Warum in der Ferne schweifen …

5. September 2010
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… wenn das gute Vorbild liegt so nahe, nämlich in Österreich. Die Internetaktivitäten der SPD müssen ja nicht neu erfunden werden, es reicht, das Angebot der SPÖ zu betrachten, zu kopieren und zu verbessern:

  • politiknews.at
  • rotbewegt.at
  • dasrotewien.at
  • spoe.at/musik
  • redblogs.at
  • oe2020.at
  • spoe.at

Und noch so einiges mehr. Ideen gibt es also genug. Die Schlüsselwörter lauten: Interaktion, Authentizität und vor allem Ausdauer. Ausdauer! Das ist das Wichtigste überhaupt. Ich will gar nicht aufzählen, wie viele Domains die SPD schon angemeldet und wieder abgeschaltet hat. Wenn spd.de zum zentralen Portal ausgebaut wird, wie es angekündigt wurde, dann ist das ein guter Anfang. Die SPD muss auch online ihre Geschichte und ihre Herkunft pflegen. Tradition heißt schließlich nicht, die Asche zu hüten, sondern das Feuer zu erhalten.


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2 Responses to Warum in der Ferne schweifen …

  1. Alex on 5. September 2010 at 00:50

    Fangen wir erst einmal hier an: Ich wünsche dir und euch Autoren viel Ausdauer!

    Ich denke mittlerweile, das hier könnte ein netter Kristallisationskern für mehr darstellen.

  2. Nordstadt on 5. September 2010 at 20:08

    @Christian:
    das Löschen von Domains ist ein Unsitte, die m. e. nicht(s) (viel) mit Geldmangel zu tun hat (das wäre noch eine gute Erklärung)- sondern mit der Unkenntnis in den meisten Vorständen, wie das Internet funktioniert– schon das Schreiben einer Seminararbeit über die Landtagswahlkämpfe– als Bsp. Nds.- wird angesichts des Lösch-Paradigmas aller beteiligten Parteien zum Irrgarten-Spielchen– politisch Interessierte müssen also– gerade vor dem Ende von Wahlkämpfen: speichern, speichern, speichern.
    Und sich dann über „Stasi 2.0″ aufregen ;-)

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