11 Gedanken zu „Anti-Atom-Demo: Juso-Video“

  1. Welchen Beitrag trägt eigentlich nochmal die SPD zur der Lösung der Endlagerproblematik bei? In welchen Ländern möchte die SPD denn so die Endlager errichten? Und warum nicht auch in IRGENDEINEM der übrigen 15 Länder?

    Und dürfen wir diesmal noch vor der Wahl 2013 mit Ideen rechnen oder werden danach wie bisher wieder die Hände in den Schoss gelegt, weil man so halt niemanden stört?

    Die sogenannte Atompolitik der SPD ist ein Garant für steigende Politikverdrosseneit. Man kann ja eine Meinung haben, man kann sie sicher auch mal ändern. Die momentante Aufplusterung allerdings ist nur noch grotesk. Und löst übrigens unsere Probleme hier, in der Heimat von Krümmel und Gorleben, kein bisschen. Schämt Euch.

    1. @Jan:
      welcher Partei gehörst Du noch mal grade an?
      Oder bist Du aus der FDP ausgetreten?
      Wer vertritt denn ständig Laufzeitverlängerungen usw.- und das fast ununterbrochen seit fast 50 Jahren?
      Ja, „ihr“ hattet mal eine Anti-AKW-Zeit- aber dann mußten „eure“ Chefs die Jungdemokraten durch die handzahmen „JuLis“ ersetzen- seitdem seid ihr jüngeren FDPler(Innen) für mich eh nicht mehr ernst zu nehmen.
      Ein Jugendverband, der reaktionärer ist als die älteren Parteimitglieder, der sollte mal in sich gehen- obwohl, vielleicht beginnt das grade bei Dir- dann würdige ich das natürlich („dieser Kommunist, er dreht und windet sich“ ;-) ) als Schritt in die richtige Richtung- bis bald mal am Schacht- oder hast Du Angst, dass Dich jemand erkennt?

      1. Du gehst mir einfach nur auf den Keks. Meine Meinung zum Thema Atomkraft ist hinlänglich bekannt, auch in meiner Partei. Und es stößt nicht immer auf Begeisterung, wenn ich die z.B. in Leserbriefen an unsere Zeitungen schicke, die die auch gerne drucken. Ich habe keine Ahnung, was du dir von persönlichen Angriffen und Vorwürfen versprichst oder wie es eine Diskussion voranbringen soll, wenn du, statt zu debattieren irgendwelche Vorurteile runterdrischt.

        1. @Jan:
          nana, nun mal langsam mit den jungen Pferden.
          Ich hatte lediglich Dein Engagement (?) in Frage gestellt- wenn Du dann der erste neue AKW-Gegner in der FDP bist, prima- vielleicht werdet ihr mal mehr- so 5 oder 8.
          Aber die Frage aus dem Nachbar-Thread (Endlager in Süddeutschland)- die kannst Du doch mal beantworten- wo steht die FDP (in Nidersachsen) in dieser Frage- und das vor allem vor dem Hintergrund, dass „ihr“ an der Regierung beteiligt seid. Wenn es „euch“ ernst wäre mit einer kritischen Haltung- wie wäre es damit, aus dieser Regierung raus zu gehen (egal, was „man“ nun von Hr. McAllister hält- manche lassen sich ja vom Lächeln blenden)?
          Ah, so etwas, das geht natürlich nicht…
          Und mein kleiner Ausflug in eure Parteigeschichte- der war doch sehr passig- ich bekommen hier ständig „SEDSEDSED“ an den Kopf geworfen, selbst dann, wenn’s nicht um Stasi oder den letzten Staatsratsvorsitzenden geht … und die Episode mit den Jungdemokraten war doch sinnvoll- womöglich wäre ich da Mitglied geworden- aber Deine Altervorderen konnten ja anscheinend keine Kritik (mehr) vertragen- ist das bei Dir anders?

          1. Ich regiere nirgends und habe das auch nicht vor. Ich bin auch nicht deswegen Mitglied einer Partei, weil ich erwarte, dass die sich in allem meiner Meinung anschließt und schon gar nicht, weil ich mir deren Positionen zu eigen machen möchte. Mein Engagement ist also vor allem strategisch zu verstehen. Daher treffen mich Vorwürfe, wie böse diese oder jene Regierung oder die komplette Partei ist auch nicht. Vermutlich geht so etwas in deinen kollektivistischen Dickschädel gar nicht rein aber es gibt für mich da kein scheinbar von dir erwartetes „euch“, ich bin Individualist.

            An „die Episode mit den Jungdemokraten“ kann ich mich seltsamerweise nicht erinnern (wahrscheinlich, weil ich jünger als 50 bin) aber soweit ich weiss, hatten und haben die noch weniger mit freiheitlicher Politik am Hut, als die JuLis – und die sind da in manchen Punkten schon ausgesprochen merkwürdig drauf. Jedenfalls ist mir ziemlich Laterne, ob du mich für irgendwas kritisierst oder nicht, allerdings ist es schwachsinnig, mich für FDP-Positionen zu kritisieren, die ich nicht teile.

          2. @Jan:
            Danke für *Deine* Einlassung- aber „kollektivistisch“? Du verkennst da die Realität- wenn ich mich hier äußere, wird mir SED, Mauer, Schießbefehl vorgehalten, auch wenn’s mit dem Thema wenig bis nichts zu tun hat. Dass „man“ sich an irgendetwas direkt erinnern können muß, um eine Meinung dazu zu haben, erschließt sich mir auch nicht. Ich habe die FDP-Politik insoweit kritisiert, als Du sie Dir (indirekt?) zu eigen machst- Deine Strategie ist im Diskurs nahezu bedeutungslos, als Randkolorit allerdings interessant- Dein Gewissen kann und will ich Dir jedoch nicht ersetzen.
            Besides: auch lange vor meinem 16. Geburtstag interessierte mich Politik schon mehr als viele andere Altersgenossen :-)

          3. „wenn ich mich hier äußere, wird mir SED, Mauer, Schießbefehl vorgehalten, auch wenn’s mit dem Thema wenig bis nichts zu tun hat.“

            Das ist das Los eines jeden Linken (im Sinne der Partei „Die Linke“). Finde ich auch beschämend. Aber die Außeinandersetzung mit dem Programm dieser Partei wird vermieden. Lieber zieht man den Strohmann „SED 2.0.“ aus dem Hut. Glaubwürdig ist das nicht.

            Und das sage ich, obwohl mir einiges im Linken-Programm nicht gefällt. Aber darüber kann man ja diskutieren, statt jede Diskussion mit dem SED-Argument abzublocken.

  2. SPD & Grüne haben 7 Jahre selbst regiert und einen windelweichen Atomkompromiss („Ausstieg“) zustande gebracht, praktisch eine Bestandsgarantie für die Atomwirtschaft. Ein unumkehrbarer Ausstieg war das nie, und jetzt macht Schwarzgelb eben alles wieder anders. Weil Rotgrün ihnen die Gelegenheit dazu gab…

  3. „Der Streit um die Verantwortbarkeit der Kernenergie hat in unserem Land über
    Jahrzehnte hinweg zu heftigen Diskussionen und Auseinandersetzungen in
    der Gesellschaft geführt. Unbeschadet der nach wie vor unterschiedlichen Haltungen
    zur Nutzung der Kernenergie respektieren die EVU die Entscheidung
    der Bundesregierung, die Stromerzeugung aus Kernenergie geordnet beenden
    zu wollen.

    […]

    Beide Seiten werden ihren Teil dazu beitragen, dass der Inhalt dieser Vereinbarung
    dauerhaft umgesetzt wird.“

    http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/atomkonsens.pdf

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