Ein Bericht von „FAKT”:
Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg muss sparen. Bis 2014 soll er die Ausgaben in seinem Ressort um mehr als acht Milliarden Euro zurückfahren. Dafür soll unter anderem die Zahl der Soldaten reduziert werden. […] Auch der Politikwissenschaftler und Rüstungsexperte Lutz Unterseher bescheinigt zu Guttenberg schlechtes Verhandlungsgeschick. Seiner Ansicht nach hätte der Minister die Vertragsstrafe über 400 Millionen Euro einfordern können, die dem Bund zustand.
Mehr Schein als Sein bei Guttenberg — wer hätte es gedacht? Jetzt anschauen in der ARD-Mediathek.

„Dass wegen seiner Tätigkeit nun das Verteidigungsministerium und auch der abermals schlecht informierte Minister zu Guttenberg nicht gut dastehen, mag im Konkurrenzdenken zwischen den Regierungsparteien eine gewisse Rolle spielen. Doch nachdenklicher muss stimmen, dass es dem Minister nicht gelingt, die Meldewege in seinem verschlungenen Apparat effizient zu organisieren. Dabei hatte er kurz nach Amtsantritt die beiden Spitzenleute seines Hauses entlassen, weil sie ihn angeblich nicht gut genug informiert hatten. Jetzt sind es wieder Erkenntnisse Dritter, die gravierende Informationsdefizite bei der Führung des Verteidigungsministerium offenbaren.”
http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EE80EC440DE7448F6B1FC4AFFDA721706~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Tja. Schneidig auftreten reicht nicht. Man muss auch liefern.