Mannheim: RCDS vs. Prof.

Witziges Video. Allerdings: der Professor hat ein selt­sames Verständnis von unserer Demokratie, wenn er sagt, dass er „keine Parteiverstaltungen hier will, egal von welcher Partei sie kommt”. Ohne Parteien läuft es nun einmal nicht in einer reprä­sen­ta­tiven Demokratie. Und wenn der Professor hier ein typi­sches Anti-Parteien-Gehabe an den Tag legt, dann ist das durchaus bedenk­lich. Vielleicht ist er auch nur im Eifer des Gefechts über das Ziel hinaus­ge­schossen. Wir nehmen es einfach mal zu seinen Gunsten an.

Über Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

7 Kommentare zu “Mannheim: RCDS vs. Prof.

  1. Ich glaube nicht, dass der Professor gegen das Parteiensystem ist. Aber: Parteienwerbung hat in Vorlesungen keinen Platz.

  2. Ich finde es durchaus richtig, dass der Dozent/Prof. in seinen Vorlesungen keine Parteiverantaltungen duldet.
    Die poli­ti­sche Unabhängigkeit in der Bildung ist elementar wichtig, wo würde das enden, wenn jeder Lehrende seine poli­ti­schen Ansichten vor den Schülern/Studierenden propagiert?

    Viel bedenk­li­cher finde ich da den Ausdruck „verf*ckter RCDS”…

  3. der RCDS stört die Vorlesung ausge­rechnet, als über Nash-Gleichgewichte doziert wird. Das könnte so manche Defizite in der Nachfolgeorganisation erklären.

  4. Er will seine Vorlesungen frei von Parteien und Politik halten, daran gibt es nun wirk­lich nichts zu kriti­sieren. Vorlesung : Wissenschaft und Lernen. Wer sich mit unseren poli­ti­schen Parteien ausein­an­der­setzen will, der findet dafür wahr­lich genü­gend Möglichkeiten, insbe­son­deren an der Uni. Eine Vorlesung eignet sich denkbar schlecht als Debattierclub.