Monthly Archives: Dezember 2011

Berliner Erklärung

17. Dezember 2011
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Seit über 60 Jahren gilt in Deutschland laut Grundgesetz, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind. In der Realität ist die Gleichstellung allerdings noch lange nicht verwirklicht. Die anhaltende Benachteiligung von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen steht damit im Widerspruch zu unserem Grundgesetz und zu internationalem Recht.

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Basisdemokratie: Nicht bei FDP und Linkspartei

12. Dezember 2011
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FDP und Linkspartei sind zwei kleine Parteien, die inhaltlich unterschiedlicher nicht sein könnten, die sich aber in einer Sache einig sind: in der Ablehnung und der Bekämpfung von Basisdemokratie. Zur FDP schreibt Günther Lachmann das Nötige: Die FDP wird beherrscht von Angst. Ihre Parteispitze fürchtet nichts mehr als den Verlust der Macht und der ihr damit drohenden Bedeutungslosigkeit. Weil dies so ist, zittert sie vor dem Wähler, der die FDP in Umfragen zur Ein-Prozent-Partei degradiert. Und inzwischen ängstigen sich Philipp Rösler und Christian Lindner sogar vor den eigenen Mitgliedern, weil die nämlich für eine andere Politik stimmen könnten. Eine solche Parteiführung hat keine Heimat mehr, sondern steht überall in Feindesland. Und genau so verhält sie sich auch. Geradezu panisch reagierte sie auf Schäfflers Ankündigung eines Mitgliederentscheides gegen die Euro-Politik der...

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Piraten-Parteiprogramm

10. Dezember 2011
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Im Grunde genommen ist das Piraten-Parteiprogramm eine schlechte Parodie auf den „typischen” Nerd: gefordert wird ein Grundeinkommen, Drogen sollen legal erhältlich sein, dazu kostenlos Musik und Filme. Kostenloser ÖPNV ist auch noch inklusive, warum auch nicht. Was bei anderen Parteien als „schlimme Klientelpolitik” gegeißelt würde, wird bei den Piraten als „frech” und „unverbraucht” erkannt. Logisch ist das nicht — aber wer hat denn behauptet, dass Politik logisch sein muss? Stimmen abgreifen, das geht mit dem Programm fabelhaft — eine Regierung bilden und gestalten, das geht damit mitnichten. Ärgerlich, wenn dadurch die linke Mehrheit effektiv eliminiert würde, also Rot-Grün keine Mehrheit bekäme. Welpenschutz für die Piraten können wir uns einfach nicht leisten.

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Freiheit und Sicherheit – Ein Rückblick eines Sozialdemokraten aus aktuellem Anlass

8. Dezember 2011
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Als ich im März 1972 — damals nicht mehr als Vorsitzender, sondern als stellvertretender Bundesvorsitzender der Jungsozialisten — darauf hinwies, dass der Bonner Staatsapparat mit ehemaligen Nationalsozialisten durchsetzt sei, widersprach mir der damalige Bundesaußenminister Genscher und wies darauf hin, dass er im Jahre 1972 nicht beabsichtige, eine zweite Entnazifizierung durchzuführen. Er wolle auch früheren Bundesregierungen nicht unterstellen, dass sie belasteten Nationalsozialisten Positionen gegeben hätten. Mit dieser Meinung stand Hans Dietrich Genscher nicht allein. Im Gegenteil. Er konnte sich mit seiner Auffassung auf eine breite Unterstützung in der Politik, der Öffentlichkeit und der Gesellschaft stützen. Nicht jeder Einzelfall, jedoch vom Prinzip her war die personelle Kontinuität mit dem nationalsozialistischen Unrechtsstaat bekannt. Man wusste, aber man wollte nicht hören und erst recht nicht diskutieren oder korrigieren. Doch dazu später mehr.

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Investiert in Medienkompetenz — nicht in Corporate Designs

2. Dezember 2011
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Alle drei Jahre bekommt die SPD eine neue Farbe. Jetzt ist es Purpur — mindestens haltbar bis zur Bundestagswahl 2013. Die SPD sollte lieber in Medienkompetenz der Mitglieder und Funktionäre als in regelmäßige neue Anstriche investieren.

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