Der Genosse Thilo Sarrazin lässt mir keine Ruhe. Die geneigten Leser mögen mir die Einseitigkeit dieser Publikation in den letzten Tagen verzeihen.
Wie bereits überall zu lesen ist, hat der SPD-Parteivorstand beschlossen, ein Parteiausschlussverfahren gegen Thilo Sarrazin anzustrengen. Begründung: er bewege sich außerhalb der sozialdemokratischen Grundwerte. Nun, das sehe ich auch so. Es wird aber verdammt schwer, das juristisch sauber zu argumentieren. Das Parteiengesetz in Deutschland ist da ziemlich strikt. Zum Glück, möchte ich noch erwähnen.
An der SPD-Basis soll der Ausschluss kritisch gesehen werden. Das ist ein gutes Zeichen: ein Ausschluss muss generell kritisch, als „Ultima Ratio” gesehen werden. Das spüren die SPD-Mitglieder offensichtlich. Allein das ist überaus positiv. Heinz Buschkowsky, der Bürgermeister von Berlin-Neukölln, hält nichts von dem Sarrazin-Rauswurf, Johannes Kahrs MdB, Sprecher des Seeheimer Kreises, sieht das ebenso.
Sigmar Gabriel baut Sarrazin in der „BILD” eine (letzte?) goldene Brücke:
Ich habe ihm nichts zu raten. Vor einem möglichen Parteiausschluss wird er angehört und hat dann erneut die Chance, sich zu korrigieren und sich für seine Äußerungen zu entschuldigen.
Warum tut er das? Nun, das ist leicht zu erklären: Gabriel vermutet vermutlich, dass ein Ausschluss Sarrazin zum Märtyrer mache und der SPD letztendlich schade, da das Gefühl aufkomme, sie lasse notwendige Diskussionen nicht zu, trimme die Partei auf Kadavergehorsam. (Das ist natürlich Unfug, aber die öffentliche Meinung ist eben manchmal seltsam.)
Die Gefahr dieser goldenen Brücke ist nun allerdings, dass Gabriel damit die Menschen vor den Kopf stößt, die sich von Sarrazin beleidigt fühlen, dass es seltsam erscheint, wenn der Parteivorstand erst einstimmig etwas beschließt, um dann zwei Tage später etwas anderes zu sagen.
Bundeskanzlerin Merkel und ihre CDU-Vasallen haben die SPD darüber hinaus in eine Zwickmühle gebracht: „In der Union hätte Sarrazin keinen Platz”, so der Tenor. Das ist natürlich ziemlich starker Tobak: unbemerkt werfen die Christdemokraten den Sozis vor, ihren „Fall Hohmann” nicht schnell genug geklärt zu haben.
Wie man es dreht und wendet, Sarrazins Thesen werden der SPD schaden.
Übrigens: dass sich ausgerechnet der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit als Rächer der Entrechteten aufspielt ist schon reichlich skurril. Schließlich hat niemand anderes als Wowi Sarrazin den Job bei der Bundesbank verschafft. Sollte die SPD wider Erwarten die Wahlen in Berlin noch einmal gewinnen, wäre es super, Wowereit würde dann mehr Sorgfalt bei der Auswahl seiner Senatoren an den Tag legen. (Und Wowereit wurde von einigen ernsthaft als SPD-Parteivorsitzender gehandelt. Irre.)


> da das Gefühl aufkomme, sie lasse notwendige Diskussionen nicht zu, trimme die Partei
> auf Kadavergehorsam.
Genau das ist der Fall.
Es gibt in der SPD offenbar niemanden, der sich der inhaltlichen Diskussion mit Sarrazin stellt. Rausschmiß statt Diskussion ist die Devise.
Und das wird natürlich zum Problem, wenn ein großer Teil der SPD-Basis und –Wählerschaft Sarrazins Positionen teilt.
> Sarrazins Thesen werden der SPD schaden.
Nein.
Der unsouveräne (um nicht zu sagen: undemokratische) Umgang mit ihm schadet der SPD — und das zu Recht.
Aha, und was genau mache ich hier?
> Aha, und was genau mache ich hier?
Diverses — aber keine inhaltliche Diskussion über Sarrazin.
Deine Beiträge setzen eigentlich immer schon an dem Punkt ein, daß für Dich schon feststeht, daß er unrecht hat (und ein Rassist etc. ist). Es geht dann in den diversen Blog-Beiträgen nur noch um die Folgerungen — ob nun Sarrazin angeblich irgendeinen Schaden angerichtet hat, oder wie andere auf ihn reagieren, oder wie die SPD mit ihm umgehen soll. Oder daß es grundsätzlich falsch wäre, zu sehr auf die Ratio zu setzen.
Ja nun, es ist nun einmal nicht korrekt, dass Vererbung zu 50–80% die Intelligenz bestimmt. Und das ist halt seine Grundthese.
Lesenswert: http://www.weissgarnix.de/2010/08/31/pandoras-buchse-zu-thilo-sarrazin/
Noch ein Link:
http://edomblog.wordpress.com/2010/08/31/causa-sarrazin-gegen-den-neuen-typus-des-toleranten-gutmenschen-bei-randale-von-rechts/
> es ist nun einmal nicht korrekt, dass Vererbung zu
> 50–80% die Intelligenz bestimmt.
Man kann nicht sagen „nicht korrekt”.
Es gibt mehrere „gültige” Abschätzungen nach Stand der Wissenschaft, 50–80% ist sehr verbreitet und nicht widerlegt, man kann natürlich auch die etwas niedrigeren Werte bevorzugen. Die sind aber auch nicht nachgewiesen „falsch” oder „richtig” — es gibt eben einen großen Spielraum bei der Frage, wie stark Intelligenz vererbt wird.
Aber DASS es eine vererbliche Komponente gibt, das ist kaum zu bestreitender Stand der Wissenschaft. Und nur daß ist für Sarrazins Thesen wichtig. Bei niedrigeren Annahmen wird eben das Problem kleiner, aber es verschwindet nicht.
> Und das ist halt seine Grundthese.
Nein, das ist eigentlich eher ein Nebenthema bei ihm (soweit ich das ohne Buchlektüre sagen kann). Das Hauptthema sind wohl die problematischen kulturellen Einflüsse des Islam auf die Bildungsbereitschaft und die Mängel im deutschen Bildungssystem.
@R.A.: Welcher „Inhaltlichen” Diskussion mit Sarrazin sollte sich die SPD stellen? Meinst Du die Spielschulden, die Sarrazins Zunft aus Bankvorständen und Aufsichtsräten beim Steuerzahler abgeladen hat und die Integrationsprobleme, die diese „Elite” unserem Gemeinwesen bereitet? Darüber diskutiert die SPD doch schon lange.
Die Bundesbank ist eine Behörde, keine Geschäftsbank. Sarrazin war in seinem Leben nie bei einer Geschäftsbank tätig.
Übrigens haben sich die deutschen Geschäftsbanken in der Krise gut geschlagen, von einigen Ausnahmen abgesehen (darunter vor allem staatsnahe Geldinstitute).
Mach doch einfache Weltbilder nicht komplizierter. Ratio ist nicht alles.
Und noch ein Link, nämlich ein Interview mit einem Humangenetiker:
http://www.stern.de/wissen/mensch/humangenetiker-zu-sarrazin-thesen-es-gibt-kein-juden-gen-1599193.html
Zu diesem Stern-Artikel wollte ich schon früher etwas geschrieben haben, denn hieran kann man wunderbar aufzeigen, wie unseriös die Berichterstattung ist:
Die erste Frage lautet:
„Herr Reis, in seinem neuen Buch behauptet Thilo Sarrazin, dass Intelligenz „zu 50 bis 80 Prozent erblich” ist. Liegt Intelligenz in den Genen?”
In seiner Antwort bestätigt der Professor zunächst Sarrazins Feststellung, das „50 bis 80 Prozent der Intelligenz vererblich ist”. Es war auch nicht anders zu erwarten, denn das ist der Stand der Forschung (wobei man hier genau genommen differenzieren müsste, denn die Angaben beziehen sich auf *Unterschiede* in der Intelligenz).
Dann kommt er auf ein „Intelligenz-Gen” zu sprechen, von welchem aber bei Sarrazin überhaupt keine Rede ist (sehr wohl aber bei anderen Autoren, vgl. http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2006/07/04/a0156 ).
Bei der zweiten Frage der Stern-Redakteurin wird es richtig prickelnd. Frage:
„Sarrazin geht auch davon aus, dass ganze Volksgruppen aufgrund ihrer Gene weniger intelligent sind. Gibt es einen deutschen oder türkischen Volks-IQ?”
Diese Äußerung Sarrazin unterzuschieben ist eine glatte Lüge, weswegen auch die Antwort des Professors („Das ist ein ausgemachter Unsinn.”) im Hinblick auf die Aussage als solche zwar richtig, aber im Hinblick auf Sarrazin irrelevant ist (vgl. aber den höchst umstrittenen Richard Lynn: http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Lynn ).
Dritte Frage des Stern: „Könnte ein Experte — nur mit Blick aufs Erbgut eines Menschen — überhaupt erkennen, ob es sich um einen Deutschen oder einen Türken handelt?”
Der Professor bemerkt dazu, dass es möglich sei, Volksgruppen genetisch voneinander zu unterscheiden (was unumstritten ist). Und mehr behauptet auch auch Sarrazin nicht, weshalb die weitere Antwort:
„Wir können es allerdings nicht mehr sauber trennen, ob jemand aus der Türkei oder aus Deutschland kommt. Zudem können die genetischen Unterschiede zwischen zwei Menschen in einer Bevölkerungsgruppe größer sein als zwischen zwei Menschen verschiedener Bevölkerungsgruppen”
völlig an der Sache vorbeigeht, im übrigen aber zutreffend ist.
Der Schluss der Antwort:
„Es gibt also mitnichten ein Türken– oder ein Juden-Gen. ”
ist richtig und bezieht sich offensichtlich auf des ominöse Interview in der Welt am Sonntag. Hierzu hat Sarrazin aber bereits mitgeteilt, dass er sich falsch ausgedrückt habe und die entstandenen Irritationen bedauere.
Gleichwohl lautet die nächste Frage der Stern-Redakteurin:
„Genau das behauptet Herr Sarrazin aber. In einem Interview geht er davon aus, dass alle Juden ein bestimmtes Gen haben. Oder alle Basken.”
und verschweigt dabei, dass sich Sarrazin zwischenzeitlich berichtigt hat und die folgende Antwort daher gegenstandslos ist. Journalismus aus der untersten Schublade.
Die letzte Frage der Redakteurin lautet:
„Warum halten sich so absurde, wissenschaftlich längst überholte Thesen wie die, dass bestimmte ethnische Gruppen angeblich weniger intelligent sind als andere?”
Gute Frage, aber was hat das mit Sarrazin zu tun? Er hat so etwas nie behauptet.
(Disclaimer: Das Buch ist immer noch ausverkauft, ich habe noch kein Exemplar ergattern können. Ich kenne im wesentlichen nur den Vorabdruck im Spiegel von vor einer Woche und die diversen Interviews mit Sarrazin).
> Interview mit einem Humangenetiker:
Aber dieses Interview bestätigt doch die Vererbbarkeits-These von Sarrazin!
„Widerlegt” wird nur die Unterstellung des Stern-Interviewers, daß „Völker aufgrund ihrer Gene weniger intelligent” seien.
So etwas hat Sarrazin m. W. nie gesagt.
Das ganze Stern-Interview ist typisch für die mangelnde Diskussionskultur: Es werden nicht die Thesen von Sarrazin widerlegt, sondern irgendwelche Pappkameraden, die die Sarrazin-Gegner selber erfunden haben.
Auch wenn man das bei der SPD natürlich nicht gern hört: Wer sich in bevölkerungspolitische Diskussionen einmischt hat schon alles verkehrt gemacht.
Dass die meisten Leute hierzulande völkische Freaks, wie Sarrazin wohl durchaus einer ist, nicht kritisieren liegt – wie sich mir nach dem Ansehen dieser furchtbaren Beckmann-Sendung aufdrängt — nicht daran, dass sie sich dafür zu schade wären, oder seine “Furchtbaren Thesen nicht durch Kritik aufwerten wollen” – in die Sendung sind die entsprechenden Herrschaften gekommen. Vielmehr stellte es sich so dar, dass sie die Grundlage des Nachdenkens, den Gegenstand ihrer Fürsorge teilen – ebne auch im Fall Sarrazin. Ja, Renate Künast, Frau Özkan, Herr Yogeshwar und der unvermeidliche Olaf Scholz (“Am Ende des Buches finden sich Forderungen, die wir ja alle teilen…“) sind sich einig: Deutschland soll vorankommen in der Welt, für Staatszwecke muss “Bevölkerungspolitik” doch taugen. Kein Wort wird verloren über die Brutalität, die diese Kategorie schon vor der Füllung mit konkretem politischem Inhalt voraussetzt – und das ist ja im Sinne einer demokratischen Öffentlichkeit sehr Sachgerecht, die immer nur Kritik übt und üben kann, in dem sie die Herrschenden an ihren Maßstäben des Erfolgs misst.
Eine Kritik daran, dass noch bevor ein Bevölkerungspolitiker zu Tate schreitet und unter diesem Stichwort, Streetworker losschickt, Renten kürzt oder intelligente Juden ein– und “Kopftuchmädchen” ausbürgert, allein dieses Wort sagt: Menschen sind hier Herrschaft unterworfen, die noch ihre bloße Existenz (geboren werden, Sterben, … eben “Demographie” und ihr Wandel) zum Gegenstand der Kalkulationen einer politischen Gewalt macht, die damit ihre Zwecke verfolgt, geht ihnen vollkommen ab.
Auf der Grundlage diskutieren Beckmanns Gäste nun ob dafür (Deutschland, sein Vorrankommen in der Konkurrenz der Nationen, usw.) Selektion, (ein paar mehr intelligente Juden ein paar weniger “Kopftuchmädchen”) oder Integration (Demokratische Erziehung, Erziehung zum Leistungsstreben, ein “deutscher Islam” etc.) besser taugen.
In den Streit mischt man sich vernünftiger Weise nicht ein, sonder kritisiert die Grundlage: Die Sorge um Deutschland, die eben alles andere ist als die Sorge um ein schönes Leben für alle…
Genau das sehen wir hier, Kadavergehorsam. Selbst wenn Sarrazin vor den selbsternannten Großinquisitoren der Republik widerrufen würde. Würde dann eine sachliche Diskussion stattfinden?
@DGD:
sachliche Debatten werden von solchen Traktaten eher behindert als ermöglicht. Aber allein Dein Sprachgebrauch legt schon nahe, dass Du– ganz unliberal– *parteiisch* ist. Naja, die „Libs” von heute– schwaches Bild– Möllemann hätte einmal weniger springen sollen.
Herr Sarrazin mäandert seit 1975 im Staatsdienst herum, er hatte also immer ein warmes Staatshemd überm Arsch. Wenn er sich in Folge eines Parteiausschlusses als verfolgte Unschuld inszeniert, ist allgemeines Mitleid also unbegründet.
Ob die SPD einen Ausschluss hinbekommt, ist jedoch fraglich: Der Neonazi Sascha Jung („Hofgeismar-Kreis” Leipziger Jusos in den 90ern) grüßt bis heute als Parteimitglied…
Schmeißt ihn raus.
Im schlimmsten Fall zieht er wie die Ex-Genossen von der Linkspartei seinen eigenen Verein auf.
Die SPD hat eine Linksabspaltung vertragen, mal schauen was nach einer Rechtsabspaltung übrig bleibt. ;)
> Der Genosse Thilo Sarrazin lässt mir keine Ruhe.
> Die geneigten Leser mögen mir die Einseitigkeit
> dieser Publikation in den letzten Tagen verzeihen.
Dieser Satz lässt mir keine Ruhe. Weil er eine Entschuldigungshaltung enthält, die typisch für die Linken ist. Ja, in vielen anderen Kommentaren von Linken wie beispielsweise in dem von Nahles empfeohlenen TAZ-Artikel „Sarrazynismus” wurde mehr oder weniger direkt gefordert, sich mit Sarrazins Thesen am besten gar nicht zu befassen, um sie nicht aufzuwerten.
Mit einer solchen Einstellung riskieren und akzeptieren Linke und die Liberale dauerhaft eine offnene Flanke bei einem Thema, das viele Menschen bewegt. Sehr viele. Wenn wir hier keine überzeugenden Antworten und Lösungen finden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis eine rechtspopulistische Bewegung dies ausnutzt, die ähnlich wie Wilders in den Niederlanden sich klar von altfaschistischem und rassistischem Gedankengut abgrenzt und damit schwer in den braunen Winkel zu treiben ist. Und eine solche Gruppierung würde nicht nur der Union, sondern auch sehr stark der SPD zusetzen und die Gesellschaft nach rechts verschieben — die Niederlande zeigen es.
Ich würde mir daher wünschen, dass diesem Thema nicht nur eine verdruckste Zurückhaltung gewidmet wird (Naja, wenn es sich denn nicht vermeiden lässt), sondern wenn, aufgeschreckt durch das große Echo auf Sarrazins Buch, die Linke offensiv und prophylaktisch Antworten sucht.
– Was ist gelungene Integration, was ist misslungene Integration?
– Welche Methoden haben Erfolge gezeigt? (regelmäßige Evaluierung, Best-Practice-Prinzip), welche sind wohlklingende Geldverschwendung gewesen?
– Ob in offenen Diskussionen oder in Meinungsforschungsprojekten: Welche Argumentationen überzeugen die Menschen?
– Die SPD sucht seit einem Jahr eine neue Diskussionskultur. Die mangelnde Kultur der letzten Jahre hat uns ideell verarmen lassen, auch auf diesem Thema.
Kurz gesagt: Ich wünsche mir ein Ende des instinktiven Wegduckens.
Nachschlag: Angesichts der Tatsache, dass das Verschweigen (und Wegziehen) bei dieser Thematik oftmals eine akademisch-bürgerliche Reflexreaktion ist: Wie sähe es mit bewusster personeller Förderung von NICHTakademikern und Zuwanderern in sozialdemokratischen sowie Juso-Strukuren aus? Ob nun mit Quote oder ohne?
Die SPD, die sich als Partei des kleinen Mannes versteht, hat kaum mehr solche in ihren Führungsgremien, wo die Themen gesetzt werden. (Bei den Jusos ist es im Übrigen eher noch schlimmer.)
Oder auf dieses Blog übersetzt: Ich würde mir noch eine intensive inhaltliche Diskussion zu Sarrazin wünschen. Aufwerten kann man ihn nicht mehr, schon jetzt stimmen 50% und mehr seinen Thesen zu. Aber hinterfragen und linke Antworten suchen, das kann und das sollte man. Vielleicht gar von Kapitel zu Kapitel seines Buches.
Denn der nächste Sarrazin aka Wilders kommt bestimmt, eher früher als später. Diesen erfolgversprechenden Weg werden viele interessiert sehen und nachzuahmen versuchen. Wir sollten uns auf die Rechtspopulisten vorbereiten, derzeit sind wir schwachbrüstig.