Prof. Sinns unsinnige Theorie vom „Klimaparadoxon”

28. Juli 2010
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Vorige Woche talkte man bei Maybrit Illner über Strategien aus dem Klimawandel. Dabei auch der Dauertalkgast Professor Sinn. Er bewarb sein Buch, in dem er die These vertritt, Deutschlands Ausstieg aus Kohle und Öl bringe global gesehen nichts.

Seine Argumente:

  • Wenn Deutschland oder gar die EU keine Kohle und kein Öl mehr kaufen, dann sinken deren Preise. Dies erhöhe die Nachfrage und beschleunige den Verbrauch und somit den Ausstoß von CO2.
  • Wenn Deutschland aussteige, dann werde kein Gramm Kohle weniger verbraucht, denn alles, was unter der Erde sei, werde irgendwann auch gefördert, verkauft und verfeuert. Und deshalb bewirke die deutsche Strategie der erneuerbaren Energien überhaupt nichts.

Diese beiden Argumente findet die FDP so toll, dass sie sie in ihrem Blog „Zettelsraum” wiederholt.

Doch Sinns Argumentation ist nicht fundiert. Es überrascht, wie oberflächlich ein Professor, der bisweilen in Oberlehrermanier auftritt, sich hier eine Theorie zurecht bastelt, diese aber nicht zu Ende denkt.

Meine Gegenargumente:

  • Wenn die Nachfrage nach Kohle, Gas und Öl durch den Ausstieg Deutschlands sinkt, dann mögen zunächst die Preise fallen. Doch wenn die Preise fallen, dann wird auch die Förderung reduziert. Das kennen wir von der OPEC. Es könnte dennoch sein, dass die Preise im Ergebnis (leicht) fallen. Dies mag auch eine verstärkte Nachfrage bewirken. Nimmt man die von Sinn unterstellten Zusammenhänge von Nachfrage und Preis ernst, dann steigen auch die Preise wieder und bremsen den Verbrauch. Das ganze pendelt sich „schlimmstenfalls” wieder dort ein, wo es vorher gewesen ist. Mithin ist dann hier nichts verloren. Dies ist die pessimistische Abschätzung. Die optimistische ist, dass mit der Nachfrage auch die Förderung runter gefahren wird. Und eine Verlangsamung der CO2 Erzeugung ist das Ziel jeder Klimastrategie.
  • Der entscheidende Effekt, der den Klimawandel voran treibt ist nicht, dass jedes Gramm Kohle irgendwann so oder so verbrannt wird. Das entscheidende ist, wie schnell wir die Vorräte verbrennen. Richtig ist, dass es schon immer einen Kreislauf zwischen CO2 und O2-Erzeugung gegeben hat und dass die Anteile in der Atmospähre schwanken. Neu ist aber die Geschwindigkeit, mit der wir CO2 erzeugen. Und darauf geht Sinn überhaupt nicht ein, er ignoriert das einfach.

Trotzdem verlange er, Sinn, von der Politik, dass sie den „Nachweis” führe, dass die „Subventionen” für die regenerativen Energien dazu führten, dass Mengen von Kohle, Öl oder Gas am Ende in der Erde verbleiben. Nur dann sei etwas gewonnen. Doch daraum geht es gar nicht. Sinn hat die Dynamik der Sache nicht verstanden.

Der einzige ernstzunehmende Gast in der Runde war meiner Meinung nach Umweltminister Röttgen. Er ließ sich von Sinn auch nicht kirre machen und betonte, dass aus politischer Sicht immer irgendjemand einen Anfang machen müsse, wenn man Veränderungen bewirken will.

52 Responses to Prof. Sinns unsinnige Theorie vom „Klimaparadoxon”

  1. Jan on 28. Juli 2010 at 23:31

    Wenn die Nachfrage nach Kohle, Gas und Öl durch den Ausstieg Deutschlands sinkt, dann mögen zunächst die Preise fallen. Doch wenn die Preise fallen, dann wird auch die Förderung reduziert. Das kennen wir von der OPEC.”

    Die OPEC ist ein Kartell, das versucht, den Ölpreis aktiv zu beeinflussen durch Fördermengensteuerung. Das gibt es so bei der Kohle nicht und beim Gas ist die Situation sowieso speziell.

    Was Sinn etwas umfangreicher formuliert zum Ausdruck bringen wollte ist die simple These, dass irgendwer die vorhandenen Rohstoffe so oder so verbrauchen wird. Ein Standpunkt, dem ich in seiner Logik ehrlichgesagt erstmal nichts entgegensetzen kann.

    Eh ichs vergess: Zettelsraum ist so wenig ein „Blog der FDP” wie Zettel FDP-Mitglied ist.

    • Frank on 29. Juli 2010 at 16:54

      Bei uns folgt ein Energiepreis stets dem anderen. Das kann man an der Börse beobachten. Und bitte mein Posting bis zu Ende lesen.

      Dass die Ressourcen „irgendwann” verfeuert werden, ist nicht der entscheidende Faktor für den Klimawandel. Sondern mit welcher Geschwindigkeit das vonstatten geht.

      • Jan on 29. Juli 2010 at 17:34

        Bei uns folgt ein Energiepreis stets dem anderen. Das kann man an der Börse beobachten.”

        Ja, und? Der Preis eines Volkswagens beeinflusst natürlich auch den Preis eines Toyotas indirekt aber das hat doch trotzdem nichts mit dem zu tun, was die OPEC so macht.

        Dass die Ressourcen „irgendwann” verfeuert werden, ist nicht der entscheidende Faktor für den Klimawandel. Sondern mit welcher Geschwindigkeit das vonstatten geht.”

        Halte ich für ein Gerücht aber vielleicht hast du ja andere Quellen als ich?

  2. F.Alfonzo on 29. Juli 2010 at 01:55

    oh mein Gott ist das peinlich. Frank, du bist SPDler, oder? Was auch sonst.

    Naja, was kann man sagen: Ein Sozi versucht sich an VWL. Guter Versuch, kläglich gescheitert

    • F.Alfonzo on 29. Juli 2010 at 02:00

      Mein Beitrag oben mag zu kompliziert sein, also im Detail:

      Der entscheidende Effekt, der den Klimawandel voran treibt ist nicht, dass jedes Gramm Kohle irgendwann so oder so verbrannt wird. Das entscheidende ist, wie schnell wir die Vorräte verbrennen.”

      Holy moly, ist das so? Sagt wer?

      Wenn die Nachfrage nach Kohle, Gas und Öl durch den Ausstieg Deutschlands sinkt, dann mögen zunächst die Preise fallen. Doch wenn die Preise fallen, dann wird auch die Förderung reduziert.”

      Das ist Quatsch, weil die Preise nicht wirklich fallen werden. Durch den Ausstieg Deutschlands giobt es einen Preisdruck, der von anderen Ländern aufgefangen wird.
      Glaubst du ernsdthaft, dass Länder wie Indien, Indonesien, Brasilien sicvh auch nur einen Furz für dir Klimaerwärmung interessieren? Die Kaufen Power ein, wenn’s billig ist.

      • Frank on 29. Juli 2010 at 16:56

        Alfonzo, du hast nichts verstanden.

        Du verstehst anscheinend weder etwas von Märkten noch von Physik.

        In der Klimadebatte dreht sich ALLES darum, dass wir die fossilen zu schnell verfeuern, um die CO2-Erzeugung und die Rückumwandlung in O2 im Gleichgewicht zu halten. Das scheint zu unseren Wirtschaftstheoretikern aber noch nicht durchgedrungen zu sein. Deshalb sollten sie besser auch keine Bücher zu dem Thema veröffentlichen.

        • Rayson on 29. Juli 2010 at 22:10

          Frank, du lehnst dich im Vergleich zu deinem Background viel zu weit aus dem Fenster.

          Der Ölpreis ist in den letzten fünf Jahren zwischen 40 und 140 USD pro Barrel geschwankt, ohne dass irgendein OPEC-Beschluss daran etwas geändert hätte. Tatsächlich ist der Einfluss der OPEC-gesetzten Preise auf den Marktpreis inzwischen aus den verschiedensten Gründen sehr gering.

          Im übrigen hat F. Alfonzo völlig zu recht darauf hingewiesen, dass das Ersetzen der europäischen Nachfrage durch chinesische eben nicht mit einem niedrigeren Marktpreis verbunden sein muss. Gute VWL-Lehrbücher pflegen sowas in den ersten Kapitel zu erklären.

          Problematischer finde ich allerdings, dass du Sinns zweites Argument komplett unterschlagen hast. Die Ölförderer haben nämlich kein Interesse, die Förderung zu drosseln, wenn ihre größten Abnehmer auf erneuerbare Energien umschwenken. Dass sie einfach fatalistisch dem Tag entgegensteuern, an dem niemand mehr ihren Rohstoff haben will, scheint eher unwahrscheinlich. Sie werden also im Gegenteil bestrebt sein, noch alles im Boden Verfügbare loszuwerden, bevor die Nachfrage ausbleibt. Auch das erzeugt einen Preisdruck.

          • Frank on 30. Juli 2010 at 15:19

            @Rayson:

            Sinn hat den Preisnachlass durch den deutschen Ausstieg angeführt, nicht ich.

            Sinn wirft den Politikern vor, nicht weit genug zu denken und dynamische Effekte auszublenden. Mein Vorwurf an ihn ist, dass er den gleichen Fehler begeht: Er denkt nicht zu Ende.

          • F.Alfonzo on 31. Juli 2010 at 01:36

            @ Frank: Falsch.
            Sinn sagt, dass es keinen Unterschied macht, wer das geförderte Öl kauft. Wennh aus dem Boden raus ist und zu Treibstoff umgewandelt wird, spielt es (zumindest für den weltweiten CO2-Ausstoß) keine Rolle, ob das Zeug von Deutschland, Peru oder China gekauft wird. Wer’s kauft, verbrennt’s.

    • Kalle Kappner on 29. Juli 2010 at 13:16

      Oh, mein Gott. Wer die Vodoo-VWL eines Prof. Sinns kritisiert hat als keine Ahnung von Wirtschaft. Die alte Leier: Die Sozis verstehen halt nichts davon!

      • Rayson on 29. Juli 2010 at 22:14

        Wer die Vodoo-VWL eines Prof. Sinns kritisiert hat als keine Ahnung von Wirtschaft

        Och , es kommt ganz darauf an, wie und mit welchen Worten. Da sehe ich dann doch eine gewaltige Lücke zwischen eurem eigenen Anspruch und dem, was ihr, also Kollege Frank und du, tatsächlich abliefert.

        • Kalle Kappner on 30. Juli 2010 at 00:49

          Naja. Du wirst es mir nicht verübeln, dass grade im Zuge der Finanzkrise, die von den Sinns dieser Welt z.B. nicht vorhergesehen wurden, der Respekt vor solchen Talkshow-Ökonomen rasant abgenommen hat. Nein, danke. Was der Kerl schreibt ist mir suspekt. Man kann in jedem Satz die dahinterstehenden Interessen herauslesen. Es ist eben Vulgärökonomie, die er bietet. Lobbypolitik, in schön einfachen Worten verpackt, damit auch das dumme Volk sie ja versteht und glaubt.

          • Rayson on 30. Juli 2010 at 01:04

            Du weißt offensichtlich nicht, was Sinn schon vor der Krise über die Finanzmärkte publiziert hat. Es ist das Vorrecht des Ignoranten, ein Engagement für liberalere Arbeitsmärkte mit einem Eintreten für unreguliertes „Fiat money” gleichzusetzen.

            Sinn ist einer der wenigen international anerkannten Ökonomen Deutschlands. Wer ihm „Vulgärökonomie” unterstellt, hat schlichtweg keine Ahnung oder macht den Wunsch zum Vater des Gedankens.

          • Kalle Kappner on 30. Juli 2010 at 01:39

            Ich weiß, was Sinn vor der Krise in den Talkshows erzählt hat. Das reicht mir.

            Den restlichen Schuh brauche ich mir nicht anzuziehen. Ich weiß sehr wohl, dass Deregulierung nicht gleich Deregulierung ist. Prof. Sinn jedoch ist mir eher als übler polemischer Hetzer in Erinnerung als als seriöser Ökonom.

            Ich habe nichts gegen einen gestandenen wirtschaftsliberalen Ökonomen, der das glaubhaft vertreten kann. Aber wer sein ganzes Leben lang durch die Talkshows zieht und dort platte Floskeln unter das Volk bringt kann für mich nicht als „Top-Ökonom” gelten.

          • Rayson on 30. Juli 2010 at 01:42

            Ich fasse also zusammen: Du kannst deine Vorwürfe nicht belegen, hältst sie aber gefühlt für zutreffend.

            Unwiderlegbar.

          • Kalle Kappner on 30. Juli 2010 at 01:51

            Du hast mich garnicht gebeten, meine Vorwürfe zu belegen ;).Aber bitte: Die ganzen Auftritte von Herrn Sinn sind alle säuberlich dokumentiert bei Maybritt Illner, Maischberge, Anne Will und wie sie nun alle heißen. Wann immer man dort jemanden brauchte, der die Rolle „Neoliberales Wirtschaftsarschloch” (das ist nicht meine Meinung, sondern die Klischeerolle) erfüllt hat man wohl zuerst Hans Olaf Henkel angerufen und wenn der mal nicht konnte kam eben Prof. Sinn.

            Mir scheint, du verstehst nicht ganz, worum es mir geht: Ich zweifle garnicht an, dass Herr Sinn wichtige und beachtete wirtschaftswissenschaftliche Texte verfasst hat. Worum es mir geht ist seine exzessiv ausgelebte Rolle als Vulgärökonom in diversen Talkshows. Er simplifiziert dort komplexe Zusammenhänge derart verzerrend und polemisch dass das ein schlechtes Licht auf ihn wirft.
            Es ist jetzt gleich 2 Uhr. Wenn es dir etwas bedeutet suche ich gerne morgen entsprechende Talkshow-Auftritte heraus.

          • Rayson on 30. Juli 2010 at 02:06

            Worum es mir geht ist seine exzessiv ausgelebte Rolle als Vulgärökonom in diversen Talkshows. Er simplifiziert dort komplexe Zusammenhänge derart verzerrend und polemisch dass das ein schlechtes Licht auf ihn wirft.

            Kann ich nicht nachvollziehen.

            Wenn es dir etwas bedeutet suche ich gerne morgen entsprechende Talkshow-Auftritte heraus.

            Es kommt nicht darauf an, was es mir bedeutet, sondern wie hoch deine Ansprüche sind.

          • Kalle Kappner on 30. Juli 2010 at 18:42

            Konsum ist schädlich für das wirtschaftliche Wachstum und unnötig für die Konjunktur.”

            Professor Sinn — http://www.wiwi-treff.de/home/index.php?mainkatid=1&ukatid=1&sid=9&artikelid=3389&pagenr=0

            Ich bitte darum, sich mal auf der Zunge zergehen zu lassen, welchen Unsinn Prof. Sinn da so verzapft.

          • F.Alfonzo on 31. Juli 2010 at 01:41

            @ Kalle: Lass mich bitte zusammenfassen: Was du nicht in ner Idiotentalkshow präsentiert bekommst, interessiert dich nicht. Hey, mal ein Vorschlag: Es gibt da so’n Ding namens Bibliothek. Da kann man sich alles besorgen, was man will.

            Man kann Sinn kritisieren, es gibt genügend Angriffspunkte. Aber du hast versagt (ich weiss alles was ich wissen muss). Failed, you have.

          • Kalle Kappner on 31. Juli 2010 at 14:21

            @F. Alfonzo: Es wäre vielleicht sinnvoll, wenn du dich nur in solche Diskussionen einmischst, bei denen du zumindest verstanden hast, wovon sie handeln, wenn du auch nichts sinnvolles beizutragen hast.

            Der von mir zitierte Satz von Prof. Sinn stammt übrigens nicht aus einer Talkshow.

          • Kalle Kappner on 31. Juli 2010 at 15:54

            Mal davon abgesehen, dass auch das Postulat „Konsum schädigt Investionen” höchst fragwürdig ist, hat Herr Sinn dann eben Unsinn geschrieben. Er hätte eben schreiben müssen „Konsum auf Kosten der Investionen ist schädlich für die Konjunktur”.
            Ich erwarte von einem sogenannten Top-Ökonomen eben auch, dass er sich unmissverständlich ausdrückt. Ist doch wohl nicht allzu schwierig, oder? Falls er dazu aber nicht in der Lage sein sollte ist das Attribut „vulgär” wohl doch zutreffend.

          • Rayson on 31. Juli 2010 at 22:27

            Er hätte eben schreiben müssen „Konsum auf Kosten der Investionen ist schädlich für die Konjunktur”.

            Nein, denn das wäre eine andere Aussage. Wer so fundamental kritisiert wie du und andere so ad personam angeht, sollte sich nicht dabei ertappen lassen, dass er das Kritisierte nicht richtig wiedergeben kann.

            Sinn schreibt, dass Konsum für die Konjunktur „unnötig” sei. Nicht „schädlich”. Das ist sie nach seinen Worten nur fürs Wachstum, was nicht anderes ist als eine überspitzte, im Zusammenhang aber korrekte Wiedergabe der gängigen ökonomischen Modelle, in denen Wachstum von Investitionen und technischem Fortschritt determiniert wird.

            Die von dir geforderte „Präzisierung” wäre übrigens rein redundant. Einkommen kann ausschließlich entweder konsumiert oder investiert werden, das eine findet also immer „auf Kosten” des anderen statt.

            Sowas nicht zu wissen (oder vielleicht auch den Unterschied von Konjunktur und Wachstum nicht zu kennen), aber trotzdem den Anspruch zu erheben, auf diesem Fachgebiet drastische und verunglimpfende Urteile zu treffen, das geht nicht so recht zusammen.

          • Kalle Kappner on 1. August 2010 at 16:51

            Naja, ich halte es für wenig sinnvoll, hier so zu tun, als gäbe es eine abgeschloßen und in sich schlüßige Wirtschaftswissenschaft. In Wirklichkeit gibt es — wie in allen anderen Wissenschaften — genug differenzen. Meine Aussage bleibt — auch wenn du Recht hast, dass ich hier in der Eile falsch zitiert habe (mea culpa!) — trotzdem richtig: Bitte präzise formulieren, das erwarte ich von einem Top-Ökonom.

            Im übrigen — auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen — stütze ich mein „vernichtendes Urteil” nicht nur auf den hier zitierten Satz. Ich habe ja schon dargelegt, wie sehr mir Sinns Art, sich in Talkshows zu setzen, dort das Mietmaul für Arbeitgeberinteressen zu spielen und komplexe Zusammenhänge auf vulgäres Gefahsel zu reduzieren, missfällt. Das ist ja nicht beschränkt auf Leute wie Herrn Sinn. Das gleiche Argument trift ja auch auf den Quoten-Gewerkschaftsheini und die Krawallpolitiker zu, die man in den Talkshows so zu Gesicht bekommt.

        • Frank on 30. Juli 2010 at 08:40

          @Rayson: Nenne mir Statement von Prof. Sinn, in dem er vor dem Zusammenbruch der IKB, Lehman, Hype Real Estate gewarnt hatte. Ein Fall würde schon genügen.

          Den Begriff „Vulgärölonom” finde ich für Sinn sehr treffend.

          • Paul on 30. Juli 2010 at 19:11

            @ Frank
            Nun bleib mal auf den Boden. Das Wort, womit du Sinn beschreibst, halte ich für sehr beleidigend und wird nicht richtiger, wenn du es wiederholst.

            Er ist also ein Vulgärökonom, nur weil er den Zusammenbruch dieser hochregulierten, staatlich gesponserten und öffentlichen Banken nicht punktgenau vorausgesagt hat?!

            Lass mal lieber den Soeder hier Vortritt. Da kommt nicht so viel Quark dabei raus.

          • Kalle Kappner on 30. Juli 2010 at 19:27

            Das hier ist aber nicht Soeder-Blog sondern „Rot steht uns gut”, wo jeder schreiben darf, der sich „rot” fühlt.

            Wenn dir Franks Beiträge nicht gefallen, dann gib ihm halt eine schlechte Bewertung und gut ist.

            Ich denke, „der Soeder” wird mir da zustimmen.

          • F.Alfonzo on 31. Juli 2010 at 01:46

            @ Frank: Zwinge mich bitte nicht zur Recherche (die du auch selbst machen könntest): Sinn hat kritisiert, dass Banken mit viel zu wenig Eigenkapital arbeiten und vorgeschlagen, dass man eine Minimum-equity-Rate von ich glaub 20% festschreiben sollte.

            Übrigens: Der „Stress-Test” gibt ihm recht… soweit ich mich erinnere, kam dabei raus, dass europäische Banken im Schnitt ein EK/FK Verhältnis von 1/20 vorweisen können.

            Das ist der Mist, der die Finanzkrise zur Krise gemacht hat, und kein Mensch interessiert sich dafür. Und wenn der Sinn das in ner Talkshow anprangert, ist die Reaktion sowas wie: Der Sinn ist ja eh nur Kapitalist, der erzählt nur Dreck.

          • der__gute_don on 31. Juli 2010 at 14:35

            > „Konsum ist schäd lich für das wirtschaftliche
            > Wachstum und unnötig für die Konjunktur.”
            > Ich bitte darum, sich mal auf der Zunge zergehen zu
            > lassen, welchen Unsinn Prof. Sinn da so verzapft.

            Wie immer, man muss sich die Mühe machen nachzulesen, was hier aus dem Zusammenhang gerissen postuliert wird.

            Wenn Du das verstanden hättest, worum es in dem Artikel geht, hättest Du verstanden, das im Sinnzusammenhang gemeint ist, Konsum ist schädlich, wenn er auf Kosten der Investitionen geht, denen Herr Sinn nämlich eine deutlich höhere Wirkung auf die Konjunktur zuschreibt.

            Sehr bezeichnend Herr Kappner.

          • Nordstadt on 1. August 2010 at 12:51

            @FA:
            ”(…) Der Sinn ist ja eh nur Kapitalist, der erzählt nur Dreck.„
            Oha, eine bemerkenswerte Erkenntnis für einen Wirtschaftsliberalen. Toll.

  3. F.Alfonzo on 29. Juli 2010 at 02:13

    Hey ich hab nen Vorschlag:

    Wir machen ne Volksabstimmung, nach der jegliche Art von Kraftwerk verboten wird. Kernkraftwerke sind ja sowieso das Werk des Teufels, alle anderen machen das Klima kaputt.

    Dann gibt’s 2 Möglichkeiten:

    1. Wir leben wieder so wie im 18ten Jahrhundert.
    2. Wir kaufen Strom aus dem Ausland.

    Jeder mag selbst entscheiden, was ihm lieber ist.

    • Nordstadt on 29. Juli 2010 at 16:30

      @FA:
      achja, und da ist er wieder, der Spruch vom Auto-Aufkleber der CDU-Nachbarn 1986 (Tchernobyl-Jahr) … „Atomkraftgegner überwintern bei Dunkelheit mit kaltem Hintern!„
      1. Quark mit Soße– Energieverbauchsreduktion ist technologie-intensiv und daher eine Zukunfts-Industrie (und deren Umsetzung vor Ort planen und erarbeiten Dienstleister und Handwerker– die dann wohl besser nicht mehr die Hornissen-Parteien wählen sollten, da diese nur an Großkonzernen so richtig interessiert sind [Frag an Dich Schlau-Meier: wer baut eigentlich ein AKW? RWE oder Siemens oder der Handswerksmeister um die Ecke?]- und hat sehr wenig mit 18. Jahrhundert zu tun– diese Sprüche sind reine Panikmache ohne jedwede inhaltlich-theoretische oder praktische Unterfütterung.
      2. der is’ ja gut– a) wer ist „wir”? b) geschieht jetzt schon– schon mal etwas von Strombörsen gehört?
      Du packst doch die VWL nur dann aus, wenn’s Dir „argumentativ” in den Kram paßt.

      • F.Alfonzo on 31. Juli 2010 at 01:56

        @ Nordstadt:

        Du wirst einige Fakten zugeben müssen:

        Strom wird von bestimmten Firmen Produziert, und die leistungsfähigsten (in direkter deutscher Nachbarschaft) sind französische Firmen. Warum? Weil sie fast zu 100% auf Atomkraft setzen.

        Was miir an dir persönlich, Nordlich, auf den Sack geht, ist die Tatsache, dass du kein Konzept hast.

        Oder doch?
        Lass mal hören, wie die Stromversorgung in Deutschland deiner Ansicht nach funktionieren soll, als Nebenbedingungen seien Subventionen, und Verbote genannt, du kennst sie ja.

        Und?
        Lass mal hören.

        • der__gute_don on 31. Juli 2010 at 14:10

          keine Sorge @a. — da wird nichts sinnvolles kommen.

        • Nordstadt on 1. August 2010 at 13:00

          @FA
          „Du wirst einige Fakten zugeben müssen:„
          na, das werden wir sehen…

          Strom wird von bestimmten Firmen Produziert, und die leistungsfähigsten (in direkter deutscher Nachbarschaft) sind französische Firmen. Warum? Weil sie fast zu 100% auf Atomkraft setzen.„
          Die natürlich nicht staatlicherseits (quer-)subventiert wird. Tische bitte keine Märchen auf– ich bin länger dabei als Du und bilde mich konsequent weiter. Jeden Tag.

          Was miir an dir persönlich, Nordlich, auf den Sack geht, ist die Tatsache, dass du kein Konzept hast.„
          Achja? Worin sollte das bestehen? Weltrevolution? Alle „Bonzen” abknallen? FA, mache Dich nicht lähcerlich, das ändert genau so wenig an den (weltweiten) Problemen rund um Energieverbrauch und deren Erzeugung und Distribution. Es stünde Dir gut an, dazu zu lernen, anstatt mit Atomindustrie-Hörigkeit hausieren zu gehen.

          Oder doch?
          Lass mal hören, wie die Stromversorgung in Deutschland deiner Ansicht nach funktionieren soll, als Nebenbedingungen seien Subventionen, und Verbote genannt, du kennst sie ja.„
          Solar, Wasser als stärkere Alternativen aufbauen und subventionieren*, Atom nicht mehr, Abbau der bisherigen Anlagen und Reparationszahlungen seiten der Energie-Konzerne, die in den letzten Jahrzehnten (zu) gut verdient haben am System „Atomstrom um jeden Preis”.

          Und?
          Lass mal hören.„
          Ja– sihe oben– zu *- Subvention in Zusammenhang mit „Aufbau” heißt in diesem gedanklichen Modell– zusätzlich zu Einspeisungsvergütungen, vereinfachtem Bau(planungs)recht eine verstärkte öffentliche Förderung für Kommunen / Regionen, die ihren Energie-Bedarf regional aus regenerativen Quellen (S/W/Biogas usw.) decken bzw. die nötigen Anlagen aufbauen (deshalb „Aufbau”).

          @DGD:
          Deine Sorgen teile ich besser nicht.

          • der_gute_don on 2. August 2010 at 00:01

            > Solar, Wasser als stärkere Alternativen aufbauen und
            > subventionieren*, Atom nicht mehr,

            Treppenwitz. Fehlen bestenfalls (!) ja nur noch 90% Versorgung. Aber auch nur dann wenn Sonne und Wind machen was wir wollen.

            @NS: Du hast einfach keine Ahnung von Energieversorgung.

          • Nordstadt @PLI on 2. August 2010 at 11:01

            @DGD:
            klar, nur Argumente kommen von Dir nicht, nur Propaganda– warste mal in der SED?

          • der_gute_don on 2. August 2010 at 11:16

            nachdem Du ein paar wirre posts in dem thread hier hast, hat FA Dich aufgefordert ein praktikables Energieversorgungs-Gegenkonzept ohne Atomkraft aufzuzeigen.

            Das bleibst Du schuldig.

            Stattdessen versuchst Du jetzt ein paar Nebeltöpfe zu werfen und die Diskussion durch die Hintertür zu verlassen.

            Und genau das macht Deine posts eben zu den leeren Phrasen die sie nunmal sind.

          • Nordstadt @PLI on 2. August 2010 at 12:07

            @DGD:
            ein schlüssiges Gesamtkonzept– wo wurde danach gefragt?
            Soll ich Dir die Welt erklären?
            Oder darf ich es– ausnahmsweise– bei den obigen Sätzen belassen?
            Vielleicht widerlegst Du erst mal, dass unsubventionierte „friedliche” Atomenergienutzung sich nicht wirtschaftlich tragen kann– wäre der Durchbruch für die ganze Industrie. Viel Spaß und macht bestimmt weniger Aufwand als ein schlüssiges Gesamtkonzept für alle Aspekte rund um die Energiefrage(n).
            Nochmal– warst Du SED-Mitglied?

          • der_gute_don on 2. August 2010 at 14:53

            > Soll ich Dir die Welt erklären?

            Danke nicht nötig, Du kannst ja nicht mal Deine „eigene Welt” erklären.

            Mich langweilt das immer gleiche dümmliche Gewäsch vom Ausstieg aus der Atomenergie ohne Alternativen. Man kann leider nicht mit Alternativenergien den Strombedarf in D’land abdecken, da kannst Du noch so realitätsresistent dagegen anwettern.

          • Nordstadt on 2. August 2010 at 18:54

            @DGD:
            nach Tschernobyl 1986, streng genommen schon nach Harrisburg (1979, kannst Dich ja mal etwas weiterbilden dazu…), hat sich die Kernenergie als *Kern-Technologie* zur Behebung des Energieerzeugungsproblems– vorsichtig ausgedrückt– überlebt.
            Dass hierin gehört, Energieverbrauch (Isolierung von Häusern, Fabriken, Verschlankung und Verkürzung von Transportwegen, Wohnort-nahe Versorgung durch Blockheizkraftwerke usw. usf.) zu senken– und daher das ganze Gewäsch von Unterversorung perspektivisch reine Panikmache auf Dummbatz-Niveau ist, wirst auch Du nicht bestreiten können, deswegen wirst Du auch zunehmend unsachlich.
            Honi soit qui mal y pense…
            Nein, Du bist nicht wie Sinn ein Mietmaul der Atom-Industrie– Du bekommst (wahrscheinlich) noch nicht mal Geld dafür– echt traurig, wie man so .… sein kann.

          • der__gute_don on 2. August 2010 at 22:00

            verstehe, wir steigen aus der Atomenergie aus und kaufen den Strom dann in Frankreich und in Polen. Letztere verwenden übrigen AKWs der Bauart Tschernobyl.

            > und daher das ganze Gewäsch von Unterversorung
            > perspektivisch reine Panikmache auf Dummbatz–
            > Niveau ist

            Informier Dich — mit solchen Aussagen disqualifizierst Du Dich selbst.

          • Nordstadt @PLI on 3. August 2010 at 10:54

            @DGD:
            warum diskutierst Du unredlich?
            Anstatt Belege zu bringen, behauptest Du lediglich.
            Anstatt sachlich zu bleiben, diffamierst Du letzlich.
            Gibt Dir solch ein Verhalten eine Befriedigung?
            Deine obig angedeuteten Ansätze sind rückwärtsgewandt, dabei nicht mal konservativ, sondern destruktiv und kurzsichtig.
            Mal über Harrisburg nachgelesen? Z. B. bei wikipedia?

          • der_gute_don on 3. August 2010 at 14:48

            > warum diskutierst Du unredlich?

            was genau wäre denn unredlich?

            > Anstatt sachlich zu bleiben, diffamierst Du letzlich.

            In welchem Punkt fühlst Du Dich diffamiert?

            > Deine obig angedeuteten Ansätze sind
            > rückwärtsgewandt, dabei nicht mal konservativ,
            > sondern destruktiv und kurzsichtig.

            Bisher kritisiere ich eigentlich lediglich Dein Wunschdenken und Deine mangelnde Realitätswahrnemung.

            > Anstatt Belege zu bringen, behauptest Du lediglich.

            Du bist ja drollig. Du postulierst Unfug und ich soll das Gegenteil belegen. Wie sieht denn Dein Konzept aus, die Atomkraft zu ersetzen?

            http://de.wikipedia.org/wiki/Stromerzeugung (vermutlich die einzige Quelle die Du akzeptierst *grins*)

            Jetzt gehen wir mal höflicherweise davon aus, daß die Braunkohle beginnt sich selbst zu vermehren und die Sonne sich entscheidet ab sofort 24/365 zu scheinen.

            Wie stehst Du denn den mit Deiner Forderung verbundenen enormen Steigerungen an Schwefeldioxid– Stickstoff– und Kohlendioxidemissionen bei der Stromerzeugung mit Braunkohle gegenüber?

            Oder der Verwendung von Cadium und Tellur für die Solarzellenproduktion? Was wird aus dem Abfall?

            Weitere Fragestellungen würden sich bzgl. Preisen, Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit und Außenhandelsbilanzüberschüssen ergeben — wenn es nix mehr zum Umverteilen gäbe, ich meine, wie würde sich das im Parteiprogramm machen?

            Soviele Fragen, aber ich nehme an statt Antworten gibts ein paar Nebelkerzen?

    • Frank on 29. Juli 2010 at 16:58

      Du gibst Dir hier selbst die Stichworte.

      Aber trotzdem: Richtig: Da wo die CDU regiert, da sollte man Kernkraft verbieten. Siehe Asse II.

      Wenn die CDU an die Kernkraft „glauben” würde, dann würden die Ministerpräsidenten der Union in Bayern und Baden-Württemberg schnell Endlager errichten.

  4. tigger on 30. Juli 2010 at 18:36

    Doch wenn die Preise fallen, dann wird auch die Förderung reduziert.

    Bei uns wird immer dann mehr eingekauft, wenn die Preise sinken. Aber vielleicht unterscheidet sich ja unser Haushalt von den Weltmärkten.

  5. Frank on 31. Juli 2010 at 09:31

    @alfonz: wo befindet sich das endlager der edf?

    Und zum dritten mal: sinn laesst bei seiner theorie ausser acht, dass es darauf ankommt, wie schnell wir co2 emittieren. Sinkende nachfrage verzoegert dies und allein das ist bereits gut fuers unser klima. Um das zu verstehen, musst du dich allerdings mal mit realen wissenschaften befassen, falls das nicht zuviel verlangt ist.

    • der__gute_don on 31. Juli 2010 at 14:24

      > mal mit realen wissenschaften befassen, falls das nicht zuviel verlangt ist.

      wow, das ist ja echt Realsatire. Soviel lauthalse Darbietung ökonomischen Verständnisses bei gleichzeitigen Mangel desselben …

      • Kalle Kappner on 1. August 2010 at 16:56

        Ach Leute, es ist kein Alleinstellungsmerkmal ein paar liberaler Blog-Touristen, etwas von wirtschaftlichen Zusammenhängen zu verstehen. Und es gibt nicht nur eine wissenschaftliche Anschauung. Die gängingen wirtschaftswissenschaftlichen Modelle sind schon so oft auf die Schnauze geflogen — ich glaube schon lange nicht mehr an einfache und eindeutige Kausalzusammenhänge. Immerhin geht es hier um Menschen und nicht um rationale Maschinen.
        Ich halte Franks Argument außerdem für stichhaltig. Es lässt mich vermuten, dass Herr Sinn bei seiner Theoriebildung diesen wichtigen Faktor nicht mit einkalkuliert hat.

        Davon mal abgesehen ist die Wirtschaftswissenschaft natürlich eine „reale Wissenschaft”, so wie auch alle anderen Sozialwissenschaften.

        • Frank on 1. August 2010 at 20:14

          @Kalle
          Danke.

          @alle:
          wir haben in der biosphäre einen ständigen kreislauf von produktion und verbrauch von co2. das kann man aus dem biologieunterricht wissen. das wird auch in jedem halbwegs ausführlichen artikel über den klimawandel erklärt.

          es hat auch immer temperaturschwankungen gegeben. an sich sind anstiege und reduzierungen der durchschnittstemperatur auch nichts ungewöhnliches in der geschichte. hierauf stützen sich ja auch viele „klimaskeptiker”. nur was wir menschen neu in diese ewigen kreisläufe gebracht haben war: wir emittieren innerhalb zweier jahrhunderte eine menge von co2, die durch keine natürlichen prozesse kompensiert wird. d.h. die umwandlung von co2 zu o2 durch photosynthese durch pflanzen kommt mit unserem verbrennungstempo nicht mit.

          und genau dadurch steigt die co2 — dichte in der atomosphäre. und genau deshalb ist es gut, wenn die verbrennung von kohlenstoff verlangsamt wird. d.h., wenn die menge kohle und gas, die wegen deutschland nicht gefördert wird, einige jahrzehnte später erst gefördert wird, damit sie in anderen ländern verfeuert wird, dann ist etwas fürs klima gewonnen.

          und ich behaupte, durch die beobachtung der energiemärkte seit fünfzehn jahren und aus meiner zeit, in der ich selbst in der enrgiebranche tätig war, dass der deutsche oder europäische ausstieg etwas fürs klima bringt.

          frankreich hat übrigens nicht die effizienteste stromversorgung. der bau der edf kernkraftwerke war stark subventioniert. weil strategische interessen dahinter standen.

        • Nordstadt on 1. August 2010 at 20:53

          @Frank:
          soweit d’ accord– bitte in Zukunft wieder mit Groß– und Kleinschreibung, ok?

          • Frank on 1. August 2010 at 22:16

            OK!

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