Vorige Woche talkte man bei Maybrit Illner über Strategien aus dem Klimawandel. Dabei auch der Dauertalkgast Professor Sinn. Er bewarb sein Buch, in dem er die These vertritt, Deutschlands Ausstieg aus Kohle und Öl bringe global gesehen nichts. Seine Argumente: Wenn Deutschland oder gar die EU keine Kohle und kein Öl mehr kaufen, dann sinken deren Preise. Dies erhöhe die Nachfrage und beschleunige den Verbrauch und somit den Ausstoß von CO2. Wenn Deutschland aussteige, dann werde kein Gramm Kohle weniger verbraucht, denn alles, was unter der Erde sei, werde irgendwann auch gefördert, verkauft und verfeuert. Und deshalb bewirke die deutsche Strategie der erneuerbaren Energien überhaupt nichts. Diese beiden Argumente findet die FDP so toll, dass sie sie in ihrem Blog „Zettelsraum” wiederholt. Doch Sinns Argumentation ist nicht fundiert. Es überrascht,...




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