Leistungsschutzrecht neu gedacht

Manchmal muss man einen anderen Blickwinkel einneh­men, um die Absurdität einer Forderung besser begrei­fen zu können:

Fast alle Zeitungen leiden in den letzten Jahren unter einem massi­ven Rückgang bei der Zahl der Abonnenten. Man habe zu spät auf die Angebote der Kioske reagiert, teil­weise auch falsch. Man wolle sich aber nicht aus der Hand nehmen lassen, wie die Druckerzeugnisse zum Kunden gelan­gen. Das Abonnement sei weiter­hin die sicherste Variante für den Kunden. Kioske würden die Kunden mit ihrem unüber­sicht­li­chen Angebot nur verwir­ren. … Das ille­gale Zweitlesen von Zeitungen stellt laut VDZ eine große Gefahr für die Pressefreiheit dar.

Will sagen: das „Leistungsschutzrecht” ist völli­ger Unfug.

Autor: Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

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