„Das habe ich nicht gesagt”

Grandios, wie es die Spitzenkandidatin der CDU Rheinland-Pfalz Julia Klöckner schafft, sich in einem einzi­gen Interview komplett zu demon­tie­ren:

taz: Angela Merkel hält Schwarz-Grün im Bund für ein „Hirngespinst”, in Hamburg ist es gerade geschei­tert. Warum soll es in Mainz klappen?

Das habe ich nicht gesagt.

taz: Sie glauben also nicht an Schwarz-Grün?

Das habe ich auch nicht gesagt. Ich glaube daran, dass die CDU so stark wird, dass sie Koalitionsgespräche führen kann, mit wem, werden wir dann sehen.

Von einer abso­lu­ten Mehrheit geht sie auch nicht aus. Extrabonus:

taz: Planen Sie Wahlkampfauftritte mit Karl-Theodor zu Guttenberg?

Ja sicher.

Hihi. Besten Dank an die „taz”.

Autor: Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

Ein Gedanke zu „„Das habe ich nicht gesagt”“

  1. die Frau hat´s nicht leicht. Ihr Wahlkampf fällt mitten in die Fastnachtszeit und ihr Komitee gleicht einem Haufen karne­val­es­ker Figuren, nent sich aber Kompetenzteam. Helau kann ich da nur sagen. Ob´s reicht um den pälzer Klüngel abzu­schaf­fen, ich wage es zu bezwei­feln und selbst wenn, eine wirk­li­che Alternative ist Klöckner´s CDU auch nicht. Schade eigend­lich, doch das sind die Schwächen der sog. Demokratie. Pfründe bleiben Pfründe bleiben Pfründe, egal wer sich daran labt. Vor lauter Fressen und Verdauen kommt für den Wähler außer übel­rie­chen­der Düfte und stin­ken­der brauner Massen hinten nix mehr raus, und es ist egal ob´s vorne rot, schwarz, gel, grün ist.

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