Bundeswehr-TINA

7. August 2010
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In der Reihe „Es gibt keine Alternative” (TINA, „There is no alternative”) präsentieren wir heute Verteidigungsminister Guttenberg, der seine Reformpläne der Bundeswehr wie folgt begründet:

Es ist sicherlich eine der größten Reformen in ihrer Geschichte. Aber es gibt keine Alternative. Wir haben heute eine Bundeswehr, die veraltete Strukturen hat, dramatisch unterfinanziert ist und den sicherheits– und verteidigungspolitischen Anforderungen so nicht gerecht werden kann. Derzeit scheinen wir bei fast einer Viertelmillion Soldaten bei der Bundeswehr mit 7000 Soldaten in Auslandseinsätzen bereits an unsere Grenzen zu stoßen.

Als gäbe es keine Alternative. Es gibt immer Alternativen. Man muss sie benennen und bewerten, daraufhin entscheiden, welche Maßnahme die geeignetste ist. Das kann Guttenbergs Vorschlag sein, alternativlos ist er jedoch ganz sicher nicht.

Wahrhaftig visionär wäre es übrigens, würde Guttenberg die Idee einer Europäischen Armee formulieren. Aber dazu fehlt ihm die Kraft.


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6 Responses to Bundeswehr-TINA

  1. der_gute_don on 8. August 2010 at 00:10

    Gutenberg ist der erste Verteidigungsminister, der konsequent organisatorisch das durchsetzen möchte, was politisch bereits beschloßen wurde. Man möchte eine einsatzfähige Bundeswehr, man hat ihr ein Budget zugeteilt, man will Wehrgerechtigkeit, man möchte maximale Sicherheit für seine Soldaten und man möchte nur Freiwillige in den Einsatz schicken.

    Alle die jetzt aufheulen sind von der sonderbaren Gattung derjenigen, die sich gerne waschen aber nicht nass machen wollen.

    • Lasse on 8. August 2010 at 01:05

      Gutenberg ist der erste Verteidigungsminister, der […]” Ich glaube du meinst der erste Verteidigungsminiter der BRD und ich glaube du meinst Guttenberg und nich den anderen, den Hexenverbrenner.

      • Nordstadt on 8. August 2010 at 13:02

        @Lasse:
        nö, bis auf den letzten Punkt trifft auch alles auf den früheren Verteidigungsminister F. J. Strauß zu– nur, dass es ihm um demokratische Strukturen und Einstellungen ging (wie auch seinen Nachfolgern– so ungefähr bei Struck [SPD] hörte das auf, wichtig zu sein– heute ist ok, wenn „man” bei der Truppe ist und „Nazi” [solange es keine/r offen sagt]- ist einfach kompatibler, wenn der „Muselmann” für einen „Untermensch” gehalten wird, den „man” beliebig abschlachten kann… vom Kadavergehorsam her [siehe div. Skandale, = Spitze des Eisbergs, der letzten Jahre] haben wir das Wehrmachts-„Niveau” leider anscheinend wieder erreicht).

        • Christian Soeder on 8. August 2010 at 13:05

          Hast Du auch Belege für Deine wilden Anschuldigungen? Vermutlich nicht. Wie ermüdend.

        • Lasse on 8. August 2010 at 14:00

          Ich wollte nur anmerken, dass der erste Halbsatz schon falsch war.

  2. Alternativlos! - Kiri's Blog on 8. August 2010 at 12:17

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