FDP: Kapitalismus als Ziel

17. Januar 2011
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Im Mittelerdeblog macht sich Benjamin Bark Gedanken zur Kapitalismus-Debatte bei der FDP:

Klartext bei der FDP: Mitten in der Vorsitzendendebatte bekennt sich Generalsekretär Christian Lindner zum Kapitalismus. Auf dem Menschenfeind-Kongress “Dreikönigstrreffen” hat er einen Text platziert – darin fehlt jedes kritische Wort über die Verbrechen, die im Namen der Ideologie begangen wurden.”

Noch nicht ganz sicher ist, ob Benjamin seine Thesen in der nächsten Sendung bei Anne Will vertreten wird.

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7 Responses to FDP: Kapitalismus als Ziel

  1. Rot steht uns gut on 17. Januar 2011 at 11:44

    FDP: Kapitalismus als Ziel http://bit.ly/hSEpKm #rsug

  2. Kalle Kappner on 17. Januar 2011 at 14:59

    Herr Bark sollte sich mal informieren, was Manchester-Kapitalismus überhaupt ist.

  3. Jan on 17. Januar 2011 at 20:39

    Der (verwegene) Versuch, Freiheit als in irgendeiner Weise ähnlich gefährlich und menschenverachtend zu diskreditieren, wie Sozialismus, lässt tief blicken.

    • Peter on 18. Januar 2011 at 18:14

      Welche Freiheit meinst Du? Die Freiheit von wirtschaftlichen Zwängen? Kapitalismus ist nicht Freiheit. Sonst würde man ihn nicht Kapitalismus sondern Freiheit nennen. Die FDP tut das. Sonst niemand…

      • Kalle Kappner on 20. Januar 2011 at 16:53

        Die Freiheit von wirtschaftlichen Zwängen?”

        Die wird es niemals geben. Wie soll das auch gehen, in einer endlichen Welt. Hast du den Bauplan für ein perpetuum mobile?

        • Christian Soeder on 20. Januar 2011 at 17:40

          Sobald der Wirkungsgrad von Solarkraftzellen erhöht wurde, hat man unbegrenzt Energie — die Sonne stellt nämlich keine Rechnung. ;-)

  4. John Dean on 20. Januar 2011 at 17:45

    Christian Lindner sollte man nicht unterschätzen. Er kennt die Schwäche der Liberalismuskonzeption der marktfundamentalistischen Westerwellianer, welche die Maximierung der wirtschaftlichen Freiheiten für die ökonomisch Mächtigen mit Freiheit an sich verwechseln. Christian Lindner hält rechtslibertäre und allzu wirtshaftsliberale Spielformen des Liberalismus auch für „Steinzeitliberalismus” und hält diesen entgegen, dass der (von ihm so verstandene, breiter gefasste) Liberalismus viel mehr eine Ordnungslehre ist, welche sich für Chancengleichheit und den Schutz der Schwächeren ausspricht sowie explizit auch gegen den Machtmissbrauch durch die Mächtigen wendet.

    Nicht ungeschickt — zwar hat seine (theoretische) Idee vom Liberalismus mit dem real existierenden FDP-Parteiliberalismus in etwa so viel zu tun wie die hehren Ideale vom Kommunismus mit den Erfahrungen mit dem „realen Kommunismus” — aber:

    Er hat recht.

    Wie sehr das der Fall ist, so vermute ich, das weiß er selbst nicht. ;-)

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