Der Genosse Thilo Sarrazin lässt mir keine Ruhe. Die geneigten Leser mögen mir die Einseitigkeit dieser Publikation in den letzten Tagen verzeihen. Wie bereits überall zu lesen ist, hat der SPD-Parteivorstand beschlossen, ein Parteiausschlussverfahren gegen Thilo Sarrazin anzustrengen. Begründung: er bewege sich außerhalb der sozialdemokratischen Grundwerte. Nun, das sehe ich auch so. Es wird aber verdammt schwer, das juristisch sauber zu argumentieren. Das Parteiengesetz in Deutschland ist da ziemlich strikt. Zum Glück, möchte ich noch erwähnen. An der SPD-Basis soll der Ausschluss kritisch gesehen werden. Das ist ein gutes Zeichen: ein Ausschluss muss generell kritisch, als „Ultima Ratio” gesehen werden. Das spüren die SPD-Mitglieder offensichtlich. Allein das ist überaus positiv. Heinz Buschkowsky, der Bürgermeister von Berlin-Neukölln, hält nichts von dem Sarrazin-Rauswurf, Johannes Kahrs MdB, Sprecher des Seeheimer Kreises, sieht...

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