Monthly Archives: Oktober 2010

Gegen das Volk

10. Oktober 2010
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In einem schönen Artikel in der „FAZ” ist diese Aussage zentral: ‎Das Internet versorgt sie mit sehr vielen, wenn auch ungeordneten Informationen. Der Einfluss der großen Parteien auf die Meinungsbildung ist auch deshalb stark zurückgegangen. Das haben viele alte Parteimitglieder noch nicht verstanden. CDU, CSU und SPD sind heute nicht mehr so tief und breit verankert wie noch vor 10–15 Jahren. Damals war der Ortsvoreinsvorsitzende eine Persönlichkeit, eine echte Autorität qua Amt. Das ist vergangen. Die West-Bindung, die Ost-Verträge, der NATO-Doppelbeschluss, die Euro-Einführung — das waren hoch umstrittene Themen, die von Adenauer, Brandt, Schmidt und Kohl nur deshalb relativ (!) leicht umgesetzt werden konnten, weil ihre Parteien tief, sehr tief verankert waren im Volk. Das ist heute grundlegend anders. Das ist auch der wesentliche Grund, warum die SPD von...

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Hehe

10. Oktober 2010
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Ein Kommentar von Thomas Edmund von Haller im A-Team: Der bedeutende und starke Wirtschaftsaufschwung, der von der liberal-konservativen Koalition in die Wege geleitet wurde, wird zum Ende der Legislaturperiode für Wirtschaft, Mittelstand und Leistungsträger deutlich mehr Netto vom Brutto möglich machen. So, genug gescherzt. Jetzt wieder ernsthaft.

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Die Krise des Kapitalismus

10. Oktober 2010
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Happy Birthday, John!

9. Oktober 2010
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Verwiesen sei auf eine schöne Würdigung John Lennons im „Stern” von Carsten Heidböhmer und auf ein skurriles Nachtreten in der „Welt” von Alan Posener. Happy Birthday, John!

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Claudia Roth: „Schon immer bürgerlich”?

9. Oktober 2010
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Die Bundesvorsitzende der Grünen Claudia Roth im Interview mit der Stuttgarter Zeitung: Ich war schon immer bürgerlich, komme aus einem sehr bürgerlichen Zuhause: Zahnarzt, Lehrerin, Unternehmer in der Familie. Wir Grünen waren nie unbürgerlich, aber vor allem vielfältig und eine moderne linke Partei. Das ist der Unterschied. Ähem. Aha. Claudia Roths Definition von „bürgerlich” ist durchaus interessant: Sie ist aus der katholischen Kirche ausgetreten. Sie war Managerin der linken Band „Ton Steine Sterben”. Sie war Mitglied der Jungdemokraten (ehemaligs offizieller FDP-Jugendverband, in Wahrheit halbe Kommunisten). Sie hat den Bischof von Augsburg Walter Mixa als „durchgeknallten, spalterischen Oberfundi” bezeichnet. Kann man alles machen, finde ich auch teilweise recht sympathisch. Aber bürgerlich ist das wirklich nicht.

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Wir sind dabei

re:publica 12

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