Die Bundeswehr als bewaffneter Arm der deutschen Wirtschaft

Kundus-Ken mal wieder locker vom Hocker: Verteidigungsminister zu Guttenberg hat laut der Süddeutschen Zeitung auf dem Kongress zur Europäischen Sicherheit und Verteidigung in Berlin gefor­dert, „offen und ohne Verklemmung” mit Bundeswehreinsätzen aus wirt­schaft­li­chen Gründe umzu­ge­hen. Prima Idee. Sollte man verfol­gen…

Somalia macht es ziem­lich gut vor, wie man zum einen wirt­schaft­li­che Interessen mili­tä­risch durch­setzt und das ganze dann sogar noch priva­ti­siert. Das Land macht dann auch nicht den unnö­ti­gen Umweg, sich selbst irgend­wel­che kompli­zier­ten Geschäftsmodelle auszu­den­ken und dann mit unver­ständ­li­chen Verträgen irgend­was auszu­han­deln. Man kapert einfach die vorbei­fah­ren­den Schiffe und erpresst Lösegeld.

Als Schleswig-Holsteiner finde ich das eine groß­ar­tige Anregung. Wir haben hier mit dem Nord-Ostsee-Kanal einen wahre Gelddruckmaschine. Da muss man nicht einmal mehr mit dem Boot raus­fah­ren und mit Waffen fuch­teln. Man macht einfach die Schleuse nicht auf, wenn ein Schiff drin ist, bis das Lösegeld bezahlt wurde.

Außerdem sollten wir eine Landesarmee einrich­ten, um die wirt­schaft­li­chen Interessen Schleswig-Holsteins in Berlin durch­zu­set­zen.

Autor: Steffen Voß

Steffen Voß bloggt meistens unter kaffeeringe.de und twittert als kaffeeringe. Manchmal bloggt er auch beim landesblog.de Sein Motto ist: "Mach es selbst, oder wunder Dich nicht, wenn es nicht passiert."

6 Gedanken zu „Die Bundeswehr als bewaffneter Arm der deutschen Wirtschaft“

  1. Wie der liebe Christian hier schon­mal ange­merkt hat: Die Stamokap-These sollte noch lange nicht ad acta gelegt werden. Die ist hoch­ak­tu­ell.

  2. Ich wäre eher für für Ostfriesland, da könnte man auf alte Traditionen zurück­grei­fen.
    Der olle Friesenhäuptling Keno ten Borke (passt doch zu Kundus-Ken) hatte anno dunnemals in Kooperation mit Störtebecker das Geschäftsmodell schon mal recht erfolg­reich prak­ti­ziert. ;-)

  3. @Frank:
    mit auf einem Speer gespieß­tem Kopf, vom Rumpf abge­trennt- oder den Kolonialisten-Kopf noch nicht separat?
    (irgend­wie ist mir übel bei dem Gedanken, was „wir” den „Wilden” wieder mal antun [werden]- da gönne ich so einem „Saubermann” wie Kundus-Ken [danke für dies Wortspiel @Autor]) wie auch der Islam-Barbie- Hilfe zur Selbsthilfe mal ganz anders!)

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