Guttenbergs „harte Linie”

Ein Bericht von „FAKT”:

Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg muss sparen. Bis 2014 soll er die Ausgaben in seinem Ressort um mehr als acht Milliarden Euro zurück­fah­ren. Dafür soll unter anderem die Zahl der Soldaten redu­ziert werden. […] Auch der Politikwissenschaftler und Rüstungsexperte Lutz Unterseher beschei­nigt zu Guttenberg schlech­tes Verhandlungsgeschick. Seiner Ansicht nach hätte der Minister die Vertragsstrafe über 400 Millionen Euro einfor­dern können, die dem Bund zustand.

Mehr Schein als Sein bei Guttenberg — wer hätte es gedacht? Jetzt anschauen in der ARD-Mediathek.

Autor: Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

Ein Gedanke zu „Guttenbergs „harte Linie”“

  1. „Dass wegen seiner Tätigkeit nun das Verteidigungsministerium und auch der aber­mals schlecht infor­mierte Minister zu Guttenberg nicht gut daste­hen, mag im Konkurrenzdenken zwischen den Regierungsparteien eine gewisse Rolle spielen. Doch nach­denk­li­cher muss stimmen, dass es dem Minister nicht gelingt, die Meldewege in seinem verschlun­ge­nen Apparat effi­zi­ent zu orga­ni­sie­ren. Dabei hatte er kurz nach Amtsantritt die beiden Spitzenleute seines Hauses entlas­sen, weil sie ihn angeb­lich nicht gut genug infor­miert hatten. Jetzt sind es wieder Erkenntnisse Dritter, die gravie­rende Informationsdefizite bei der Führung des Verteidigungsministerium offen­ba­ren.”

    http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EE80EC440DE7448F6B1FC4AFFDA721706~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Tja. Schneidig auftre­ten reicht nicht. Man muss auch liefern.

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