Volker Zastrow, FAS: „Guttenbergs verschleppter Rücktritt”

Volker Zastrow in der „FAS”: „Guttenbergs verschlepp­ter Rücktritt”:

Politik ist die Chance für Leute, die nicht gut ausse­hen und weder singen noch tanzen können, sehr, sehr promi­nent zu werden. Wenn sie dann auch noch — wie Guttenberg — gut ausse­hen, singen und tanzen, sind sie kaum aufzu­hal­ten. Bis sie an sich selber schei­tern.

Was für ein genia­ler Text. Unbedingt lesen. Der wirk­lich beste Text zur komplet­ten Guttenberg-Debatte und wohl einer der besten Texte, den ich in den letzten Jahren in einer Zeitung gelesen habe. Er behan­delt so viele Aspekte so viel­fäl­tig, dass das einfach nur noch beein­dru­ckend ist. Nochmal: unbe­dingt lesen.

Autor: Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

2 Gedanken zu „Volker Zastrow, FAS: „Guttenbergs verschleppter Rücktritt”“

  1. Ich fand Zastrows Text eher so mittel­durch­schnitt­lich. Interessanter finde ich, zumal in seiner Eindeutigkeit stärker zuge­spitzt, einen aktu­el­len SpOn-Artikel von Helmut Däuble, der die aktu­elle Dolchstoßlegende der Guttenbergs ausein­an­der nimmt.

    Es ist schon skurril: Schon die Vorfahren des KT waren sehr eifrig in Sachen Dolchstoßlegende (und deren Verbreitung) unter­wegs. Als Finanzierer der Gäa und geis­tige Anhänger der konser­va­ti­ven Revolution und auch des deut­schen Faschismus (den sie 1933 äußerst begrüß­ten), hat man sie in den letzten Jahren gar zu „Widerstandskämpfern gegen Hitler” umla­ckiert — was auch inso­fern bemer­kens­wert ist, weil nicht die aller­ge­rings­ten Widerstandshandlungen zu vermel­den waren…

    (wenn man einmal von einem häss­li­chen Eigentumsstreit absieht, wo sie im Kampf mit NS-Parteistellen, zu denen sie bis in die höchs­ten Ebenen aller­bes­ten Zugang hatten, sich — sagen wir mal — „ein blaues Auge” im NS-Regime geholt haben — eine eigent­lich poli­ti­sche Angelegenheit war das aller­dings nicht)

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