ausge­wo­genen Artikel gehört es, bei kontro­versen Themen nicht nur eine (d.h.: die persön­lich präfe­rierte) Sichtweise darzu­stellen, sondern darüber hinaus den Blick für Gegenargumente nicht zu verlieren. Meistens liegt die Wahrheit™ nämlich irgendwo in der Mitte. Israelkritik (egal ob nun berech­tigt oder nicht) ist nicht zwangs­läufig Antisemitismus. Entscheidend ist viel­mehr der Beweggrund der Kritik — worum geht es dem Kritiker? Will er in erster Linie Juden verächt­lich machen oder legi­ti­mer­weise auf Missstände hinweisen?

    Kritiker der israe­li­schen Siedlungs– und Besatzungspolitik finden sich ja auch in Israel selbst, das trotz seiner prekären Lage immer noch eine plura­lis­ti­sche Gesellschaft ist und außer dem rechts­kon­ser­va­tiven Netanjahu, dem (laut Ha’aretz) rechts­ra­di­kalen Lieberman und ortho­doxen Fanatikern auch eine Friedensbewegung und eine (leider viel zu schwache) poli­ti­sche Linke hat.

    Ist Augsteins Kritik nun berech­tigt? Ich würde sagen: dem Grunde nach schon. Aber der Ton macht bekann­ter­weise nun mal die Musik. Und ein erfah­rener Journalist wie Augstein müsste wissen, dass seine Wortwohl viel­fach zu harsch ausfällt, über­zogen ist und der Kritik als solchen am Ende nur abträg­lich sein kann.

    Ich glaube nicht, dass sich Augstein irgend­wann einmal in einem seiner Texte gegen Juden oder das Existenzrecht Israels ausge­spro­chen hat. Sein Fehler war und ist es, den Adressaten seiner Kritik nicht genau zu benennen. Es bleibt somit im Unklaren, ob er nun die israe­li­sche Regierung oder Israel als solches meint. Und es wird Spekulation, ob es ihm dabei um Netanjahu als Politiker oder als Juden geht.

    Diese (bewusst in Kauf genom­mene?) Unschärfe seiner Texte kann und sollte man Augstein vorwerfen. Zu einem Antisemiten macht sie ihn aber deswegen noch nicht. Das sieht Samuel Korn vom Zentral der Juden in Deutschland übri­gens auch so: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1967702/

  5. Herrje!
    Augstein formu­liert intel­lek­tuell, scharf, pole­misch zuspit­zend, eben geeignet für Kolumnen und Blogdebatten. Damit kommt er mir zuweilen vor wie der spie­gel­ver­kehrte Zwillingsbruder von Henryk M. Broder. Da beide oftmals konträrer Meinung sind, springen zwischen ihnen immer mal wieder die Funken.

    Das macht die Texte von beiden lesens­wert, weil sie tref­fende Punkte aufspitzen, zuspitzen, spritzig formu­lieren. Es entwertet aber auch die inhalt­liche Belastbarkeit der Texte, es sind Polemiken und keine Sachartikel. (Das sollte man bei Broders Kommentaren über Augstein auch nie vergessen.)

    Aber ist das gleich Antisemitismus (Augstein) und Antiislamismus (Broder)? Sind also beide gleich Rassisten? Und schafft es Augstein damit wirk­lich gleich auf die TOP10 der welt­weiten Antisemiten? Gab es im letzten Jahr wirk­lich keine 10 Menschen auf der ganzen Welt, die menschen­feind­li­cheren anti­se­mi­ti­schen Unfug abge­son­dert hätten? In dem Fall wäre die Welt wirk­lich zu beglückwünschen!

    Mir erscheint diese Einordnung viel zu platt — nicht zuletzt weil sie die Bezeichnungen „Antisemit”, „Antiislamist” und „Rassist” zu sehr verwäs­sert und verharm­lost. Wenn schon prägnant zuge­spitzte Polemiken in diesem Maße für diese Klassifizierung genügen sollten, verstehe ich, wieso in Studien so hohe Anteile der deut­schen Bevölkerung als anti­se­mi­tisch, anti­is­la­misch und allge­mein rassis­tisch bezeichnet werden — und halte das für einen metho­di­schen Fehler.

    Ach ja, da dieses eigent­lich eine amerikanisch-deutsche Debatte ist (das Wiesenthal-Center hockt in LA), empfehle ich dazu diese Analyse eines in Deutschland wohnenden Amerikaners: http://andrewhammel.typepad.com/german_joys/2013/01/what-jakob-augstein-said.html

  6. Pingback: B.L.O.G. – Bissige Liberale ohne Gnade » Wirklich Antisemit?

  7. zensiert?
    passt wohl nicht ins konzept, wenn der spd-vorsitzende nach einem besuch in paläs­tina zu ähnli­chen ansichten kommt wie augstein!

    • nicht jeder der Israel als Apartheitsstaat oder Gaza als Lager bzw. KZ bezeichnet ist ein Antisemit.
      Nicht jeder der Israel als größte Gefahr für den Weltfrieden benennt uns als Profiteur der Bürgerkriege in Lybien, Syrien, Sudan ect. bezeichnet ist ein Antisemit.
      Nicht jeder der Israel unter­stellt die us-amerikanische Politik durch Lobbyarbeit zu lenken ist ein Antisemit.

      Manche Menschen die sich so äußern wollen einfach nur Wählerstimmen bei Menschen sammeln die im anti­se­mi­ti­schen deut­schen Mainstream mitschwimmen, das macht sie nicht auto­ma­tisch zu Antisemiten.

      Und haben die Israelkritiker nicht recht ?
      Wenn das zionis­ti­sche Gebilde verschwindet, würde dann nicht Friede, Freude, Eierkuchen herrschen ?

      Dürften dann nicht die Nachkommen der Flüchtlinge aus Palästina die seit 65 Jahren bei ihren arabi­schen Brüdern in Flüchtlingslager² hausen und denen per Gesetz³ verboten wird zu wählen oder bestimmte Berufe auszu­üben endlich als gleich­be­rech­tigte Bürger in den Ländern leben in denen sie geboren und aufge­wachsen sind ?

      Werden dann nicht Kurden, schii­ti­sche Araber, sunni­ti­sche Araber, Türken und Perser ihre mehr als 1400 Jahren alten Konflikte um die Vorherrschaft im Nahen Osten beiseite legen und Frieden schließen ?

      Wird dann nicht schlag­artig der Bürgerkrieg in Syrien enden und das Syrische Volk weiter unter der weisen Führung von Präsident Assad und seiner Baath Partei den Sozialismus aufbauen ?

      Werden die Amis sich dann nicht auf ihren Kontinent zurück ziehen und fried­lich zuschauen wie die Weltpolitik sich entwi­ckelt, statt impe­ria­lis­ti­sche Kriege zu führen wie 1948 in Korea, 1990–91 in Kuwait, 1996–99 auf den Balkan und 2001 — 2002 in Afghanistan ?

      ²,³ das sind natür­lich keine KZs und auch keine Apartheit, so etwas gibt es nur in Israel.
      Die genaue Bezeichnung für die Lebensverhältnisse dieser Menschen ist „arabi­sche Gastfreundschaft & Solidarität”