Entwicklungshilfe in den USA: Annahme, Wunsch und Realität

Eine wirk­lich ganz fantas­ti­sche Grafik:

Diese Grafik zeigt:

  1. Amerikaner halten ihr Land für sehr groß­zü­gig.
  2. Sie glauben sogar, dass es groß­zü­gi­ger ist, als sinn­voll wäre.
  3. Ohne zu wissen, dass ihr Land nicht einmal ansatz­weise so groß­zü­gig ist, wie sie es sich vorstel­len oder wie sie es sich wünschen.

Natürlich zeigt es auch, wie so häufig: Menschen sind progres­si­ver bzw. mitfüh­len­der als ihre Regierung. Leider sind Menschen dabei nicht so gut infor­miert, wie sie es viel­leicht sein sollten.

Quelle: poverty-action.org

Autor: Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

5 Gedanken zu „Entwicklungshilfe in den USA: Annahme, Wunsch und Realität“

  1. Entwicklungshilfe ist nie einfach nur „groß­zü­gig”, nie unei­gen­nüt­zig. Wäre in dem Fall ja auch Unsinn, weil die Mitglieder jeder Regierung immer­hin schwö­ren müssen, IHREM Land zu dienen, nicht irgend­ei­nem anderen. Entwicklungshilfe ist letzt­lich meis­tens eine verdeckte Subvention für die Wirtschaft. Und dementspre­chend abzu­schaf­fen.

    1. „Entwicklungshilfe ist letzt­lich meis­tens eine verdeckte Subvention für die Wirtschaft. Und dementspre­chend abzu­schaf­fen.”

      Sehr richtig. Man könnte die Transfer-Entwicklungshilfe durch eine andere mäch­tige Institution erset­zen: Freihandel. Das bringt den armen Menschen im globa­len Süden sicher­lich sehr viel mehr. Und wenn sie der Meinung sind, ihr eigenes Land unbe­dingt durch Erziehungszölle abschot­ten zu müssen, so sollte das nicht als Anlass dienen, es ihnen gleich zu tun.

      1. So siehts aus. Und Menschen helfen funk­tio­niert über Wohltätigeitsorganisationen und damit auf frei­wil­li­ger Basis bei Bedarf auch.

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