Kommunistin Sahra Wagenknecht teilt aus:
Dass der Spiegel in seiner Schmutz-Berichterstattung gegen DIE LINKE konstant aus der Partei heraus mit vertraulichen Informationen versorgt und aufmunitioniert wird, ist unerträglich. Denjenigen, die sich an solchen Medienkampagnen beteiligen und sie befördern, geht es nicht darum, eine demokratische Auseinandersetzung um eine erfolgreiche Strategie der Partei zu führen. Es geht ihnen darum, DIE LINKE entweder mit Brachialgewalt wieder auf den von ihnen vertretenen Kurs der Annäherung an die SPD zu bringen oder sie zu zerstören. Dieses Vorgehen ist in höchstem Maße verantwortungslos.
Mal abgesehen von den üblichen Parolen — finde nur ich die Behauptung skurril, Linkspartei-Politiker wollten die Linkspartei „zerstören”? Das wäre ja so, als würde man den Ast, auf dem man sitzt, absägen; oder als würde man die Hand abhauen, die einen füttert. Glaubt Wagenknecht wirklich, es gibt Linkspartei-Politiker, die insgeheim die Zerstörung der Linkspartei anstreben? „Verantwortungslos” ist dafür ja das völlig falsche Wort, es wäre einfach dumm. Wieso sollte das denn ein Linkspartei-Politiker machen? Gibt es gute Vorschläge oder hat Wagenknecht einfach einen Hummer zuviel gegessen?
Im Linkspartei-nahen Blog „Lafontaines Linke” ist man jedenfalls „not amused”.

Verstehe ich nicht. Ist dir das noch nicht offensichtlich genug? Gibt es nicht auch in der SPD genug Leute, die ganz offensichtlich keine Sozialdemokraten sind, sondern eher mit Neoliberalem Schwachsinn liebäugeln? Ich halte Wagenknechts Behauptungen für radikal, das sind sie in der Tat, aber glaubwürdig scheinen sie mir, und es würde mich wahrlich nicht verwundern. So eine verwässerte Linke würde aber ebenso niemandem helfen, wie es die SPD gerade tut. Die schert sich auch nicht mehr um das, was sozialdemokratisch ist. Aber klar, lass mal jede Wahlalternative zum gleichen Scheiß machen, aus dem schon die anderen Blockparteien bestehen…
Finde auch, dass Sahra recht hat.
Zum Glück gibt es noch Leute wie sie, die den politisch korrekten Kotau vor dem herrschenden Wirtschaftssystem nicht mitmachen.
die frau hat nur noch recht. manche äusserungen von linken gegenüber der presse können nur bezahlt sein! es kommt halt immer drauf an WESSEN hand das ist, die der gefütterte nicht abhackt, gell!
„lafontaines linke” ist kein linke-naher blog!
da schreiben lediglich zwei politikjournalisten über die linke. schon wer die beiträge liest kann nicht auf die idee kommen, dass die zwei linke-nah sind!
Erstaunen? Passt doch nahtlos zum Maulkorbbeschluss der Saar-Linken, siehe auch hier:
http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/stalinismus-durch-die-hintertuer/
http://www.lafontaines-linke.de/2010/11/schlechtes-licht-saarland-satzung/
Wenn klar definiert ist, wer die richtige und wer die falsche Meinung vertritt, gehören abweichende Meinungen konsequent verfolgt und ausgeschaltet. Die Linkspartei auf dem Weg in den Kommunismus…
„Die Linke” folgt einfach der von Bertolt Brecht entdeckten Regel, dass Leute, die auf absterbenden Ästen sitzen, nur Sägen erfinden können. Das gilt natürlich nicht nur für „Die Linke” :-D
die verwässerte Linke, kann aber niemanden helfen.
Die SPD ist immer noch der beste Beweis, das man unter falschem Schein (Agenda 2010), die Stimmen der Wähler verliert und noch dazu die unangepassten Politiker (Lafo).
Die Politik der letzten 4 Legislaturperioden im Bund war vor allem eins Neoliberal.
http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/090923_m_neoliberal_kurz_text.pdf