FDP: Kapitalismus als Ziel

Im Mittelerdeblog macht sich Benjamin Bark Gedanken zur Kapitalismus-Debatte bei der FDP:

„Klartext bei der FDP: Mitten in der Vorsitzendendebatte bekennt sich Generalsekretär Christian Lindner zum Kapitalismus. Auf dem Menschenfeind-Kongress “Dreikönigstrreffen” hat er einen Text plat­ziert – darin fehlt jedes kriti­sche Wort über die Verbrechen, die im Namen der Ideologie began­gen wurden.”

Noch nicht ganz sicher ist, ob Benjamin seine Thesen in der nächs­ten Sendung bei Anne Will vertre­ten wird.

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Autor: Steffen Voß

Steffen Voß bloggt meistens unter kaffeeringe.de und twittert als kaffeeringe. Manchmal bloggt er auch beim landesblog.de Sein Motto ist: "Mach es selbst, oder wunder Dich nicht, wenn es nicht passiert."

7 Gedanken zu „FDP: Kapitalismus als Ziel“

  1. Pingback: Rot steht uns gut
  2. Der (verwe­gene) Versuch, Freiheit als in irgend­ei­ner Weise ähnlich gefähr­lich und menschen­ver­ach­tend zu diskre­di­tie­ren, wie Sozialismus, lässt tief blicken.

    1. Welche Freiheit meinst Du? Die Freiheit von wirt­schaft­li­chen Zwängen? Kapitalismus ist nicht Freiheit. Sonst würde man ihn nicht Kapitalismus sondern Freiheit nennen. Die FDP tut das. Sonst niemand…

      1. „Die Freiheit von wirt­schaft­li­chen Zwängen?”

        Die wird es niemals geben. Wie soll das auch gehen, in einer endli­chen Welt. Hast du den Bauplan für ein perpe­tuum mobile?

        1. Sobald der Wirkungsgrad von Solarkraftzellen erhöht wurde, hat man unbe­grenzt Energie — die Sonne stellt nämlich keine Rechnung. ;-)

  3. Christian Lindner sollte man nicht unter­schät­zen. Er kennt die Schwäche der Liberalismuskonzeption der markt­fun­da­men­ta­lis­ti­schen Westerwellianer, welche die Maximierung der wirt­schaft­li­chen Freiheiten für die ökono­misch Mächtigen mit Freiheit an sich verwech­seln. Christian Lindner hält rechts­li­ber­täre und allzu wirts­hafts­li­be­rale Spielformen des Liberalismus auch für „Steinzeitliberalismus” und hält diesen entge­gen, dass der (von ihm so verstan­dene, breiter gefasste) Liberalismus viel mehr eine Ordnungslehre ist, welche sich für Chancengleichheit und den Schutz der Schwächeren ausspricht sowie expli­zit auch gegen den Machtmissbrauch durch die Mächtigen wendet.

    Nicht unge­schickt — zwar hat seine (theo­re­ti­sche) Idee vom Liberalismus mit dem real exis­tie­ren­den FDP-Parteiliberalismus in etwa so viel zu tun wie die hehren Ideale vom Kommunismus mit den Erfahrungen mit dem „realen Kommunismus” — aber:

    Er hat recht.

    Wie sehr das der Fall ist, so vermute ich, das weiß er selbst nicht. ;-)

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