Günter Keil schreibt bei der „Achse des Guten” über die Energiewende und die sich daraus ergebenden Probleme und Problemstellungen:
Auszug aus Teil 1:
Wer die amtlichen Verlautbarungen zur Energiepolitik, zur Begründung von Gesetzen, die die Förderung bestimmter Energietechnologien betreffen, die politischen Erläuterungen zu sämtlichen staatlichen Maßnahmen auf diesem Gebiet kritisch betrachtet, der kann zunächst die durchgängig festzustellenden fast unglaublichen Fehler nicht fassen.
Bis er das System erkennt: Vorbei sind die Zeiten, als eine Oberste Bundesbehörde unter keinen Umständen die Bürger gezielt getäuscht und mit falschen Informationen in die Irre geführt hat. Die einzige lässliche Sünde war in diesen “guten alten Zeiten” das Weglassen allzu peinlicher Aussagen – aber es wurde niemals gefälscht und gelogen.
Vorbei. Die Manipulation von Fakten und absichtliche Falschinformationen sind seit etwa 6 Jahren zu einem normalen Mittel der Öffentlichkeitsarbeit geworden. Da es sich bei dem Thema Energiewirtschaft und Energietechnik um Fachgebiete handelt, die dem Normalbürger eher fremd sind, war diese Politik der systematischen Desinformation außerordentlich erfolgreich – wie die Umfragen auf diesem Gebiet belegen.
Das Haupt-Schlachtfeld dieses Medienkriegs sind die sogenannten erneuerbaren Energien, die es natürlich nicht gibt, denn Energie ist nicht erneuerbar. Gemeint sind regenerative Energietechniken, mit denen die Strahlungsenergie der Sonne, die kinetische Energie von Luftströmungen oder die chemische Energie von Biomasse ausgenutzt werden kann. Es war und ist das politische Ziel der letzten und der derzeitigen Bundesregierung, für diese Energietechniken trotz ihrer vielfachen und massiven Nachteile eine öffentliche Akzeptanz zu erreichen und Widerstände der Fachleute zu neutralisieren. Dazu dient diese systematische Fehlinformation – sie ist ein politisches Instrument zur Durchsetzung ideologischer Ziele.
Auszug aus Teil 2:
Ein von der Politik schon immer eingesetztes Mittel zur Stärkung der Überzeugungskraft von Plänen ist die Projektion von Verheißungen, das Versprechen von neuen Möglichkeiten, wozu sich insbesondere die Schilderung von neuen technischen Lösungen sehr gut eignet, weil hierbei die rasche Nachprüfung durch die Bürger entfällt und auch die Medien erfolgreich als Werbeträger eingesetzt werden können.
In keinem anderen Sachbereich wird von dieser Methode derart viel Gebrauch gemacht, wie bei der Energieversorgung. Und je ungewisser den Verkündern neuer Lösungswege – zum Beispiel eine Energiewende – die Erfolgschancen erscheinen, umso mehr arbeiten sie mit Visionen, Hoffnungen und Versprechungen.
Die am meisten benutzte Methode ist die Beschreibung von tatsächlich noch nicht entwickelten Techniken als in Kürze sicher und erfolgreich einsetzbar.
Die Begründungsversuche für die sog. Energiewende stützen sich ganz erheblich auf derartige Beispiele.
Ich kann das nicht abschließend beurteilen, aber ich denke, dass es sinnvoll ist, wenn man andere Sichtweisen zur Kenntnis nimmt. Insofern ein klarer Lesetipp.

Wir bekommen eine Energiewende.
Abgeschaltete Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke werden durch Gaskraftwerke von Gasprom ersetzt.
Nicht nur der Hauptbrennstoff wird gewendet, auch der Hauptanbieter und zu guter letzt auch der Hauptbetreiber.
Die sogenannten erneuerbaren Energien und deren Förderung, die mich immer an den Eierkreislauf in der DDR erinnern, sind die Abwrackprämie.
Gas ist der Energieträger der Zukunft in Deutschland.
Das klingt so negativ?
Nun ja, ich bin bin kein Anhänger einer Abhängigkeit von russischem Gas.
Zum einen wegen der absehbaren Dominanz dieses Brennstoffes und der damit einhergehenden Verstaatlichung des Energiesektors.
Zum anderen wegen der imperialen Ambitionen Russlands die ehemaligen Sowjetrepubliken betreffend. Am Beispiel der Ukraine und Georgien habe ich den Einsatz der Rohstofflieferungen als Erpressungsmittel wahrgenommen und die Entschlossenheit Krieg zu führen.
Ich will das gar nicht moralisch bewerten, sondern sehe es als m.E. nicht im deutschen Interesse liegend an. Wohl wissend, damit eine Minderheitenmeinung zu vertreten.
Auch der dritte Teil ist äußerst lesenswert wie ich finde.
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_energiewende_ist_bereits_gescheitert_teil_3/
In diesem geht es um die Kosten — für die Bürger. Ganz konkret.