Klimaleugner

Das klingt gefähr­lich:

Singer ist einer der einfluss­reichsten Klimaleugner welt­weit. Er lebt in einer Welt, in der ange­se­hene Klimaforscher als Lügner gelten; sie seien außen grün und innen rot und hätten in Wahrheit nur ein Ziel: den Sozialismus einzu­führen. Singer will die Welt vor diesem Horror retten. Und dass er sich nach dem Zweiten Weltkrieg als glän­zender Atmosphärenphysiker einen Namen machte, gibt seinen Worten Gewicht.

Vielleicht sollte man zusätz­lich zum Straftatbestand Holocaustleugnung den Straftatbestand Klimawandelleugnung einführen, damit gefähr­liche Klimaleugner wie Singer nicht mehr von ihrem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machen können.

Über Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

9 Kommentare zu “Klimaleugner

  1. Was ist eigent­lich ein ‚Klimaleugner’? Jemand, der fälsch­li­cher­weise bestreitet, dass es Klima gibt?

  2. Ich glaube, dass viele geis­tige Verwirrungen aus dem Umstand der urbanen Lebensverhältnisse erwachsen. Auch die Über­be­völ­ke­rungs­hys­terie oder die Sinophobie scheinen nur bei isolierten Großstadtmenschen aufzu­treten. Mein einziges Rezept: Schocktherapie. Man könnte diesen Atmosphärenphysiker von der Arbeit abziehen und zum Farmer unter einem Ozonenloch abkommandieren.

    Der wird schon merken, dass es eine menschen­ver­ur­sachte Klimaerwärmung gibt.

    • Der Physiker bemerkt dann, dass es ein Ozonloch gibt, aber nicht, dass es eine menschen­ver­ur­sachte Klimaerwärmung* gibt.

      * Erwärmung? Man hat sich doch auf Wandel geeinigt.

      • Darf ich fragen, warum? Es könnte sein, dass du damit auf den Mainstream anspielst, der viele Menschen, a einem Ort zusa­men­ge­drängt, glei­cher­maßen beein­flusst, aber eben genau an diesen Orten entsteht auch eine Reihe von Meinungen, die sich immer gegen den Mainstream posi­tio­niert, was genauso beein­flusst und dämlich ist.

  3. Der Vorschlag, die Leugnung des Klimawandels unter Strafe zu stellen, kam vor Jahren schonmal von einer Parlamentsabgeordneten der austra­li­schen Grünen. Und die Frau meinte das durchaus nicht sarkastisch…

    • Dass Christian es sarkas­tisch meint, erschließt sich auf den ersten Blick auch nur dem, der ihm auf Twitter folgt…