Wenn das Land Hessen ihm Unrecht getan hat, dann stehen ihm Schmerzensgeld und Schadensersatz zu. Soviel Rechtsstaat muss schon sein, selbst für einen Kindermörder.
Immer mit dem Rechtsstaats-Argument kommen, wenn alles, was nicht Demokratie ist, zur Verteufelung ansteht. Aber äußerst wählerisch sein, wenn der Rechtsstaat dann genutzt werden will. Sehr verräterisch.
Wenn dem Herrn Folter angedroht wurde und das von einem Beamten in Dienst, der damit offensichtlich den Staat repräsentiert, dann hat er durchaus das Recht, dagegen zu klagen — moralisch hin oder her.
Gäffgen scheint kein wichtigeres Ziel in seinem Leben zu kennen als den Beweis zu erreichen, dass ihm unrecht getan wurde. Diese Art von Meldung kommt ja alle viertel Jahre — und bis zum Abschluss des Prozesses wird es sich sicherlich wiederholen. Ich finds eigentlich nur öde.
Es passt einfach zu gut in das typische Schema eines asozialen Mörders, der in eigenen Belangen superempfindlich und nachtragend ist, aber zugleich zu den schlimmsten Verbrechen in der Lage.
Es gibt nichts Neues unter der Sonne.
Und ja, natürlich darf er versuchen, sich einen „Schadensersatz” herbei zu klagen. Ist halt sein Recht. Und wirkt natürlich ziemlich eigentümlich bei einem Mörder. Fast wünsche ich ihm Erfolg bei seinen Bemühungen, einfach aus Neugierde darüber, was der Mörder wohl mit dem Schadensersatz anfangen wird — ob er vielleicht selbst etwas für eine Wiedergutmachung leisten möchte, und dies auch in den Grenzen, die bei einem an sich nicht wieder gut zu machenden Mord gegeben sind.
na ja, es ist ja nicht so das er etwas anderes zu tun hätte, oder ?
Als Jurist im Knast kann man durch solche Aktionen sein Ansehen bei den Häftlingen erhöhen und die Anstaltsleitung nerven.
Ich hab auch den Eindruck das hier einfach das Unrechtsbewustsein fehlt — bedauert wird nicht die Tat, sondern das man dabei erwischt wurde.
Aber in einer Zeit in der man Kriminelle gerne als Opfer sozialer Umstände deutet ( Killerspiele, Soziale Ungleicheit die gerade arme Mitmenschen wie Osama Bin Laden und Ulrike Meinhof zum Terror treibt, ect… ) muß man sich nicht wundern das ein Täter Schadensersatz verlangt…
Allerdings muß man sich auch Fragen ob von Seiten des Staats alles getan wurde um den Foltervorfall restlos aufzuklären und die Schuldigen dafür zu bestrafen.
Schon allein, um dieses Feld nicht Anderen zu überlassen…
Wenn das Land Hessen ihm Unrecht getan hat, dann stehen ihm Schmerzensgeld und Schadensersatz zu. Soviel Rechtsstaat muss schon sein, selbst für einen Kindermörder.
Immer mit dem Rechtsstaats-Argument kommen, wenn alles, was nicht Demokratie ist, zur Verteufelung ansteht. Aber äußerst wählerisch sein, wenn der Rechtsstaat dann genutzt werden will. Sehr verräterisch.
Wenn dem Herrn Folter angedroht wurde und das von einem Beamten in Dienst, der damit offensichtlich den Staat repräsentiert, dann hat er durchaus das Recht, dagegen zu klagen — moralisch hin oder her.
Ja, widerlich so ein Rechtsstaat. ;-)
Ich habe nicht gegen den Rechtsstaat angeschrieben.
Ich habe geschrieben, dass das widerlich ist. Und das ist es.
Also den Rechtsstaat in Anspruch nehmen ist ggf. widerlich. Und sowas auf einem POLITISCHEN, demokratischen Blog. Naja.
Gäffgen scheint kein wichtigeres Ziel in seinem Leben zu kennen als den Beweis zu erreichen, dass ihm unrecht getan wurde. Diese Art von Meldung kommt ja alle viertel Jahre — und bis zum Abschluss des Prozesses wird es sich sicherlich wiederholen. Ich finds eigentlich nur öde.
Es passt einfach zu gut in das typische Schema eines asozialen Mörders, der in eigenen Belangen superempfindlich und nachtragend ist, aber zugleich zu den schlimmsten Verbrechen in der Lage.
Es gibt nichts Neues unter der Sonne.
Und ja, natürlich darf er versuchen, sich einen „Schadensersatz” herbei zu klagen. Ist halt sein Recht. Und wirkt natürlich ziemlich eigentümlich bei einem Mörder. Fast wünsche ich ihm Erfolg bei seinen Bemühungen, einfach aus Neugierde darüber, was der Mörder wohl mit dem Schadensersatz anfangen wird — ob er vielleicht selbst etwas für eine Wiedergutmachung leisten möchte, und dies auch in den Grenzen, die bei einem an sich nicht wieder gut zu machenden Mord gegeben sind.
Kommentar gelöscht. Benutzer gesperrt. (cs)
Huch?!
Was ist den vorgefallen ?
na ja, es ist ja nicht so das er etwas anderes zu tun hätte, oder ?
Als Jurist im Knast kann man durch solche Aktionen sein Ansehen bei den Häftlingen erhöhen und die Anstaltsleitung nerven.
Ich hab auch den Eindruck das hier einfach das Unrechtsbewustsein fehlt — bedauert wird nicht die Tat, sondern das man dabei erwischt wurde.
Aber in einer Zeit in der man Kriminelle gerne als Opfer sozialer Umstände deutet ( Killerspiele, Soziale Ungleicheit die gerade arme Mitmenschen wie Osama Bin Laden und Ulrike Meinhof zum Terror treibt, ect… ) muß man sich nicht wundern das ein Täter Schadensersatz verlangt…
Allerdings muß man sich auch Fragen ob von Seiten des Staats alles getan wurde um den Foltervorfall restlos aufzuklären und die Schuldigen dafür zu bestrafen.
Schon allein, um dieses Feld nicht Anderen zu überlassen…