Aphorismen am Abend

Christen, die gegen „den Islam” hetzen, sind nicht nur schlechte Christen, sondern legen darüber hinaus auch den Grundstein für Verfolgung und Ächtung von Christen.

Autor: Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

6 Gedanken zu „Aphorismen am Abend“

  1. Hetzte gegen den Islam ist in christ­li­cher Sicht nicht in Ordnung, weil das Gebot der Feindesliebe gilt. Wenn ich das sage, behaupte ich damit auch, dass der Islam ein Feind des Christentums ist, und zwar im histo­risch-konkre­ten, mili­tä­ri­schen Sinn.

    Der Djihad ist nicht als Kaffekränzchen gedacht !

    1. Ich sehe den Islam nicht als Feind an und ich fühle mich durch ihn auch nicht bedroht. Und ich bin auch kein Christ.

        1. Ja. Ich wollte dir nur klar­ma­chen, dass du deinen persön­li­chen Kampf gegen den Islam ja gerne führen kannst. Aber ich will da nicht mitma­chen.

    2. Rotieren wir doch einfach mal die Gruppen, und prüfen, ob es sich gefühls­mä­ßig immer noch gut anhört:

      Juden, die gegen „den Nationalsozialismus” hetzen, sind nicht nur schlechte Juden, sondern legen darüber hinaus auch den Grundstein für Verfolgung und Ächtung von Juden.

      Den Juden selbst die Schuld an ihrer Verfolgung zu geben, ist ein gern genutz­tes Muster in rechts­ex­tre­mis­ti­schen Kreisen. Spätestens wenn man einem solchen Muster so nah kommt, sollte man mit dem reflek­tie­ren begin­nen.

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