Ganz rasch und nebenbei muss ich euch unbedingt noch diesen NZZ-Artikel über WASPs in den USA empfehlen. Zitat: „Die USA wurden von den WASP – von weissen angelsächsischen Protestanten – gegründet. Fast 200 Jahre haben diese den Kurs der späteren Weltmacht bestimmt. Und heute? Da kämpfen ein Mormone und ein Schwarzer um die Präsidentschaft, und im Supreme Court sitzen ausschliesslich Katholiken und Juden. Der Niedergang der einstigen Elite hat weitreichende Folgen für das Land.” Der Artikel ist ein wenig monokausal, aber in der Tendenz sicherlich nicht falsch, sondern sogar sehr treffend. Ich würde sogar noch weiter gehen: Vielleicht ist Romney der letzte „weiße” Kandidat, also der letzte Kandidat, der darauf hoffen muss, eine Mehrheit der whites gegen die non-whites erzielen zu können. In vier Jahren wird das vermutlich rechnerisch nicht mehr möglich sein. Die Republikaner müssen sich also wandeln, wenn sie mehrheitsfähig bleiben wollen.