Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder hält den wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland für eine Folge seiner Reformpolitik und mahnt die SPD indirekt, stolz auf die eigene Regierungszeit zu sein. „Die Agenda hat einen erheblichen Anteil am Aufschwung”, sagte er der „Bild”-Zeitung. Weiter sagte Schröder, „die heutige Bundesregierung hat nicht viel damit zu tun.”
Er habe die Frömmigkeit des damaligen Präsidenten George W. Bush immer respektiert, so Schröder. Die Begründung von politischen Entscheidungen durch ein religiöses Erlebnis halte er jedoch für gefährlich. Wenn Bush behauptete, er habe eine Entscheidung im Gebet erfahren, sei eine politische Diskussion nicht mehr möglich gewesen.
Können wir 2013 nicht einfach wieder mit dem Gerd antreten?

Ja, frag ihn mal ob er Lust hat. Nachdem seine Partei genau die Reformen, die er meint, am liebsten nie durchgeführt hätte wäre ich auf die Antwort sehr gespannt.
ja.…. brauchen wir werktätigen dringend!
so dringend wie darmgrippe!
und ich dachte, der spd wär so langsam bewusst geworden was sie da angestellt hat.
wie weit will die spd eigentlich noch absacken bevor sie was merkt?
hey!!!!!!!!
30 % stimmen bei einer wahl sind grade mal etwa 10 mio. stimmen! bei etwa 60 mio wahlberechtigten!
volkspartei!!!.…… auweia!
wir wollen unsere brandt/wehner/schmidt-spd wiederhaben!
eure polit-strategen könnt ihr euch hinter die tapete kleben!
Bloß nicht! Bei „Gazprom-Gerd” würden wir moralisch so die Hucke voll kriegen, das geht gar nicht.
Ich wünsche mir einen der beiden Stones, Steinbrück oder Steinmeier. Beide sind absolut vorzeigbar und seriöser als Schröder.
alex.….. mit verlaub: denken ist erlaubt.…. noch!!!!
steinbrück hat z .b. die hre „gerettet”. alles gehört irgendjemandem!
WEN haben wir steuerzahler da gerettet? WEM gehörten diese wertlosen schrottpapiere die jetzt auf der „staatseigenen” bad-bank deponiert sind?
alex.…… gehören sie dir? NEIN! du haftest nur dafür!
alex.….beide stones sind beileibe keine sozialdemokraten sondern vorbildliche neoliberale!
ich schimpf zwar über gabriel. aber er denkt im prinzip richtig. ist nur zu weinig mutig!
er soll sich endlich auf die hinterbeine stellen und sich gegen dieses neoliberale pack durchsetzen! der witz ist: ich glaube er hätte erfolg! das glaub ich wirklich!
die „stones” sind alles andere.…… nur nicht sozialdemokraten!
meinst du nicht, wir sollten einen sozialdemokraten unterstützen?
.… immer vorausgesetzt, er bekennt sich dazu!
Diese zuweilen anzutreffende Angewohnheit, anderen Genossen einfach mal so das sozialdemokratische aberkennen zu wollen, weil diese andere in Teilbereichen andere Auffassungen vertreten, geht mir so was von gegen den Strich!
Zu dem sozialdemokratischen Dreiklang gehören Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.
Freiheit ist auch die Freiheit, nicht nur eine Schmalspurauffassung vertreten zu müssen.
Die Gerechtigkeit beihaltet auch, teilweise anders denkenden Genossen nicht per se verbannen zu wollen.
Und Solidarität gilt ebenfalls inner– wie außerparteilich.
Sorry, aber dieser Ansatz hat mich zu sehr auf die Palme gebracht, um mich inhaltlich zu äußern.
Belege mir sauber, dass jemand nicht die Grundwerte der SPD vertritt, bevor du ihm absprichst, Sozialdemokrat zu sein!
@Christian:
lebst Du in einer Zeitmaschine?
Ich bin ernsthaft verwundert, dass Du einem, naja, vielleicht ist das eine Beleidigung, Schmock
http://de.wikipedia.org/wiki/Schmock
wie GS derart hinter her trauerst.
Bisher hielt ich Dich eher für jemanden, der Realitäten wahr zu nehmen in der Lage wäre– leider läßt mich das hier zweifeln :-(
In 5–10 Jahren wird Schröder in der breiten Öffentlichkeit ähnliche Wertschätzung erfahren wie Helmut Schmidt nach seinem Amtsverlust. Du wirst es erleben.
Der Satiriker Wiglaf Droste formulierte bereits 1999 alles Wesentliche über Herrn Schröder:
„I found Schröder such a nightmare when I met him”, berichtet Jane Kramer, die famose Reporterin des New Yorker. „This man has no culture at all. Absolutely none.” Schröder, erzählt sie, habe den New Yorker für ein Frauenmagazin gehalten und sie in einem aufgedonnerten Spesenritterlokal mit Bonvivant-Gehabe zu beeindrukken und von seinem savoir vivre zu überzeugen versucht. Auf jede ihrer Fragen habe er nur mit „Eat! Eat!” geantwortet. Man kann es sich lebhaft vorstellen; wenn man sieht, wie sich Schröder eine Havanna in den Hals steckt, dann trauert man über diese Verschwendung von soviel gutem Tabak an sowenig Mensch, an einen aggressiven Parvenü, der mit Statussymbolen jeglicher Art das Loch zwischen seinen Ohren zu kaschieren sucht. Gegen Schröder, das kann man ohne Übertreibung sagen, war Helmut Kohl in all seiner Grauenhaftigkeit ein Restsozialdemokrat und Sozialpolitiker.”
Genauer kann man es nicht formulieren!
Schröder war und ist also kein „Bürgerlicher”, oha. How shocking! Schröder ist eben ein linker Prolet. Dass das dem Salonlinken „Linksman” nicht passt und er Sehnsucht nach Kohl hat, das wundert mich nicht.
@Christian + Kalle:
na, wenn Sympathie im Vordergrund steht ;-)
Bauch-Politik wie H. Kohl. Eßt mehr Saumagen!
Mit ist egal, wo eine/r herkommt– wichtig ist, was er/ sie treibt. Wenn Euch das jedoch egal sein sollte, dann wäre das doch traurig für *Sozialdemokraten*. Und bezeichnend für die inhaltliche Entwertung des Parteinamens.
Um ehrlich zu sein, hat mir dieser „Abriss” über Schröder den guten Mann eher sympathischer gemacht. Lieber ein ungeschminkter Malocher als ein Bürgerlicher ala KTG — mein Geschmack.
Eben. Das ist ja auch der Grund, warum Schröder im „bürgerlichen” Milieu dermaßen verachtet wird. Ein Aufsteiger, ganz oben? Nicht in Deutschland, bitteschön!