Nordkorea, Südkorea? Egal!

25. November 2010
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Ja, die Palin, die hat’s echt drauf:

Die war Vizepräsidentschaftskandidatin von McCain, nur zur Erinnerung. Und McCain ist ein alter Mann. Die wäre also beinahe US-Präsidentin geworden.


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19 Responses to Nordkorea, Südkorea? Egal!

  1. nk on 25. November 2010 at 15:24

    Kann sie durchaus noch werden. Und sie ist immerhin eine Frau ;)

    • Christian Soeder on 25. November 2010 at 15:27

      Wenn die Republikaner die Wiederwahl Obamas absichern wollen, dann müssen sie nur Palin aufstellen. Die polarisiert einfach viel zu extrem. Das wollen die Mitte-Amerikaner nicht.

      • nk on 25. November 2010 at 18:29

        Die Frage ist nur, wie viele Mitte-Amerikaner es 2012 gibt im Verhältnis zu der Anzahl, die einfach jeden anderen wählen würden als Den Einen.

        • Christian Soeder on 25. November 2010 at 22:57

          Ach, das sind genug. Wir können gerne wetten. :-)

      • Alex on 26. November 2010 at 00:46

        Nun ja, in den USA ist die Krise deutlich stärker als bei uns.
        Ein klassisches Krisenphänomen in Demokratien ist, dass die Regierenden abgestraft werden, egal ob schuldig oder unschuldig.
        Das hatte Bush und die Republikaner vor zwei Jahren getroffen (m.E. zu recht), das trifft die Demokraten jetzt und das könnte auch Obama in zwei Jahren treffen.
        In Krisen können auch anerkannte Fanatiker und sonstwas an die Macht kommen, das dürften wir Deutschen zur Genüge wissen.
        Aber auch in den letzten Jahren im niedergangsgeplagten Osteuropa sah man Monarchisten (Bulgarien), Kartoffeln (Polen) und ziemlich rechte Ausleger (aktuell Ungarn) uvm.
        Das kann noch interessant und unerfreulich werden, in den USA ebenso wie in unseren stärker krisengeplagten Nachbarstaaten.

        • Christian Soeder on 26. November 2010 at 01:18

          In Krisen können auch anerkannte Fanatiker und sonstwas an die Macht kommen, das dürften wir Deutschen zur Genüge wissen.”

          Nicht immer von Deutschland auf andere schließen. ;-) Im Ernst: in den USA haben bisher Radikale keine echte Chance gehabt, Präsident zu werden. Die USA kennen Wut-Parteien sehr gut, davon gab es immer wieder mal welche („Know Nothing”), aber das waren immer nur Strohfeuer.

          Klar, unmöglich ist nichts, und vielleicht ändert sich gerade alles, aber es wäre ein unglaublicher Bruch. Dafür spricht eigentlich nichts. Die Wirtschaft in den USA lag schon ärger am Boden.

          • Alex on 26. November 2010 at 10:00

            Ich rechne auch „nur” mit Strohfeuern, aber auch diese können für vielleicht 5 Jahre recht heftig brennen.
            Ich habe bewusst auch auf andere jüngere osteuropäische Beispiele hingewiesen, man könnte es auch um die ganzen aktuell erfolgreichen Rechtspopulisten in Westeuropa erweitern.

            Wann die Amis das letzte Mal viel ärger am Boden lagen, weiß ich nicht, es ballt sich da gerade einiges:
            – Wirtschaft ist schlecht drauf –> ungewohnte Arbeitslosigkeit
            – Im Irakkrieg wurde das eigene Image als gute Schutzmacht der Welt verspielt, Guantanamo ist ein ziemlicher Stachel für den Stolz der Amis. -> schlcht für das moralische Standing
            – Die Schulden werden vom gefühlten Erzfeind China getragen, Amerika fühlt sich zunehmends aufgekauft und abhängig von chinesischen Geldern -> auch schlecht fürs Ego
            – Noch vor wenigen Jahren fühlten sich die USA als die einzige Weltmacht, plötzlich wollen sich China und teilweise auch Europa mit Ihnen auf Augenhöhe reden und leisten es sich zuweilen, die USA dezent zu demütigen -> schlecht fürs Ego.

            Die wirtschaftlichen Probleme sind nur ein Baustein unter mehreren für eine Nation, die sich plötzlich im Niedergang sieht. Da sind Protestwahlen verständlich.

          • Alex on 26. November 2010 at 10:06

            Hier noch eine Einschätzung eines in Deutschland lebenden Amis, die ich recht überzeugend fand: http://andrewhammel.typepad.com/german_joys/2010/11/the_midterms.html

        • F.Alfonzo on 26. November 2010 at 06:10

          Ich sehe oder höre aber sehr selten, dass Obama für die Finanzkrise verantwortlich gemacht würde, genausowenig wird er für Bailouts oder die expansive Geldpolitik verantwortlich gemacht (da richtet sich der Volkszorn vernünftigerweise eher gegen Politik an sich, bzw. gegen die Parlamente).

          Der Hauptkritikpunkt der Amerikaner an Obama, so wie ich das sehe, sind die Gesundheitsreformen, wegen denen er ja unter anderem gewählt wurde. Nur stellt sich jetzt halt langsam raus, dass ‚kostenlos für alle’ trotzdem von irgendwem bezahlt werden muss, und ein staatliches System nicht ohne Zwänge auskommt.

          Ich nehme Christians Wette an, Obama ist 2012 weg, egal gegen wen. Und wenn die Republikaner schlau sind, werden sie einen Kandidaten wählen, der eher in der Mitte als rechts steht.

  2. Karsten on 25. November 2010 at 15:55

    Ach, also, diese kleinen Versprecher immer, die da so wichtig gemacht werden. Genau wie bei „Mutti” und der Brutto-Netto-Geschichte. Wer von uns verspricht sich denn nicht mal?

    Wenn der alte Mann NICHT gestorben wäre, dann wäre ER Präsident gewesen. Ein echtes außenpolitisches Genie, wie man hier sehen konnte.

    • Christian Soeder on 25. November 2010 at 15:58

      Ach, also, diese kleinen Versprecher immer, die da so wichtig gemacht werden.”

      Es war ja nicht der erste Lapsus Palins.

      Wenn der alte Mann NICHT gestorben wäre, dann wäre ER Präsident gewesen. Ein echtes außenpolitisches Genie, wie man hier sehen konnte.”

      Kriegsgeiler Republikaner, klar. Nix Neues. :-)

      • Karsten on 25. November 2010 at 17:37

        Auch bei Palin sollte man sich lieber mit den Inhalten beschäftigen als mit den kleinen Versprechern. Die sind nämlich schlimm genug, und kommen oft genug sogar authentisch (statt inkompetent) rüber…

      • de_gute_don on 25. November 2010 at 19:47

        > Kriegsgeiler Republikaner, klar. Nix Neues. :-)

        war das nicht der einzige Senator, der gegen den Irakkrieg gestimmt hat?

      • Kalle Kappner on 26. November 2010 at 13:10

        @dgd: Selbt wenn, das ändert nichts an der Kriegsgeilheit der Republikaner ;).

        • de_gute_don on 26. November 2010 at 14:07

          klar, kennste einen kennste alle.

        • Kalle Kappner on 26. November 2010 at 22:53

          Ne, den guten Ron Paul und seinen Sohn nehme ich mal aus ;).

  3. Rayson on 25. November 2010 at 22:54

    Ich finde auch: Wer sich so verspricht, darf nicht Präsident werden!
    Aber Präsident bleiben natürlich, sonst hätte Obama wegen der zahlreichen Klopfer, die er sich schon geleistet hat, längst zurücktreten müssen.

    • Christian Soeder on 25. November 2010 at 22:58

      Die 300 Millionen Amerikaner sollten jedenfalls schnellstens „Rot steht uns gut” lesen, damit sie wissen, wie sie wählen müssen!!

      Vorher müssen sie noch Deutsch lernen. Klar. Ich schreib ja nicht auf Englisch für die. Pff.

  4. Stefan Balker on 27. November 2010 at 12:41

    Obama weiß nicht mal, wie viele Bundesstaaten die USA haben (mindestens 57 seiner Meinung nach). Ergo: Palin > Obama

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