Kundus-Ken mal wieder locker vom Hocker: Verteidigungsminister zu Guttenberg hat laut der Süddeutschen Zeitung auf dem Kongress zur Europäischen Sicherheit und Verteidigung in Berlin gefordert, „offen und ohne Verklemmung” mit Bundeswehreinsätzen aus wirtschaftlichen Gründe umzugehen. Prima Idee. Sollte man verfolgen…
Somalia macht es ziemlich gut vor, wie man zum einen wirtschaftliche Interessen militärisch durchsetzt und das ganze dann sogar noch privatisiert. Das Land macht dann auch nicht den unnötigen Umweg, sich selbst irgendwelche komplizierten Geschäftsmodelle auszudenken und dann mit unverständlichen Verträgen irgendwas auszuhandeln. Man kapert einfach die vorbeifahrenden Schiffe und erpresst Lösegeld.
Als Schleswig-Holsteiner finde ich das eine großartige Anregung. Wir haben hier mit dem Nord-Ostsee-Kanal einen wahre Gelddruckmaschine. Da muss man nicht einmal mehr mit dem Boot rausfahren und mit Waffen fuchteln. Man macht einfach die Schleuse nicht auf, wenn ein Schiff drin ist, bis das Lösegeld bezahlt wurde.
Außerdem sollten wir eine Landesarmee einrichten, um die wirtschaftlichen Interessen Schleswig-Holsteins in Berlin durchzusetzen.


Wie der liebe Christian hier schonmal angemerkt hat: Die Stamokap-These sollte noch lange nicht ad acta gelegt werden. Die ist hochaktuell.
Ich wäre eher für für Ostfriesland, da könnte man auf alte Traditionen zurückgreifen.
Der olle Friesenhäuptling Keno ten Borke (passt doch zu Kundus-Ken) hatte anno dunnemals in Kooperation mit Störtebecker das Geschäftsmodell schon mal recht erfolgreich praktiziert. ;-)
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Wenn man an lokale Traditionen des privaten Wirtschaftsmilitarismus anknüpfen kann, würde ich das sehr begrüßen.
Ich glaube, Herr Baron brauchen Sonne!
@Frank:
mit auf einem Speer gespießtem Kopf, vom Rumpf abgetrennt– oder den Kolonialisten-Kopf noch nicht separat?
(irgendwie ist mir übel bei dem Gedanken, was „wir” den „Wilden” wieder mal antun [werden]- da gönne ich so einem „Saubermann” wie Kundus-Ken [danke für dies Wortspiel @Autor]) wie auch der Islam-Barbie– Hilfe zur Selbsthilfe mal ganz anders!)