(Via Deniz S.)
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Die Rente mit 67 wurde von der CDU gefordert, in der Großen Koalition beschlossen und 2007 vom damaligen Arbeitsminister Franz Müntefering exekutiert, begleitet von den markigen Worten: „Weniger Kinder, später in den Beruf, früher raus, länger leben, länger Rente zahlen: Wenn man das nebeneinander legt, muss man kein Mathematiker sein, da reicht Volksschule Sauerland um zu wissen: Das kann nicht gehen.” Diese Maßnahme hat der SPD, man muss es so sehen, enorm geschadet: bei der Bundestagswahl 2009 wurde sie u.a. deshalb auf mickrige 23 Prozent gebracht. Nun geht es um die Zukunft der SPD, um die Neupositionierung der SPD. Die Partei ist gespalten in dieser Frage, soviel darf man sicherlich sagen. Ob tatsächlich 90 Prozent der SPD-Mitglieder gegen die Rente mit 67 sind, wie vom Juso-Bundesvorsitzenden Sascha Vogt postuliert, weiß...
Thomas Hartung, Mitglied des Thüringer Landtages, bisher Die Linke, hat Partei und Fraktion verlassen und wechselt zur SPD. Die Pressemeldung der Linkspartei hierzu ist lustig: Mit Enttäuschung nehmen Bodo Ramelow, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, und Knut Korschewsky, Landesvorsitzender, zur Kenntnis, dass Thomas Hartung sowohl die Fraktion als auch die Partei DIE LINKE verlassen hat. Die Fraktion bedauert, dass damit das Landtagswahlergebnis mit Füßen getreten wird. „Dass jemand, der mit unserer Kraft kandidiert, mit Unterstützung des gesamten Kreisverbandes das Direktmandat geholt hat, jetzt das Mandat privatisiert, ist ein mehr als bedauerlicher Vorgang“, sagt Knut Korschewsky. Die Formulierung, das „Mandat zu privatisieren”, gefällt mir außerordentlich — die werde ich bei Gelegenheit klauen. Aber in diesem Fall will sie nicht so recht passen. In Thüringen regierte die CDU bis 2009 mit...
Lieber Sascha, in der Presse wirst Du momentan wie folgt zitiert: „90 Prozent in der SPD sind sich einig: Die Rente mit 67 war eine falsche Entscheidung.” Woher hast Du diese Zahl? Ist das eine Vermutung, eine Hochrechnung oder basiert das auf einer Umfrage? Ich finde es wichtig, dass man nicht mit irgendwelchen Zahlen in der Öffentlichkeit hantiert, die weder Hand noch Fuß haben. Danke im Voraus für Deine Antwort, wir sehen uns ja noch auf dem Juso-Sommercamp dieses Wochenende! Herzliche Grüße, Christian Soeder Per E-Mail an Sascha Vogt, Bettina Schulze und jusos@spd.de.
Die hier abgebildete gelassene Raucherin, deren Geburtstag gedacht werden soll, ist Sophie Josephine Ernestine Friederike Wilhelmine Gräfin von Hatzfeldt-Wildenburg-Schönstein, geb. Gräfin v. Hatzfeldt-Trachenberg, sie wurde am 10. August vor 205 Jahren in Trachenberg geboren, war eine deutsche Sozialistin und die Lebensgefährtin Ferdinand Lassalles. Um Familienstreitigkeiten zwischen den Linien Hatzfeldt-Trachenberg und Hatzfeldt-Wildenburg zu beenden, war Sophie zur Heirat mit ihrem brutalen und gewalttätigen Vetter aus der Linie Wildenburg gezwungen worden, einem vermögenden Mann mit Wohnsitzen auf Schloss Kalkum bei Düsseldorf, Schönstein und Schloss Crottorf. Auch die Geburt ihres Sohnes Paul im Jahr 1831 konnte den Grafen nicht von seinen Ausschweifungen abhalten. Schon um 1830 wollte sie sichscheiden lassen, ihre Brüder versagten ihr jedoch jede finanzielle Unterstützung. Seit 1846 betrieb sie die Scheidung selbst und wurde dabei vom renommierten Rechtsanwalt und...
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