Monthly Archives: Februar 2011

Anmerkungen zu Guttenberg

23. Februar 2011
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Guttenberg will seinen Doktortitel zurückgeben, dies hat er in einem Brief an die Universität Bayreuth erklärt. „BILD” hat den Brief online zur Verfügung gestellt (lokale Kopie). Anscheinend will Guttenberg vermeintlich maximale Transparenz walten lassen. Dabei hat er aber meines Erachtens einen kapitalen Bock geschossen. Denn Bundeskanzlerin Merkel hat eine scharfe Trennung zwischen der Privatperson Guttenberg und dem Minister Guttenberg vorgenommen. Tenor: die Privatperson Guttenberg hat sich nicht an die akademischen Regeln gehalten, das sei aber egal, da der Minister Guttenberg gute Arbeit leiste und ihr Vertrauen habe. Nun hat aber Guttenberg den Brief an die Universität Bayreuth mit dem Briefpapier des Bundesministeriums der Verteidigung, also ausdrücklich in seiner Eigenschaft als Minister, angefertigt. Damit wird dieses Thema zur Sache des Ministers, somit zur öffentlichen Sache — und Merkels genialer Schachzug...

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Was sagt Frau Schavan zu #Guttenberg?

23. Februar 2011
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Die Bundeskanzlerin hat den akademischen Betrug, den geistigen Diebstahl ihres Verteidigungsministers mit den Worten bagatellisiert, sie habe diesen nicht als wissenschaftlichen Assistenten oder Doktoranden ins Kabinett geholt. Für sie zähle, dass er seine Arbeit als Verteidigungsminister hervorragend erfülle. Mal davon abgesehen, dass letzteres nicht stimmt.

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Guttenberg-Tastaturlayout: Fragen & Antworten

22. Februar 2011
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Vom Heilsbringer zur Witzfigur. So schnell kann das gehen. Frage: Bin seit zwei Wochen Doktorand und überlege schon länger ernsthaft, das lästige Schreiben der Arbeit durch einen arbeitslosen Soziologen erledigen zu lassen; bislang habe ich dieses Vorhaben jedoch verworfen, da die in Betracht kommenden Ghostwriter mindestens einen Taxifahrer-Monatslohn verlangen. Mit der von Ihnen angebotenen anwenderfreundlichen Hardware sollte sich der Preis doch um mindestens 30% drücken lassen, oder ?!?. Ich hoffe, dass Sie mir begründeten Anlass zu diesbezüglichen Hoffnungen machen können; andernfalls käme eine Ersteigerung für mich nämlich nicht in Betracht. Mit akademischen Grüßen aus Bayreuth 22.02.11 Antwort: Wie man liest, haben Sie sich bereits ernsthaft Gedanken gemacht. Das ist gut, denn der Anfang ist die Hälfte des Ganzen (die paar Quellen zusammen suchen ist ja dann nicht mehr so schwierig)....

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Es gibt anständige Konservative

22. Februar 2011
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Steffens Analyse ist prinzipiell korrekt. Allerdings gilt dies nur für bestimmte Konservative. Ich muss jetzt die aufrechten, bürgerlichen Konservativen in Schutz nehmen, die Guttenbergs Verhalten abstoßend finden und sich mit Entsetzen abwenden. Hierbei nenne ich stellvertretend für die alten Medien die konservative „FAZ”, die Guttenberg härter kritisiert hat als viele SPD-Politiker. Und für die neuen Medien, also die Blogger, nenne ich stellvertretend „Zettel”, der Guttenberg derart gnadenlos und mit Hingabe demontiert hat, dass man Guttenberg schon fast bemitleiden muss. Eine kleine Kostprobe: Aber Latein, das schmückt halt, ob passend oder nicht. Der Freiherr Karl-Theodor zu Guttenberg ist ein Blender. Bei Twitter und bei Facebook sind mir weitere anständige Konservative aufgefallen, die von Guttenberg persönlich enttäuscht sind und dessen Rücktritt fordern (ich nenne jetzt nicht deren Namen, damit sie bei...

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Guttisong: Ich hab alles nur geklaut

22. Februar 2011
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