Endlich haben sie ihn erwischt! Das war mein erster Gedanke am Montagmorgen, nachdem ich im Radio vom Tod Osama bin Ladens erfuhr. Nach einigen weiteren Informationen war klar: die Navy Seals waren es, die diese Heldentat vollbrachten. Eine Heldentat? Selbstverständlich war es eine Heldentat! Mutige Männer (die Frauenquote bei den Seals ist leider recht gering) haben einen Terroristen, einen Massenmörder, einen Feind der freien Welt eliminiert, Vorbild und Vordenker des islamistischen Terrorismus! Wenn das keine Heldentat war, dann gibt es keine Helden. Das Brecht-Wort, dass das Land unglücklich sei, das Helden nötig hat, stimmt nach wie vor: die unglücklichen USA wären froh, wenn der irre Osama niemals auf die Idee gekommen wäre, ihre Twin Towers, das World Trade Center, das Symbol New Yorks, in die Luft zu sprengen. Als wären die USA gerne in Afghanistan! Als gäbe es sonst keine Probleme! Die USA haben nicht den Krieg eröffnet — Osama bin Laden hat den Krieg eröffnet. Er war es, der den Krieg nach Amerika getragen hat, er war es, der die westliche Welt herausgefordert hat. Der über 3000 Menschen ermorden ließ. Einfach so. Warum hat er das getan? Niemand weiß es. Sein krankes Hirn fühlte sich vielleicht provoziert wegen unserer Freiheit, wegen unserer Freizügigkeit. Weil wir in Demokratie und Freiheit leben. Weil niemand bei uns hingerichtet wird, der nicht an Gott glaubt. Vielleicht waren es auch ganz andere Gründe. Vielleicht glaubt er wirklich, dass er mit Jungfrauen belohnt wird, weil er „Ungläubige” töten ließ. Wer weiß das schon. Entscheidend ist die Tat als solche. Osama bin Laden hat die freie Welt herausgefordert. Sein Tod war die Antwort auf diese Herausforderung. Die Antwort kam zwar 10 Jahre zu spät, aber immerhin: besser spät als nie.
Als Christ soll man sich nicht über den Tod eines Menschen freuen. Das stimmt. Ich freue mich — trotzdem. Ich freue mich als Bürger. Als Bürger der freien Welt, als Bürger Deutschlands, als Freund der USA. Die Welt ist ein Stück besser und sicherer geworden durch den Tod Osama bin Ladens. Ist sie jetzt völlig sicher, ist sie jetzt perfekt? Natürlich nicht. Wird der Krieg gegen den Terror deshalb aufhören? Leider nein. Es sind nicht wir, die das in der Hand haben. Die Terroristen haben es in der Hand. Und es ist gut, wenn sie wissen: es gibt keine Gnade, kein Entkommen. Nirgendwo auf der Welt. Auch nicht in Pakistan. Nicht für Terroristen, die unsere Freiheit bedrohen.
Jörg Schönenborn stellt in den „Tagesthemen” fest, dass Amerika ihm ein „fremdes Land” sei. Und will wissen, was für ein Land das sei, „das eine Hinrichtung derart bejubelt”. Was für eine Frage. Was für eine Frage! Es ist ein aufrechtes Land! Ein gutes Land! Es ist ein Land, dessen Bürger aus ihrem Herzen keine Mördergrube machen. Die ihre Meinung frei sagen können. Und die das auch wollen. Ein Land, in dem nicht alles Gold ist, was gänzt. Wohl wahr! Aber es ist ein Land, das das Herz auf dem rechten Fleck trägt. Das sich nicht wegduckt, wenn es gilt, Verantwortung in der Welt zu übernehmen. Das die Welt nicht sich selbst überlässt, sondern die große Verantwortung, die aus großer Macht nun einmal folgt, mit Ernst und Wahrhaftigkeit annimmt.
Osama bin Laden war kein „einfacher” Mörder. Er war auch nicht nur ein Massenmörder. Er war der Anführer einer feindlichen Macht, die den USA und dem Rest der westlichen Welt den Krieg erklärt hatte. Und im Krieg, das ist nun einmal so: im Krieg, da wird geschossen und getötet. Im Gefecht, da gibt es zwei Optionen: töten oder getötet werden. Das ist bitter — und es ist wahr. Als Helmut Schmidt einst den Befehl gab, die „Landshut” zu stürmen, da wusste er das noch. Er wusste damals noch, dass die, die Tod sähen, auch Tod ernten müssen. Es scheint in einem anderen Leben gewesen zu sein. Heute ist Helmut Schmidt Freizeitphilosoph und Vollzeitexperte. Da verschieben sich die Prioritäten.
Terrorismus bekämpft man nicht mit freundlichem Gerede, Terrorismus bekämpft man mit Feuer und Schwert. Wer unsere freie Gesellschaft bedroht, der muss wissen: wir dulden das nicht. Wir dulden nicht, dass unsere Bürger ermordet werden. Wir lassen uns nicht wie Schafe zur Schlachtbank führen. Wir schlagen zurück. Hart und brutal. „Wenn ihr den Tod so liebt, dann könnt ihr ihn haben.” (Otto Schily, 2004)
Deshalb ist der 2. Mai ein Tag der Freude. Osama bin Laden ist tot — Bürger, freut euch!


Das unterschreibe ich komplett.
Es ist unfaßbar, wie dieser wichtige Erfolg vom deutschen Mainstream mit hanebüchenen Einwänden mies gemacht wird. Da beurteilen Pseudo-Völkerrechtler einen Kriegseinsatz nach den Maßstäben der deutschen Kleingartenverordnung und sorgen sich darum, ob denn im Kugelhagel auch die Formalia korrekt eingehalten wurden.
Und natürlich wird dann behauptet, jetzt wäre „Rache” zu befürchten und ohne Bin Laden wäre der Terror womöglich gefährlicher als mit.
Das ist absolut realitätsfremd. Als ob es den Terroristen an Vorwänden, „Märtyrern” oder Haßgefühlen fehlen würde — die richten immer den maximalen Schaden an, den ihre Mittel zulassen. Und diese Mittel sind nun reduziert, nicht gewachsen.
Die konkreten Erfahrungen mit ähnlichen Situationen (z. B. Scheich Yassin) zeigen, daß es sehr effektiv ist, die Führungspersonen des Terrors anzugreifen. Jetzt wird erst einmal längere Zeit vergehen, bis die potentiellen Nachfolger die neue Nummer Eins ausgekungelt haben. Und angesichts der Gepflogenheiten in der Szene ist es gut möglich, daß sich einige dabei gegenseitig zur Strecke bringen. Und dann wird der Nachfolger erst einmal damit beschäftigt sein, die eigenen Person schützen, damit es ihm nicht sofort geht wie Bin Laden.
Der Erfolg bedeutet nicht das Ende des Terrors — aber eine längere Atempause ist wahrscheinlich, damit einige Anschläge weniger.
Mit anderen Worten: Der Tod Osamas hat einigen hundert Unschuldigen das Leben gerettet.
Wie kommt es eigentlich, dass Personen, dei sonst augesprochen rational denken, in diesen außen– und sicherheitspolitischen Fragen derart naiv werden?
Was ist denn naiv daran, wenn man vorschlaegt, die Drahtzieher statt das Fussvolk aufs Korn zu nehmen?
Sehr geehrte Damen und Herren,
bei dieser Tat der USA handelt es sich wohl zu allererst um ein Symbol. Dass die USA bei der Ausführung die Grenzen Pakistans (immerhin eine Atommacht) sowie vermutlich das geltende Völkerrecht und die UN-Charta verletzt haben, scheint zur unwichtigen Randerscheinung verkommen.
Außerdem sieht es ganz so aus, als hätte bin Laden die Tat 2001 abgestritten, angeblich aber 2004 und 2006 zugegeben. Beweise zu letzteren Aussagen bin Ladens liegen jedoch nicht vor. Der Staatsfeind Nr. 1 wurde von der US-Regierung bereits in 2001 gekürt und diente der militärischen Intervention in Afganistan — vergleichbar mit den angeblichen Biowaffen des Irak (schlichtweg wurde ein Grund für die Intervention gesucht).
Heute (04.05.) hört man auf ftd.de und heute de., der bin Laden wäre unbewaffnet gewesen und die Seals hätten ihn erschossen, da sie keine anderslautenden Befehle gehabt hätten.
Selbst wenn sich die USA auf „Auge um Auge” berufen, sollte dem Herrn bin Laden ein Prozess ermöglicht werden. Warum ein solcher Prozess nicht gewollt war, muss jeder für sich entscheiden.
Jens Schindler
Jörg Schönenborn rat recht.
I’m proud to live in Old Europe.
Nein, nein, der Tag der Hinrichtung/Ermordung von Osama Bin Laden ist kein Tag der Freude. Vielleicht ein Tag der Erleichterung. Vielleicht ein Tag, der einmal als Anfang vom Ende des Terrorismus gewertet werden mag. Aber gewiß kein Tag der Freude. Wer so gefühllos formuliert, hat das Gespür für politische Semantik verloren. Ein Mörder darf nicht einfach abgeknallt werden. Was unterscheidet eigentlich die Freude von Christian Söder und Angela Merkel heute von der „klammheimlichen” Freude über den Tod von Herrn Buback einst? Zivilisation und Menschenrechte sind Errungenschaften, die weder von deutschen Verfassungsorganen, noch von sozialdemokratischen Bloggern leichtfertig durch unbedachte Sprache gefährdet werden dürfen.
„Heldentat … es gibt keine Gnade, kein Entkommen. Nirgendwo auf der Welt … mit Feuer und Schwert … Wir schlagen zurück. Hart und brutal.”
Ch.S., westlicher Dschihadist im Geiste.
„Der über 3000 Menschen ermorden ließ. Einfach so. Warum hat er das getan? Niemand weiß es. Sein krankes Hirn …”
Genau wie die Islamisten es tun, wird nicht erklärt, was der Gegner will und was seine Gründe sind (was durchaus nicht dasselbe wäre, wie ihn zu rechtfertigen!), sondern er wird für krank und teuflisch erklärt.
Deutsche „Qualitätsmedien” sind dumm genug, aber selbst die können noch erklären, was AlQuaida überhaupt will. Ist auch nicht schwer, immerhin erklärt diese Gruppierung das ja.
Ch.S. will das nicht. Der will sich nur noch — dumm und tumb — seinem Geifer und Vernichtungswahn hingeben und dieses in aller Welt verbreiten.
Dschihad.
Die Liquidierung eines mutmaßlichen (!) Verbrechers ohne Gerichtsverhandlung, der zu diesem Zeitpunkt unbewaffnet war, soll eine Heldentat gewesen sein? Was ist das bitte für eine Rechtsaufassung?
http://blog.atari-frosch.de/2011/05/02/merkel-lobt-obama-fuer-einen-mord/
’nuff said.
„Bürger — freut euch”?
Ja, Osama bin Laden wurde von den USA getötet und ich kann nachvollziehen, dass die USA rabiat vorgegangen sind. Ich kann nachvollziehen, dass sie Angst hatten, die pakistanischen Behörden könnten etwas verraten. Ich kann sogar im Ansatz nachvollziehen, dass viele Amerikaner und auch viele Bürger andere Länder jetzt erleichtert sind. Auch wenn ich nicht glauben kann, dass eine immer wieder als dezentralisiertes Netzwerk gerühmte Organisation nur von einem Anführer abhängt.
Aber ich kann die offen zur Schau gestellte Freude nicht nachvollziehen. Ich wäre entsetzt und schockiert, wenn man auch in Deutschland öffentlich einen Tod feiern würde. Dafür sollte uns „das Leben” zu wichtig sein.
Ich bin daher froh, dass Du trotz Deiner Meinung, die ich nicht teilen kann, einen gegensätzlichen Beitrag hier zulässt. Und ich bin vor allem froh, dass unsere Partei als einzige von CDU, Grüne, FDP und SPD auf ihrer Homepage einen sehr nachdenklichen Beitrag zulässt.
Ganz einer Meinung mit dem Autor. Ich kann nur hoffen, dass die Verteidigung von Freiheit und Menschenrechten auf der Welt nie und nimmer von Deutschland abhängen wird. Dann wäre die freie Welt nämlich verloren.
Bin Laden war ein Kombattant im Kampf gegen Amerika und die freie Welt. Er ist verantwortlich für Zehntausende Tote. Er war der Chefideologe einer menschenverachtenden Ideologie. Wer der freien Welt den Krieg erklärt, ihre Bürger und Menschen überall auf der Welt mordet, auf den universellen Werten mit Füßen trampelt, der muss damit rechnen, dass er nirgends — nirgends auf dieser Welt! — sicher ist. Altertümliche Völkerrechtsauslegungen, die offenbar die Wirklichkeit des asymmetrischen Krieges verschlafen haben, werden an dieser grundsätzlicheren Kriegsrechtsauffassung nichts ändern können.
Die Amerikaner haben ihn in einer beherzten Aktion und nach jahrelanger Kleinarbeit gestellt. Sie haben ihn behandelt, wie eine Demokratie einen gefährlichen, mörderischen Feind behandeln sollte. Kein überflüssiges Risiko für die eigenen Menschen. Trotz deutlicher Waffenhoheit des Spezialkommandos haben Bin Ladens Wächter um sich geballert. Der Massenmörder, er gleichwohl unbewaffnet (aber wie will man das vorher abschätzen?), ist dabei umgekommen. Sicher wäre es schöner gewesen, ihn lebend zu fangen. Aber das dies nicht gelungen ist, daraus sollte niemand Amerika einen Strick drehen!
Gegen die böswillige Unterstellung einiger (in Deutschland: vieler!), dass es sich um eine ‚Exekution’ handelte, spricht zweierlei. Erstens hätten die Amerikaner dann nicht erklärt, ihn lebend fangen zu wollen. Und diese Absicht haben sie im nachhinein deutlich gemacht. Und zweitens hätten sie — wenn sie denn eine ‚Exekution’ hätten vertuschen wollen — nicht angegeben, dass Bin Laden selbst unbewaffnet gewesen war.
„Gegen die böswillige Unterstellung einiger (in Deutschland: vieler!), dass es sich um eine ‚Exekution’ handelte, spricht zweierlei. … Und zweitens hätten sie — wenn sie denn eine ‚Exekution’ hätten vertuschen wollen — nicht angegeben, dass Bin Laden selbst unbewaffnet gewesen war.”
Warum sollten sie die Exekution vertuschen wollen?
Die Menschen in Amerika und gewisse Leute auch in Deutschland (z.B. hier im Blog oder die Kanzlerin) jubeln doch über Osamas Tötung, längst bevor sie wissen, wie es gelaufen ist. Denen ist schlicht egal, ob’s nun eine Exekution war oder nicht und wie’s um die rechtliche Beurteilung steht. Die Rechte eines Osamas sind westlichen Rechtsstaatsfanatikern völlig schnuppe. Wie gesagt: Das Schwein ist tot und allein das zählt.
Letzte offizielle Version des Tathergangs laut ZEIT laut NYT:
http://www.zeit.de/news-052011/6/iptc-bdt-20110506–9007-30214506xml
„So listete die «New York Times» am Freitag dezidiert auf, was wann gesagt und dann wieder zurückgenommen wurde. Die zumindest vorerst letzte Korrektur: Es gab kein andauerndes Feuergefecht, nur Schüsse eines einzelnen Bin-Laden-Gefährten auf das Spezialkommando am Anfang der Aktion. Danach feuerten nur noch die Amerikaner.”
„Gegen die böswillige Unterstellung einiger (in Deutschland: vieler!), dass es sich um eine ‚Exekution’ handelte, spricht zweierlei.”
1. Warum böswillig? Dass Feinde der USA auch schonmal exekutiert werden, bestreiten die USA doch wohl noch nicht mal selbst ernsthaft, oder?
2. Für Dschihadist Söder (und scheinbar auch Dich) ist es ja eh’ eine Heldentat gewesen, ganz egal, ob’s nun eine Exekution war oder nicht: Das Schwein ist tot. Geil. Da erkennt man echt keinen Unterschied mehr zu den Islamisten, die ihr so hasst.
Den Unterschied erkennt man wohl. Wir wollen, dass das Mörderschwein dran glauben muss. Die Islamisten aber morden willkürlich. Diesen Unterschied zwischen der Unschädlichmachung des Mörders und dem willkürlichen Morden erkennst Du natürlich nicht.
„Die Islamisten aber morden willkürlich.”
Blödsinn. Die (und bin Laden speziell) haben schon auch ihre Gründe dafür, WEN sie WARUM umbringen. Wenn’s ihnen nur um’s willkürliche Morden ginge, könnten die sich ja auch gegenseitig umbringen.
Überhaupt: Es ist so billig, dem Gegner einfach Willkür oder „krankes Hirn” (Söder) zu unterstellen, statt sich mal mit dessen Motiven zu beschäftigen. Aber zum Hetzen und Bejubeln des eigenen Mord und Totschlags wäre das natürlich nicht hilfreich.
Selbstmordattentate treffen immer Unschuldige. Den Terroristen ist völlig egal, wer gerade an dem Ort weilt, an dem sie sich in die Luft sprengen. Insofern morden sie sehr wohl völlig willkürlich.
Ein krankes Hirn haben diese Terroristen zwar, aber das ist nicht der Hauptvorwurf. Sie können sehr wohl bei helem Verstand sein, und trotzdem ihre menschenverachtende Mordsideologie verfolgen. Diejenigen, die dies klaren Verstandes tun, sind oftmals die viel Gefährlicheren. Sie sind nicht anders zu behandeln als tollwütige Faschisten. Die Freie Welt hat gelernt, sich vor solchen zu schützen. Sie darf nicht aufhören, dies zu tun, sonst würde sie das Leben freier Menschen verkaufen.
„Selbstmordattentate treffen immer Unschuldige.”
Die Kriege des Westens auch.
„Den Terroristen ist völlig egal, wer gerade an dem Ort weilt, an dem sie sich in die Luft sprengen. Insofern morden sie sehr wohl völlig willkürlich.”
Nö. Ich sag’ ja: Dann könnten sie sich auch gegenseitig in die Luft sprengen. Machen sie aber nicht.
Nach meiner Ansicht waren weder Saddam Hussein, noch Bin Laden oder Ghaddafi „Unschuldige”. Diese Massenmörder mit den unschuldigen Ubahnfahrern zu vergleichen, die in Madrid oder London zufällig im Zug saßen, ist an böswilliger Dummheit kaum zu überbieten,
„Dann könnten sie sich auch gegenseitig in die Luft sprengen.”
Tun sie ja auch. Das würde tatsächlich niemanden stören, wenn sie nicht noch hunderte oder tausende Unschuldige mit in den Tod reißen würden.
„Nach meiner Ansicht waren weder Saddam Hussein, noch Bin Laden oder Ghaddafi „Unschuldige”.”
Die mein’ ich ja auch nicht. Sondern all die „Kollateralschäden”, die ständig anfallen bei den Einsätzen des Westens.
Es ist doch ganz einfach: Da bekriegen sich zwei Parteien. Und dabei kommen sowohl Kämpfer als eben auch Zivilisten beider Seiten mit Notwendigkeit um.
Also nochmal:
„Selbstmordattentate treffen immer Unschuldige.”
Ja, und die Einsätze des Westens auch. Das kann man doch nicht bestreiten. Das betreiten ja nicht mal die Sprecher oder Kommandeure dieser Einsätze selbst.
Du raffst den Unterschied nicht. Dem Westen geht es nicht darum, die Zahl der Toten zu maximinieren, sondern sie zu begrenzen. Ziel ist nicht die Tötung Unschuldiger.
Bei den Terroristen ist es andersherum. Je mehr Tote, desto besser. Je mehr Unschuldige, desto besser. Ziel ist es, Terror zu sähen, Angst zu verbreiten und die Menschen einzuschüchtern.
Es stehen sich auch nicht zwei Seiten mit Kämpfern und Zivilisten gegenüber. Die Regime Ghaddafis, Saddams und Asads sind in ihrer Bevölkerung verhasst (gewesen). Der Westen interveniert lediglich auf der Seite derer, die diesen Mördern ihr verdientes Ende bereiten wollen.
„Du raffst den Unterschied nicht.”
Doch, ich weiß, dass es einen Unterschied zwischen Terroristen und westlichen Weltmächten gibt.
Bloß alles, was Du bisher genannt hast, sind gerade KEINE Unterschiede.
Terroristen ist NICHT egal, wen sie treffen, bei denen liegt also AUCH eine politisch motivierte (und nicht durch ein krankhaftes Hirn verursachte) Zielgerichtetheit vor (natürlich eine andere als beim Westen).
Und umgekehrt führen auch die westlichen Einsätze systematisch und unvermeidbar
zu toten Zivilisten.
Über die Unterschiede von Terror und westlichen Präzisionskriegen kann man ja reden. Ändert aber halt nichts daran, dass Du bisher lauter verkehrtes Zeug geschrieben hast und den Unterschied gerade nicht richtig charakterisiert hast.
Und auch das bleibt richtig: Euer Jubel über Totschlag, Eure Verteuflung und das für krank erklären des Gegners, das Absprechen jeglicher politischer Motivation ist von der (Un)logik her dieselbe wie die Islamisten einfach den Gegner mit dem „Argument” „ungläubig” verteufeln.
„Ziel ist es, Terror zu sähen, Angst zu verbreiten und die Menschen einzuschüchtern.”
Und was ist das?
http://en.wikipedia.org/wiki/Shock_and_awe
„Terroristen ist NICHT egal, wen sie treffen”
Aha. Dann hat man sich also in Madrid, in London oder in Moskau vorher genau erkundigt, wer da so in der Ubahn sitzt?
Nein, genau das ist ja das Wesen dieses Terrorismus. Man trifft willkürlich die freie Gesellschaft. Das Ziel ist nicht politisch definiert, sondern das Ziel sind alle Menschen, die in einen Zustand der diffusen Angst versetzt werden sollen. Nicht ein irgendwie definierter Übertäter ist das Ziel, sondern die gesamte Gesellschaft.
„eine politisch motivierte”
Ja, der Islamfaschismus ist die Motivation. Eine Ideologie gleichwohl ähnlich krank und menschenfeindlich wie der Faschismus. Oder siehst Du das anders?
„Und umgekehrt führen auch die westlichen Einsätze systematisch und unvermeidbar
zu toten Zivilisten.”
Mit dem Unterschied, dass der Westen diese Opfer zu vermeiden versucht, wo es nur geht. Und dass in allen Konflikten, in die der Westen eingegriffen hat, die Zahl der Opfer, die von nichtwestlicher Hand starben um ein vielfaches höher war, ob in Bosnien, in Afghanistan, in Irak oder jetzt in Libyen und vielleicht bald in Syrien.
„Euer Jubel über Totschlag, Eure Verteuflung und das für krank erklären des Gegners, das Absprechen jeglicher politischer Motivation ist von der (Un)logik her dieselbe wie die Islamisten einfach den Gegner mit dem „Argument” „ungläubig” verteufeln.”
Dem Feinde sprechen wir die politische Motivation nicht ab. Wir erkennen aber auch, um welche perverse Motivation es sich handelt. Das Ergebnis dieser Motivation ist in der Tat krank, denn es läuft auf Gewalt und die Aberkennung der Menschenlichkeit hinaus. Die freie Gesellschaft und die Menschenrechte aber kennen keine Grenzen, und keine falsche Souveränität. Was die Freie Welt theoretisch dazu ermächtigt jederzeit und überall loszuschlagen. Der Feind wird sich nirgends sicher fühlen. Bin Laden hat dies nun erfahren.
„Das Ergebnis dieser Motivation ist in der Tat krank, denn es läuft auf Gewalt … hinaus”
und einen Sazt später:
„Die freie Gesellschaft und die Menschenrechte aber kennen keine Grenzen, und keine falsche Souveränität. Was die Freie Welt theoretisch dazu ermächtigt jederzeit und überall loszuschlagen.”
Du bist komplett schizophren.
In einem Satz Gewalt ablehnen und einen Satz später den totalen Weltkrieg im Namen der Freiheit gutheißen.
Euer Kriegsfanatismus ist einfach grausig und Eure gleichzeitige Schwafelei von „dem Menschen” zu dessen Wohle Ihr dieses Gemetzel veranstalten wollt einfach nur widerlich.
Es graust einem, wenn man hier liest, was in den Köpfen seiner Mitmenschen vor sich geht.
Es ist lustig, dass Du von unserem Kriegsfanatismus schreibst, wo doch 95% aller Kriegsopfer dieser Welt von nicht-westlicher Hand sterben, wo doch 99% aller unterdrückten Menschen dieser Welt in nicht-westlichen Ländern von nicht-westlichen Diktatoren unterdrückt werden.
Ich habe nicht den totalen Weltkrieg im Namen der Freiheit gefordert, ich habe einen weltweiten Kampf für die Freiheit gefordert, geführt militärisch und nicht-militärisch sowohl von westlichen Regierungen als auch freiheitsliebenden Menschen in aller Welt. Die Arabische Revolution ist das beste Beispiel dafür. Aber statt sich über die brutale Unterdrückung in dieser Weltregion zu echauffieren, echauffieren sich Deppen wie Du über einen angeblichen „Weltkrieg im Namen der Freiheit”.
Die Überlegenheit der Freiheit drückt sich auch dadurch aus, dass sie gesunden Menschenverstand („common sense”) nicht außer Kraft setzt. So wünschenswert es wäre, besser heute als morgen demokratische Regierungen in China und Russland zu haben, so gefährlich wäre der Weg dies allein über militärische Auseinandersetzung erreichen zu wollen. Was freilich nicht heisst, dass man den Kampf für die Freiheit aufgeben sollte, gescheitert und resigniert an den Verhältnissen. Sondern man muss ihn langsam, kontinuierlich und in festem Glauben an den Fortschritt weiterführen. Die Idee der Freiheit ist auf Dauer stärker als die der Unterdrückung. Seit fast 50 Jahren erleben wir nur noch Rückzugsgefechte. Die Arabische Revolution zeigt, dass auch eine der rückständigsten und kulturell zurückgebliebstensten Regionen der Welt zu diesem Kampfe in der Lage ist.
„und in festem Glauben”
Auf in den heiligen Krieg. Mit „Feuer und Schwert” und „ohne Gnade”.
„Ich habe nicht den totalen Weltkrieg im Namen der Freiheit gefordert, ich habe einen weltweiten Kampf für die Freiheit gefordert, geführt militärisch und nicht-militärisch sowohl von westlichen Regierungen als auch freiheitsliebenden Menschen in aller Welt. Die Arabische Revolution ist das beste Beispiel dafür.”
Genau, und wenn diese „freiheitsliebenden Menschen” ihre neu gewonnene Freiheit dann wahrnehmen und nach Europa aufbrechen, lässt man sie ersaufen:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,761467,00.html
Ach ja, und man sagt ihnen noch: „Ihr habt ja jetzt Eure Freiheit erkämpft. Brav. Und jetzt bleibt gefälligst da, wo ihr herkommt, denn so ist Freiheit von uns nicht gemeint, dass man hinreisen darf, wo man will, bloß weil man in der Heimat ein elendes Leben führt. Denn das Elend ist kein Elend mehr: Ihr seid ja jetzt FREI!”
Die Unzulänglichkeit dieser Reaktion westlicher Staaten ist doch kein Argument gegen den Freiheitskampf, sondern ein Argument für den Freiheitskampf, der natürlich auch hier geführt werden muss. Grenzen zu errichten und Menschen an ihrer Bewegungsfreiheit zu hindern, ist ebenso wenig kompatibel mit den Menschenrechten wie die schreckliche Unterdrückung, die diese Menschen in ihrer Heimat erfahren.
Was Du freilich noch lernen musst, ist von diesem reflexhaften Fingerzeig auf den Westen abzusehen. Der Hass auf den Westen vernebelt Dir die Sicht auf andere Probleme. Er enthebt Dich auch jeder Glaubwürdigkeit den Westen zu kritisieren. Denn, wer nicht in der Lage ist, das größere Unrecht, das diesen Menschen in ihrer Heimat widerfährt, zu kritisieren, kann auch nicht das kleinere Unrecht durch westliche Sicherheitsfanatiker und Ausländerhasser kritisieren. Wobei der qualitative Unterschied eben darin besteht, dass diejenigen, die tatsächlich haben Flüchtlinge absaufen lassen in unseren Ländern bestraft gehören und im allgemeinen bestraft werden, werden südlich des Mittelmeers das Abknallen und Einsperren legal oder zumindest gedeckt ist. Kein syrischer Sicherheitsagent oder ein libyscher Scherge wird von seinem Staat die Forcerierung eines Prozesses fürchten müssen.
„Wobei der qualitative Unterschied eben darin besteht, dass diejenigen, die tatsächlich haben Flüchtlinge absaufen lassen in unseren Ländern bestraft gehören und im allgemeinen bestraft werden, werden südlich des Mittelmeers das Abknallen und Einsperren legal oder zumindest gedeckt ist.”
Ich weiß nicht ob Deine Beurteilung des Westens Naivität oder beinharte Selbsttäuschung ist.
Fakt ist: Der Westen WILL, dass die Leute in ihren Herkunftsländern eingesperrt werden. Dafür haben sie Verträge mit z.B. Gaddafi gemacht und im Austausch Entwicklungshilfe geliefert.
Ich weiß nicht mehr wer von diesen Diktatoren es war, aber irgendeiner hat dem Westen damit GEDROHT, dass, falls der Westen helfen würde, ihn zu stürzen, er dann die Grenzen für Flüchtlinge aufmachen würde. (Dem Westen also angedroht, den Leuten eine, vom Westen unerwünschte, Freiheit zu geben.)
Und eins ist klar: Egal, wie sich diese Staaten da entwickeln: Der Westen wird genau drauf achten, dass jede „demokratische” Regierung dort wieder dafür sorgt, dass Flüchtlinge eingekerkert werden.
Also, dieser Blog ekelt mich immer mehr an.
Diese Jubelorgie auf einen Mord ist die absolute Krönung der Idiotie.
Achtung, Satire!
Variation des obigen Textes:
Bürger — freut euch! Herschel Grynszpan ist tot!
4. Mai 1943
Endlich haben sie ihn erwischt! Das war mein erster Gedanke am Montagmorgen, nachdem ich im Volksempfänger vom Tod Herschel Grynszpans erfuhr. Nach einigen weiteren Informationen war klar: die SS war es, die diese Heldentat vollbrachte. Eine Heldentat? Selbstverständlich war es eine Heldentat! Mutige Männer (die Frauenquote bei der Schutzstaffel ist leider recht gering) haben einen Terroristen, einen potenziellen Massenmörder, einen Feind der arischen Welt eliminiert, Vorbild und Vordenker des jüdischen Terrorismus! Wenn das keine Heldentat war, dann gibt es keine Helden. Das Brecht-Wort (sorry, mein Führer!), dass das Land unglücklich sei, das Helden nötig hat, stimmt nach wie vor: das unglückliche Deutsche Reich wäre froh, wenn der irre Grynszpan niemals auf die Idee gekommen wäre, seinen Botschaftssekretär Ernst vom Rath, das Symbol des Germanentums im Froschfresser-Land, zu ermorden. Als hätten wir gerne die Nürnberger Gesetze erlassen! Als gäbe es sonst keine Probleme! Die Wehrmacht hat nicht den Krieg eröffnet — Herschel Grynszpan hat den Krieg eröffnet. Er war es, der den Krieg nach Deutschland getragen hat, er war es, der die arische Welt herausgefordert hat. Der einen Menschen ermorden ließ. Einfach so. Warum hat er das getan? Niemand weiß es. Sein krankes Hirn fühlte sich vielleicht provoziert wegen unserer Autobahnen, wegen unserer KdF-Reisen. Weil wir in Volksgemeinschaft und Judenfreiheit leben. Weil niemand bei uns hingerichtet wird, der nicht an Jahwe glaubt. Vielleicht waren es auch ganz andere Gründe. Vielleicht glaubt er wirklich, dass er mit Nichtabschiebung belohnt wird, weil er einen „Ungläubigen” töten ließ. Wer weiß das schon. Entscheidend ist die Tat als solche. Herschel Grynszpan hat die arische Welt herausgefordert. Sein Tod war die Antwort auf diese Herausforderung. Die Antwort kam zwar 5 Jahre zu spät, aber immerhin: besser spät als nie.
Als Deutscher Christ soll man sich nicht über den Tod eines Menschen freuen. Das stimmt. Ich freue mich — trotzdem. Ich freue mich als Bürger. Als Bürger der arischen Welt, als Bürger Deutschlands, als Freund der Vorsehung. Die Welt ist ein Stück besser und sicherer geworden durch den Tod Grynszpans. Ist sie jetzt völlig sicher, ist sie jetzt perfekt? Natürlich nicht. Wird der Krieg gegen das Judentum deshalb aufhören? Leider nein. Es sind nicht wir, die das in der Hand haben. Die Juden haben es in der Hand. Und es ist gut, wenn sie wissen: es gibt keine Gnade, kein Entkommen. Nirgendwo auf der Welt. Auch nicht in Palästina. Nicht für Juden, die unsere Freiheit bedrohen.
Sebastian Haffner stellte im Observer fest, dass Deutschland ihm ein „fremdes Land” sei. Und will wissen, was für ein Land das sei, „das eine Hinrichtung derart bejubelt”. Was für eine Frage. Was für eine Frage! Es ist ein aufrechtes Land! Ein gutes Land! Es ist ein Land, dessen Bürger aus ihrem Herzen keine Mördergrube machen (jedenfalls diesseits der Ostfront). Die ihre Meinung judenfrei sagen können. Und die das auch wollen. Ein Land, in dem nicht alles Zahngold ist, was gänzt. Wohl wahr! Aber es ist ein Land, das das Herz auf dem ultrarechten Fleck trägt. Das sich nicht wegduckt, wenn es gilt, Verantwortung in der Welt zu übernehmen. Das die Welt nicht sich selbst überlässt, sondern die große Verantwortung, die aus großer Macht nun einmal folgt, mit Ernst und Wahrhaftigkeit annimmt.
Herschel Grynszpan war kein „einfacher” Mörder. Er war auch nicht nur ein potenzieller Massenmörder. Er war der Anführer einer feindlichen Macht, die Deutschland und dem Rest der arischen Welt den Krieg erklärt hatte. Und im Krieg, das ist nun einmal so: im Krieg, da wird geschossen und getötet. Im Gefecht, da gibt es zwei Optionen: töten oder getötet werden. Das ist bitter — und es ist wahr. Als Gustav Noske einst den Befehl gab, die Volksfeinde Liebknecht und Luxemburg auszuschalten, da wusste er das noch. Er wusste damals noch, dass die, die Tod sähen, auch Tod ernten müssen. Es scheint in einem anderen Leben gewesen zu sein. Heute ist Gustav Noske Freizeitphilosoph und Vollzeitexperte. Da verschieben sich die Prioritäten.
Terrorismus bekämpft man nicht mit freundlichem Gerede, Terrorismus bekämpft man mit Feuer und Schwert. Wer unsere arische Gesellschaft bedroht, der muss wissen: wir dulden das nicht. Wir dulden nicht, dass unsere Bürger ermordet werden. Wir lassen uns nicht wie Schafe zur Schlachtbank führen. Wir schlagen zurück. Hart und brutal. „Wenn ihr den Tod so liebt, dann könnt ihr ihn haben.” (so der kleine Otto S., ein hoffnungsvoller Jungvolk-Pimpf)
Deshalb ist der 2. Mai ein Tag der Freude. Herschel Grynszpan ist tot — Bürger, freut euch!
Nochmal: Alles Satire!!! ;-)
herr soeder.…..
intensivieren sie ihr geschichtsstudium!
schmidt hat die landshut nicht stürmen lassen, weil er dachte wie otto schily denkt.
er hat die anordnung zur erstürmung der landshut gegeben um das leben der geiseln zu retten.
im fall schleyer blieb er trotz erpressung auf dem boden des rechtstaates! das geht ihm heute noch nach! er fühlt sich immer noch mitschuldig am tod schleyers.
ich muß sie daher bitten, einen vergleich des altkanlzlers schmidt mit den armseligen heutigen politischen entscheidungsträgern zu unterlassen!!
die opposition war damals übrigens auf seiner seite.
kohl gab sogar später die anweisung, dass — sollte er einmal opfer einer entführung werden — der staat auf keinen fall nachgeben solle.
noch was zum nachdenken:
wem in aller welt.… den afghanen, den revolutionierenden arabern, den irakern, iranern, den islamischen terroristen… wem wollen sie noch die bessere alternative, die demokratie und den rechtstaat vermitteln??????
nochmal geschichte:
die gesamte nazibande wurde erst n a c h einem gerichtlichen verfahren verurteilt und bestraft. und gegen diese ist der kleine osama nur der böse wolf in rotkäppchen.
„noch was zum nachdenken:
wem in aller welt.… den afghanen, den revolutionierenden arabern, den irakern, iranern, den islamischen terroristen… wem wollen sie noch die bessere alternative, die demokratie und den rechtstaat vermitteln??????”
Sagt er ja selbst:
Ch.S.: „Und es ist gut, wenn sie wissen: es gibt keine Gnade, kein Entkommen. Nirgendwo auf der Welt. … mit Feuer und Schwert. … Wir schlagen zurück. Hart und brutal.”
Und irgendwer anders: „Völkerrecht ist altertümlich.”
Söder und Co sind für den totalen Weltkrieg.
Soeder, Wilhelm Zwo wäre stolz auf Sie:
1914, 6. August.
„So muss denn das Schwert entscheiden. Mitten im Frieden überfällt uns der Feind. Darum auf Zu den Waffen! Jedes Zögern wäre Verrat am Vaterlande. Um Sein oder Nichtsein unseres Reiches handelt es sich, das unsere Väter sich neu gründeten. Um Sein oder Nichtsein deutscher Macht und deutschen Wesens. Wir werden uns wehren bis zum letzten Hauch von Mann und Ross. Und wir werden diesen Kampf bestehen auch gegen eine Welt von Feinden. Noch nie ward Deutschland überwunden, wenn es einig war. Vorwärts mit Gott, der mit uns sein wird, wie er mit den Vätern war !”
Keine Satire! Wirklich nicht…
Zur „segensreichen” Rolle von US of A zwei summarys:
http://www.flegel-g.de/friedensmacht.html
und ein Klassiker von Volker Pispers:
„Zur „segensreichen” Rolle von US of A zwei summarys:
Die USA, wirklich eine Friedensmacht????”
Ja klar, denn anfangen tun ja immer die anderen und Amerika verteidigt sich halt.
Klingt bescheuert, ist bescheuert. Aber so gnadenlos primitiv wird in diesem Blog von diversen Leuten gedacht.
finde Kritik an der amerikanischen Politik durchaus angebracht, aber es wäre mal eine Abwechslung Alternativen von Dir zu hören bekommen.
Bis dahin drehe ich mich dann mal wieder in die andere Richtung um und sage: danke USA!
„es wäre mal eine Abwechslung Alternativen von Dir zu hören”
Alternativen wofür?
Wie man anders als mit militärischer Überlegenheit und ggf. Krieg den Rest der Staatenwelt den eigenen nationalen Interessen gemäß einrichten kann?
Für DAS Programm gibt’s keine Alternative zu militärischer Abschreckung und Krieg.
> Alternativen wofür?
Alternativen die muslimischen Extremisten zu stoppen, unschuldige Menschen zu ermorden.
„muslimische Extremisten” auf der einen Seite, „unschuldige Menschen” auf der anderen.
Ich glaub’ echt nicht, wie primitiv Ihr denkt.
Solange Ihr wirklich glaubt, der ganze Konflikt besteht darin, dass mordlustige Muslime aus unerfindlichen Gründen friedfertige Mütter und Kinder massakrieren wollen, ist es komplett zwecklos, über Mittel zu diskutieren, das zu beenden.
Eure Diagnose ist komplett fernab aller Realität.
Ich lasse mal die wichtigen Fragen beiseite und schieße mich auf Ihren Feminismus ein.
„”„die Frauenquote bei den Seals ist leider recht gering”””
Ich nehme mir mal die Freihet, das ernst zu nehmen, da Sie sich ja selber als Feministen bezeichnen und kann nur fragen : Gehts noch ?
Die Idee, dass Frauen in den Krieg ziehen ist gegen jede Tradition, jede militärische Ethik und gegen jeden praktischen Verstand. Da Erwägungen von Tradition und militärischer Ethik hier vermutlich nicht relevant erscheinen, konzentriere ich mich mal auf die Praxis.
Es ist nun einmal das Wesen des Kriegshandwerks, dass es körperlich sehr hohe Anforderungeh stellt und äusserst gefährlich ist. Da nun Frauen die Kinder kriegen (ich weiss, Sie arbeiten daran, dass zu ändern, abernoch ist es ja nicht so weit) und obendrein realive wenige ist es aus purem Erhalt der Art Mensch, des Volkes oder auch der SPD unweise, es zu riskieren, dass die Frauen im Krieg getötet werden. Weshalb es auch unehrenhaft ist, dass sie an ihm teilnehmen und weshalb auch zivile Opfer des Krieges mehr beklagt werden als Soldaten.
Man bringe jetzt nicht den ach so erfolgreichen Einsatz von Frauen in den regulären Armeen als Gegenbeispiel. Die SEALs und ähnliche Einheiten haben die Aufgabe, Gefechte zu führen und dort zu siegen. Das ist die klassische Aufgabe des Militärs, aber mitnichten der Auftrag der Bundeswehr oder der NATO-Truppen. In den diversen humanitären Engeangements wird sehr sorgfältig vermieden irgendeine militärische Entscheidung herbeizuführen. Die Auftritte laufen immer auf jahrzehntelangen Kleinkrieg und verschärfte Einwanderung heraus.
Insofern meine Frage : Gehts noch ? Oder war das ganze ein Witz ? Dann können Sie jetzt Gotcha rufen.
„Die Idee, dass Frauen in den Krieg ziehen ist gegen jede Tradition, jede militärische Ethik und gegen jeden praktischen Verstand.”
Ganz im Gegensatz zu der Idee, dass Frauen aufrund ihres Geschlechts, nicht aufgrund ihrer Faehigkeiten Management-Posten zugeteilt bekommen. Das ist ja eine in der Tradition fest verankerte Idee, die gegen keinerlei ethische Vorstellungen verstoesst und an praktischer Vernunft nicht mehr ueberboten werden kann.
Versteh ich nicht .
Jepp, Christian. Du bist ein Neocon.