Grüne Angst

Sehr guter Artikel im „Cicero” über die Grünen. Mir ist beim Lesen mal wieder klar gewor­den, was ich an der grünen Partei so seltsam finde. Schlussfolgerung:

Der Ritt auf der Emotionswelle verspricht den Grünen ein erfolg­rei­ches Wahljahr 2011. Doch birgt er auch ein großes Risiko: Emotionswellen vereb­ben schnell wieder. Auch der Obama-Hype verging, weil er einsei­tig auf emotio­na­len Faktoren beruhte.

Autor: Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

3 Gedanken zu „Grüne Angst“

  1. Ohne den Artikel gelesen zu haben ist die Gefahr doch vor allem, dass die Grünen tatsäch­lich in Regierungsverantwortung kommen. Denn spätes­tens dann „müssen” sie ihre ganzen „guten” Vorsätze und Ideale (wieder) verra­ten, müssen Castortransporte und Atomkraft gutfin­den und eben Realpolitik machen.

    1. @Jan:
      mit „Realpolitik” läßt sich jedes Rückgrat verbie­gen? Schon selbst Erfahrungen gesam­melt? ;-)
      Im Übrigen wählen dieje­ni­gen (wieder) Grüne, die 1998 usw. nichts zu leiden hatten- also auch Deine Klientel (MillionärInnen usw.).

      1. Nein, ich beziehe mich auf die Politik der letzten grünen Bundesregierung, sowie die Erfahrungen, die die Bewohner meiner Nachbarstadt Hamburg derzeit machen.

        Mir ist bekannt, das die Grünen die Partei der Besserverdienenden sind. Als einfa­cher Bürger habe ich persön­lich übri­gens keine Klientel und lege auch keinen Wert darauf. Würde ich mir eine suchen müssen, wären es vermut­lich aber doch eher Leute wie ich (also einfa­che Arbeiter) und keine „MillionärInnen”. Bloß: Was zum Geier soll ich denn mit einer „Klientel”?

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