Ich kann mich noch so gut daran erinnern, als sei es gestern gewesen. Als die Türme einstürzten, als Menschen vor Todesangst aus Fenstern in den sicheren Tod sprangen. Als Terror für kurze Zeit gewonnen hatte, als die Barbarei ihre hässliche Fratze des Todes zeigte. 9/11 hat vieles verändert. Meine Liebe zu den USA hat diese feige Attacke verstärkt.
(Am Rande bemerkt: meine Verachtung für die diversen Verschwörungstheoretiker, den Antiamerikanismus und die klammheimliche Freude vieler „Linker” kann ich kaum in Worte fassen. Deshalb lasse ich es lieber ganz und verweise stattdessen auf Henryk M. Broder.)
Bild: Carol M. Highsmith (Public Domain/gemeinfrei)
Video 1: Barack Obama
Video 2: Reason.tv (via)



Ich hab’s irgendwie geahnt und jetzt hier gelesen — es gibt grundsätzliche Ansichten die wir teilen. ;-)
„Meine Verachtung für die diversen Verschwörungstheoretiker, den Antiamerikanismus und die klammheimliche Freude vieler „Linker” kann ich kaum in Worte fassen.” Christian, diese Aussage ist es wert, meinen Kommentarboykott von „Zensiertstehtauchsoedernichtgut” ;-) zu unterbrechen und zu sagen: Danke, das sehe ich exakt ebenso.
Ich habe mich auch noch nicht daran gewöhnt, dass ich ausgerechnet mit einem nach Selbstbekenntnis linken Sozi viel zu oft übereinstimme ;-)
Gut das wir über Partei– und Überzeugungsgrenzen hinweg diesen Tag gedenken. Ich kann mich noch genau an den 11.9. erinnern, wir hatten zufällig im (frisch gegründeten) Büro den Fernseher laufen, als die Sondersendung das Programm unterbrach. Seit einigen Jahren denke ich an diesen Tag an die gefallenen Soldaten und ihre Angehörigen, insbesondere meiner im Dez. 2002 gefallenen Kameraden. Hoffen wir das dieser Krieg bald endet.