Dass es den Nazis natürlich nicht um die Opfer geht, dürfte klar sein, müssen wir nicht weiter drüber reden. Natürlich sind die in Dresden damals Umgekommenen letztlich Opfer der Nazi-Barbarei.
Aber etwas irritierend finde ich den Beginn des Kommentars. Dass es in Dresden soundsoviele Konzentrationslager gegeben haben soll (wirklich in der Innenstadt?), dort selbstverständlich Nazis gewohnt haben, es in Dresden Rüstungsfirmen gab und so weiter — mag alles stimmen, aber die zwischen den Zeilen ablesbare Folgerung, dass die Stadt es deswegen sozusagen „verdient” gehabt hätte, in Flammen aufzugehen, ja ein strategisch wichtiges Ziel abgab, geht mir dann doch ein bisschen weit. Ich denke, man könnte es auch einfach dabei belassen, dass es völlig okay ist, der Opfer zu gedenken und darauf hinzuweisen, dass es Kriegsopfer waren und dass die Deutschen unter der Herrschaft der Nationalsozialisten es waren, die diesen Krieg gewollt, geplant und angefangen haben.
Die Treffgenauigkeit der Bombardierungen waren damals noch schlechter als heute und die Moral der Bevölkerung sollte zerstört werden. Es herrschte Krieg und da werden häufig Entscheidungen getroffen die im Nachhinein übertrieben aussehen. Allerdings weiß man jetzt auch wie die Geschichte ausgegangen ist.
Kriegsverkürzung zieht als strategisches Argument immer. Abgesehen würde man sich eine Aussage wünschen, ob es nun ein Kriegsverbrechen war oder nicht.
Dass es den Nazis natürlich nicht um die Opfer geht, dürfte klar sein, müssen wir nicht weiter drüber reden. Natürlich sind die in Dresden damals Umgekommenen letztlich Opfer der Nazi-Barbarei.
Aber etwas irritierend finde ich den Beginn des Kommentars. Dass es in Dresden soundsoviele Konzentrationslager gegeben haben soll (wirklich in der Innenstadt?), dort selbstverständlich Nazis gewohnt haben, es in Dresden Rüstungsfirmen gab und so weiter — mag alles stimmen, aber die zwischen den Zeilen ablesbare Folgerung, dass die Stadt es deswegen sozusagen „verdient” gehabt hätte, in Flammen aufzugehen, ja ein strategisch wichtiges Ziel abgab, geht mir dann doch ein bisschen weit. Ich denke, man könnte es auch einfach dabei belassen, dass es völlig okay ist, der Opfer zu gedenken und darauf hinzuweisen, dass es Kriegsopfer waren und dass die Deutschen unter der Herrschaft der Nationalsozialisten es waren, die diesen Krieg gewollt, geplant und angefangen haben.
Du missverstehst den Kommentar. Es geht darum, dass Dresden eben nicht (!) aus purer Boshaftigkeit zerstört wurde.
Die Treffgenauigkeit der Bombardierungen waren damals noch schlechter als heute und die Moral der Bevölkerung sollte zerstört werden. Es herrschte Krieg und da werden häufig Entscheidungen getroffen die im Nachhinein übertrieben aussehen. Allerdings weiß man jetzt auch wie die Geschichte ausgegangen ist.
Kriegsverkürzung zieht als strategisches Argument immer. Abgesehen würde man sich eine Aussage wünschen, ob es nun ein Kriegsverbrechen war oder nicht.