Die aktuelle Ausgabe der „Berliner Republik” behandelt schwerpunktmäßig die Krise der Sozialdemokratie. Kein originelles Thema im eigentlichen Sinne, aber die Antworten, die aufgezeigt werden, sind es (teilweise) sehr wohl. Total subjektiv eine rasche Bewertung der Einzelbeiträge: Ulrich Deupmann: „Entscheidend ist die Haltung”: Ja. Zustimmung. Nichts wirklich Neues, aber ja. Wichtigster Satz für mich: „Und noch eine Korrelation ist signifikant: Je mehr sozialdemokratische Mandatsträger im Leben stehen und im Zweifelsfall auch in der freien Wirtschaft eine adäquate berufliche Alternative dazu finden, desto seltener regen sich Abwehrreflexe gegen Neuankömmlinge und Quereinsteiger. Wo dies nicht der Fall ist, gelten Sympathisanten rasch als potenzielle Störenfriede und Sympathieträger als potenzielle Konkurrenten um Mandate. In der Diaspora bleibt man gerne unter sich.” Juli Zeh: „Die Menschen sind jetzt anders”: Hach. Juli Zeh. Muss man noch mehr...


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