CDU:
Bereits 2009 fanden sich in der CDU verschiedene Gruppen zusammen und debattierten die netzpolitische Ausrichtung der Union. Im September 2010 wurden diese Initiativen von Generalsekretär Hermann Gröhe gebündelt und der „Arbeitskreis Netzpolitik“ nahm — unter dem Vorsitz von Michael Kretschmer — seine Arbeit auf. Zur Mitarbeit im Arbeitskreis sind alle CDU-Mitglieder eingeladen, die sich um die Entwicklung der Netzpolitik kümmern. Dieser Einladung sind bisher sowohl Abgeordnete des Deutschen Bundestages, des Europaparlaments und zahlreiche engagierte Mitglieder der Partei und der Jungen Union gefolgt.
Die Arbeit des AK findet online wie offline statt. Bei den vergangenen Arbeitssitzungen in Berlin wurde, in der Regel unter Beteiligung externer Experten, insbesondere über folgende Themen beraten: Open Data, Netzneutralität, die Bedeutung des Internet für den Wirtschaftsstandort Deutschland, das Rote-Linie-Gesetz, Jugendmedienschutz im Internet, die datenschutzrechtlichen und sonstigen netzpolitischen Initiativen auf EU-Ebene, sowie über den Datenschutz in Sozialen Netzwerken.
Auf Basis dieser Arbeit wurden erste Grundsätze für die CDU Netzpolitik entwickelt. Diese sollen als Leitplanken dienen und in den kommenden Monaten zu einer umfassenden netzpolitischen Strategie ausgebaut werden.
Fragen und Anregungen zum AK Netzpolitik können Sie gerne per E-Mail senden an netzpolitik@cdu.de oder Sie beteiligen sich direkt an unseren Debatten im Bereich Pro und Contra.
CSU:
Liebe CSUnet-Freunde!
Herzlich Willkommen auf den Internetseiten von „CSUnet”. In unserem virtuellen Verband können Sie online diskutieren und dabei ständig Kontakt zu unserer Partei halten. CSUnet soll auch der direkte Draht zur CSU für alle sein, die sich wegen der Mobilität und Wechseln ihrer Lebens– und Arbeitswelt nicht immer dauerhaft an einem Ort engagieren können.
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SPD:

Die Parteireform war völlig sinnlos, wenn solche „Vorschläge” ernsthaft debattiert werden. Unglaublich.
Ich nehme hier weder Stellung für noch gegen den Entwurf.
Diese Grafik — so schlimm sie auch sein mag — ist aus dem Kontext gerissen.
Man sollte schon das ganze Papier zur Verfügung stellen und erstmal alles lesen: http://t.co/5HVAB4Oo (Danke @gigalinux)
Zweitens sollte man den Verfassern einen Moment Zeit geben, um dass Papier und seine Idee zu erklären.
Wir haben eigentlich nicht die Zeit und die Kapazitäten uns schon wieder intern zu zerreisen, wie es gerade auf Twitter passiert.
(In der Grafik sind übrigens „offene AGs/PG” eingezeichnet. #Nurmalso)
„Diese Grafik — so schlimm sie auch sein mag — ist aus dem Kontext gerissen.”
Das ist falsch. Die Grafik ist aus dem Papier.
Das Papier ist oben verlinkt.
„Zweitens sollte man den Verfassern einen Moment Zeit geben, um dass Papier und seine Idee zu erklären.”
Das Papier ist oben verlinkt.
„Wir haben eigentlich nicht die Zeit und die Kapazitäten uns schon wieder intern zu zerreisen, wie es gerade auf Twitter passiert.”
Richtig. Ich bin schuld, dass einige Leute nichts von interner Kommunikation im Vorfeld halten. Ja. Das macht Sinn.
Och Christian, jetzt nicht gleich alles persönlich nehmen.
Dass das Bild verlinkt ist, muss nicht gerade sofort mitbekommen. Und trotzdem stellst du hier Text einem verunglückten Malwettbewerb gegenüber.
Seisdrum.
Danke für den link auf den Vorschlag, ich wäre beinahe bereit zu sagen tl:dr aber vier Seiten sind ja noch erträglich.
was mir persönlich gefällt ist die Stellenwert der Zivilgesellschaft, Wissenschaft ect, pp. im Organigramm.
Irgendwo am Rand statt nur mittendrin. ;-)
Natürlich ist nichts daran verkehrt das man sich Gedanken macht wie man etwas organisiert.
Einfach drauf loslegen — inoffiziell, ohne Rederecht auf dem Parteitag und so das geht ja gar nicht.
Auf alle Fälle entstehen da ein paar schöne Posten die mit kompetenten Politikern besetzt werden können.
„Sprecher der Kommission für digitale Gesellschaft” wird sich gut machen in der Einblendung wenn man ARD & ZDF ein Interview gibt.
Auch wenn es etwas zu lang ist.
Ich könnte mir gut vorstellen das so ein Posten z.B. auch für Politiker interessant ist die bislang öffentlich nicht so wahr genommen werden, wie sie es verdienen.
z.B. Heiko Maas der in einem Interview für die Tagesthemen eine interessante Meinung zum Thema Killerspiele und Paintball geäußert hat.
Ich hätte da noch ein paar Verbesserungsvorschläge, die ich in dem Thesenpapier vermisse:
So sollte auf alle Fälle bei der Besetzung der Posten natürlich unbedingt auf eine Frauen– und Migranten*innenquote zu achten sein.
Und das ganze Thesenpapier sollte nach den Vorgaben der Mädchen– und Frauenpolitischen Kommission der SJD — Die Falken — korrekt gendergerecht formuliert werden.
Kann dann noch am Erfolg dieses Projektes gezweifelt werden ? ;-)
Auf der anderen Seite: Kopf hoch.
Solange CDU Politiker immer noch Netzsperren gegen Kinderpornos und Killerspielverbote fordern wird die SPD jungen netzaffinen Wählern kaum negativ auffallen.
„Einfach drauf loslegen — inoffiziell, ohne Rederecht auf dem Parteitag und so das geht ja gar nicht.”
Du wirst lachen, das wird auch gemacht.
Aber wenn man irgendwann einen Antrag auf einen Parteitag bringen will, braucht man eben eine „offizielle” Struktur.
Da würde natürlich ausreichen:
1. Mitgliederversammlung
2. Vorstand
Aber hey. ;-)
Jepp, KISS Prinzip
Keep it simple, stupid.
Jedenfalls macht man mit solchen Vorschlägen und Organigrammen bei der Zielgruppen nicht gerade Punkte.
Es wäre natürlich schön, wenn die Diskussion auf einer Ebene statt findet, die sich um eine konstruktive Gestaltung der Netzpolitik in der SPD hin bewegt. Wie weit der AK in der CDU trägt, konnte man in den letzten Tagen beobachten.
Um mehr zu sein als solch eine Spielwiese, bedarf es der Unterstützung und Verankerung in der Partei und(!) in Teilen der Zivilgesellschaft unter Hinzuziehung von Experten. Genau darum bemüht sich das Papier, welches eh nicht auf diese etwas verunglückte Grafik reduziert werden sollte.
Die Grafik bildet den Vorschlag doch ab. Den Einwurf verstehe ich nicht.
Mit der Parteireform im Dezember wurde die Möglichkeit in die Satzung geschrieben, Themenforen einzurichten. Es besteht gar keine Notwendigkeit, eine völlig neue Struktur zu erfinden.
Man braucht einen Sprecherkreis/Vorstand und das war’s dann auch. Abstimmungen und Papiere kann man via Mailinglisten, AdHocracy, Videokonferenzen, etc. pp. schreiben.
Es ist doch völlig unnötig eine Struktur zu erfinden, die gut und gerne für ein paar tausend Mitglieder ausgelegt ist, wenn noch völlig unklar ist, wie viele Leute mitmachen werden. Wenn sich nur 50 aktive Leute zusammenfinden, dann sollen die 32 Delegierte wählen? Wozu?