Immer druff

Liebe Leute, die ich mehr­heit­lich eigent­lich schätze: ist das euer Ernst, gefühlte 1000 Kommentare ins Internet zu stellen, weil sich ein paar Leute von der Grünen Jugend gegen Rassismus enga­gie­ren, sich dabei aber ein biss­chen doof anstel­len?

So wollt ihr die Gesellschaft positiv verän­dern? Wirklich?

Mein Tipp: das wird nicht klappen.

Autor: Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

3 Gedanken zu „Immer druff“

  1. „Ein Anti-Rassismusfestival veran­stal­ten und dabei weder die Location kennen, noch selbst­tä­tig merken, dass Kolonial‚deko‘ dafür einen unan­ge­mes­se­nen, rassis­ti­schen Rahmen bildet“ ≠ „doof“. Wer ein Anti-Rassismusfestival veran­stal­tet, sollte Ahnung von Anti-Rassismus und vom Veranstalten haben. Dass es eben nicht nur „doof“ sondern eine rassis­ti­sche Aussage war, hat der AStA in Fulda inzwi­schen tatsäch­lich verstan­den: http://www.asta.hs-fulda.de/news

    1. Helga, die Anforderungen, die hier mitun­ter an Leute gestellt werden, die sich im Gegensatz zu ~80% der Bevölkerung gegen Rassismus enga­gie­ren wollen, sind derart hoch, dass sie dazu führen werden, dass sich irgend­wann niemand mehr gegen Rassismus enga­gie­ren wird, um zu verhin­dern, im Nachgang selbst als dumm oder rassis­tisch zu gelten. Das ist kontra­pro­duk­tiv, nichts weiter.

  2. Bis gerade wusste ich auch nicht, was die Abkürzung PoC bedeu­tet. Und was bei Mädchenmannschaft geschrie­ben wird, hat für mich schon lange keine Relevanz mehr.

    Ich scheiß Rassist aber auch.

    Und das ist das eigent­lich Problem. Man kann durch seine 150% hohen mora­li­schen Ansprüche errei­chen, dass alle, die nicht die eigene Meinung vertre­ten, dass per Definitionem Rassist sind. Nur irgend­wann besteht die Gefahr, dass es auch mal so endet.

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