4 Gedanken zu „„Der Mythos von der sinnlosen Zerstörung der unschuldigen Barockstadt Dresden ist falsch”“

  1. Dass es den Nazis natür­lich nicht um die Opfer geht, dürfte klar sein, müssen wir nicht weiter drüber reden. Natürlich sind die in Dresden damals Umgekommenen letzt­lich Opfer der Nazi-Barbarei.

    Aber etwas irri­tie­rend finde ich den Beginn des Kommentars. Dass es in Dresden sound­so­viele Konzentrationslager gegeben haben soll (wirk­lich in der Innenstadt?), dort selbst­ver­ständ­lich Nazis gewohnt haben, es in Dresden Rüstungsfirmen gab und so weiter — mag alles stimmen, aber die zwischen den Zeilen ables­bare Folgerung, dass die Stadt es deswe­gen sozu­sa­gen „verdient” gehabt hätte, in Flammen aufzu­ge­hen, ja ein stra­te­gisch wich­ti­ges Ziel abgab, geht mir dann doch ein biss­chen weit. Ich denke, man könnte es auch einfach dabei belas­sen, dass es völlig okay ist, der Opfer zu geden­ken und darauf hinzu­wei­sen, dass es Kriegsopfer waren und dass die Deutschen unter der Herrschaft der Nationalsozialisten es waren, die diesen Krieg gewollt, geplant und ange­fan­gen haben.

    1. Du miss­ver­stehst den Kommentar. Es geht darum, dass Dresden eben nicht (!) aus purer Boshaftigkeit zerstört wurde.

    2. Die Treffgenauigkeit der Bombardierungen waren damals noch schlech­ter als heute und die Moral der Bevölkerung sollte zerstört werden. Es herrschte Krieg und da werden häufig Entscheidungen getrof­fen die im Nachhinein über­trie­ben ausse­hen. Allerdings weiß man jetzt auch wie die Geschichte ausge­gan­gen ist.

  2. Kriegsverkürzung zieht als stra­te­gi­sches Argument immer. Abgesehen würde man sich eine Aussage wünschen, ob es nun ein Kriegsverbrechen war oder nicht.

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