[…] von kleineethnologin Was ich natürlich auch noch sagen wollte: Tschüss, Ole. Ob er wohl dieses Rücktrittsformular verwendet hat? Die SZ tippt auf Peter-Harry Carstensen als nächsten „Amtsmüden“, […]
R.A. on 20. Juli 2010 at 11:32
Hihi, wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung ;-)
Wobei die CDU-Serie nicht so dramatisch ist, wie die Medien das jetzt aufbauschen. Sechs MPs in Folge sind sechs sehr unterschiedliche Fälle. Oettinger und Wulff sind ja quasi „befördert” worden, das ist kein Problem für die Partei, sondern ein politischer Erfolg. Althaus und Rüttgers haben (zum größten Teil durch eigene Schuld) eine Wahl verloren. Auch nichts Besonderes — der Unterschied zur SPD ist eigentlich nur, daß sie jetzt nicht mit einem Posten im Bundeskabinett getröstet werden. Dito hat v. Beust eine Abstimmung verloren.
Ungewöhnlich (und für Merkel ein Problem) ist eigentlich nur der Rücktritt von Koch. So etwas hat es in der deutschen Geschichte m. W. noch nicht gegeben — normalerweise braucht es mehr oder weniger heftigen Druck der Parteifreunde (egal welcher Partei), damit ein MP irgendwann mal einen Nachfolger ranläßt.
Ist richtig, dass es dramatischer aussieht, als es ist. Allerdings tut die CDU nichts dagegen, dass dieser Eindruck aufkommt; wenn der JU-Vorsitzende Mißfelder vor einem „Erosionsprozess” innerhalb der CDU warnt, dann ist das nun einmal eine deutliche Ansage.
Aber auch das ist doch nicht ungewöhnlich, ist natürlich eine Chance für die JUler (oder anders formuliert: Man sorgt dafür, dass es zu einer Chance wird).
Ich kann allerdings verstehen, dass dir das Spaß macht; endlich erwischt’s mal die anderen, während die SPD das Tal langsam hinter sich lässt ;)
Das wird sich zwar noch herausstellen, aber man kann sich ja bekanntlich nicht nur auf das Kurzzeitgedächnis des Wählers verlassen, sondern auch auf die Unfähigkeit von Schwarz-Geld. Wenn überhaupt etwas etwas hinter sich lässt, dann das Tal die SPD. Das ist so ähnlich wie mit den Ammoniten: Im Meer gestorben und dann später auf ’nem Berg ausgegraben.
Die SPD war da viel kreativer:
Die machte ihre davongejagten Landesfürsten ganz schnell zu Ministern. Eichel, Klimmt, Clement, Stolpe, Steinbrück, Gabriel. Für die Länder Ballast — für den Bund reicht´s gerade noch. ;-)
Sobald es in Arbeit ausartet, verlieren die Bürgersöhne die Lust an Ihren Ämtern und Managerposten.
Das druck ich aus und leg es ins CDU-Büro meiner Stadt^^
@lasse:
hast Du da kein Hausverbot? ;-)
Lustisch.
Kleiner Fehler darin: ein Wirtschaftskrieg definiert sich nicht ganz so wie das Wort klingt.
[…] von kleineethnologin Was ich natürlich auch noch sagen wollte: Tschüss, Ole. Ob er wohl dieses Rücktrittsformular verwendet hat? Die SZ tippt auf Peter-Harry Carstensen als nächsten „Amtsmüden“, […]
Hihi, wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung ;-)
Wobei die CDU-Serie nicht so dramatisch ist, wie die Medien das jetzt aufbauschen. Sechs MPs in Folge sind sechs sehr unterschiedliche Fälle. Oettinger und Wulff sind ja quasi „befördert” worden, das ist kein Problem für die Partei, sondern ein politischer Erfolg. Althaus und Rüttgers haben (zum größten Teil durch eigene Schuld) eine Wahl verloren. Auch nichts Besonderes — der Unterschied zur SPD ist eigentlich nur, daß sie jetzt nicht mit einem Posten im Bundeskabinett getröstet werden. Dito hat v. Beust eine Abstimmung verloren.
Ungewöhnlich (und für Merkel ein Problem) ist eigentlich nur der Rücktritt von Koch. So etwas hat es in der deutschen Geschichte m. W. noch nicht gegeben — normalerweise braucht es mehr oder weniger heftigen Druck der Parteifreunde (egal welcher Partei), damit ein MP irgendwann mal einen Nachfolger ranläßt.
Ist richtig, dass es dramatischer aussieht, als es ist. Allerdings tut die CDU nichts dagegen, dass dieser Eindruck aufkommt; wenn der JU-Vorsitzende Mißfelder vor einem „Erosionsprozess” innerhalb der CDU warnt, dann ist das nun einmal eine deutliche Ansage.
Aber auch das ist doch nicht ungewöhnlich, ist natürlich eine Chance für die JUler (oder anders formuliert: Man sorgt dafür, dass es zu einer Chance wird).
Ich kann allerdings verstehen, dass dir das Spaß macht; endlich erwischt’s mal die anderen, während die SPD das Tal langsam hinter sich lässt ;)
während die SPD das Tal langsam hinter sich lässt
Das wird sich zwar noch herausstellen, aber man kann sich ja bekanntlich nicht nur auf das Kurzzeitgedächnis des Wählers verlassen, sondern auch auf die Unfähigkeit von Schwarz-Geld. Wenn überhaupt etwas etwas hinter sich lässt, dann das Tal die SPD. Das ist so ähnlich wie mit den Ammoniten: Im Meer gestorben und dann später auf ’nem Berg ausgegraben.
Die SPD war da viel kreativer:
Die machte ihre davongejagten Landesfürsten ganz schnell zu Ministern. Eichel, Klimmt, Clement, Stolpe, Steinbrück, Gabriel. Für die Länder Ballast — für den Bund reicht´s gerade noch. ;-)