http://www.youtube.com/watch?v=mYWdFZ92HsE Nochmal davongekommen, der arme Kapitalismus! Dank für den Hinweis geht an den Genossen Kalle K.
http://www.youtube.com/watch?v=mYWdFZ92HsE Nochmal davongekommen, der arme Kapitalismus! Dank für den Hinweis geht an den Genossen Kalle K.
Leser „Taiko” schreibt: Man sollte immer die Unterstützung seiner Partei haben, wenn man kandidiert. in diesem Fall war das aber nicht so. Die Landesspitze wollte lieber den „unkündbaren” Regionalmitarbeiter in Weimar versorgt sehen, als sich auf den bekanntermaßen unbequemen Gesundheitspolitiker. 5 Wochen vor der Wahl gelangte durch eine Indiskretion an die Presse, dass man im Linken Landesvorstand gar nicht traurig wäre, dieses Direktmandat nicht zu erringen. Entsprechend war der Kandidat aus Weimar der einzige Direktkandidat, der bei der „Ramelow-Sommertour” nicht promotet werden sollte. Genossen sprachen sich gegen die Wahl des eigenen Kandidaten aus, wetteten in Internetforen gegen ihn. Entsprechend war das Wahlergebnis: Ein recht hoher Prozentsatz der Linksparteiwähler versagten dem Kandidaten die Stimme. Gleichzeitig überzeugte „der Linkeste der Linken” eine erhebliche Zahl von Wählern, die mit der 2.Stimme SPD, Grüne...
Dass die Linkspartei ein ernstes Problem hat, ist bekannt. (Sorry für den Kalauer.) Allerdings ist es nicht in Ordnung, wenn ich bei „Welt Online” lesen muss: Laut Bartsch versuchen Kreisvorsitzende immer möglichst viele Delegierte zu schicken. Deswegen würden sie zu Stichtagen, an dem der Delegiertenschlüssel festgelegt wird, im Zweifel pro Mitglied entscheiden. Das gelte für alle Parteien. Dietmar Bartsch räumte ein, die Partei habe von vielen Nichtzahlern gewusst. Wir wissen jetzt, dass Kreisvorsitzende in der Linkspartei so agieren. Schade, wenn man das nötig hat. Nicht korrekt ist jedoch, zu behaupten, dass das „für alle Parteien” gelte. Zumindest für die SPD kann ich sagen: die Mitgliederverwaltung erfolgt zentral über das EDV-System „MAVIS”. Die Delegierten, die jedem Kreisverband/Unterbezirk zustehen, werden ergo von den Bezirken/Landesverbänden errechnet und dann den jeweiligen Verbänden mitgeteilt....
Der „Vorwärts”, die SPD-Parteizeitung, bekommt einen neuen Chefredakteur: Uwe Knüpfer, ehemaliger WAZ-Chefredakteur. Mir ist der gute Mann nicht näher bekannt. Deshalb ein paar kommentierte Links: Sein Projekt „OnRuhr” und das mit dem „Pottblog” geführte Interview im November 2006 zeigt, dass er damals keine Ahnung von „Internet” hatte. Möglicherweise ist das nun anders. Entsprechend ist die Zeitung „OnRuhr” im juli 2007 auch gestorben; as „turi2” dazu schreibt, klingt, als sei Knüpfer extrem uneinsichtig in Bezug auf das Internet. Was er im Dezember 2008 über Lokalzeitungen zu den „Ruhrbaronen” sagt, klingt sehr gut. Fazit: Knüpfer hat extrem viel Ahnung von Print-Zeitungen. Das ist sicherlich nicht zu bestreiten. Sein Zeitungsselbstverständnis gefällt mir gut. Deshalb ist er für den Print-Vorwärts vielleicht eine gute Wahl. Aber: sollte Knüpfer über das Internet noch so denken wie...
Aktuell bei Spiegel Online: „Richter stärken Rechte von Homosexuellen”. Das ist einerseits eine gute Nachricht. Gleichzeitig ist es eine skandalöse Nachricht. Denn: Gleichstellung muss offensichtlich Schritt für Schritt auf dem Gerichtsweg durchgesetzt werden. Das wäre jedoch die Aufgabe der Politik. Im Jahr 2010 ist das Konstrukt „Lebenspartnerschaftsgesetz” einfach nur ein Unding. Die Ehe sollte für alle geöffnet werden, ohne Einschränkungen. Was geht es den Staat an, ob man einen Mann oder eine Frau liebt? Mann und Frau, Frau und Mann, Mann und Mann, Frau und Frau, egal. Wenn sich zwei Menschen entscheiden, füreinander da sein zu wollen, dann ist das eine gute Sache. Das sollte der Staat nicht stören, sondern befördern. Und zwar mit allen Rechten und Pflichten, die sich daraus ergeben. Mit einem Wort: Gleichstellung. Echte Gleichstellung, keine...
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