Lokalverbot für Herrn Sebastian Frankenberger

17. Juli 2010
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An alle Wirte, Raucher und Freiheitsliebhaber,

ich mache hiermit Gebrauch von einem meiner letzten Rechte als Wirt, dem Hausrecht, und erteile Herrn Frankenberger ein Hausverbot für den Gasthof Ochsenwirt Oberaudorf.

Ich hoffe, dass sich auch einige Oktoberfestwirte und Kollegen anschließen!

Um mich korrekt auszudrücken und damit man das richtig versteht: Ich selbst bin Nichtraucher, jedoch finde ich es nicht richtig wenn in das Selbstbestimmungsrecht des Gastes und des Wirtes eingegriffen wird. Warum kann es nicht Raucher– und Nichtraucherkneipen bzw –räume geben?

Leben und Leben lassen, aber das ist wohl in Deutschland nicht mehr möglich! Das ist gelebte Intoleranz HERR FRANKENBERGER!

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53 Responses to Lokalverbot für Herrn Sebastian Frankenberger

  1. Laszlo Riedl on 17. Juli 2010 at 22:11

    Schon verständlich aber ein wenig inkonsequent. Konsequent wäre es, dieses Hausverbot auch auf die das Volksbegehren unterstützenden Organisationen auszuweiten.

    • Stefan Flierl on 16. Oktober 2010 at 13:46

      jetzt fehlt nur noch die forderung, dem frankenberger mit einem flashmob aufzulauern und öffentlich zu lynchen. für mich als ehemaligen raucher und neutralen beobachter der debatte ist es erschreckend, was für intolerante und menschenverachtende ideen die ach so freiheitsliebende raucherschaft entwickelt. wahnsinn.
      toleranz bedeutet auch, politische entscheidungen (mehrheitsentscheidungen!) hinzunehmen. es ist unglaublich, dass hier jeder diese kleine tatsache bewusst übergeht. die tatsache, dass es eine entscheidung der bevölkerung wahr, bzw. derjenigen, die sich an der wahl beteiligt hatten. direkte demokratie… ganz im sinne der genossen.
      das was aber hier betrieben wird, ist eine üble hetze und öffentliche diffarmierung gegenüber herrn frankenberger… das hat nichts, aber rein gar nichts mehr mit einer politischen, argumentativen auseinandersetzung zu tun. DAS ist gelebte intoleranz!

      • Horst on 15. November 2010 at 00:37

        Zum Thema „MEHRHEITSENTSCHEIDUNG”:
        Was ist das für eine „Mehrheit” bei 60% „Dafür” bei einer Wahlbeteiligung von ca. 30% ???

        • Matthias on 15. November 2010 at 10:46

          In einer Demokratie, kann sich jeder frei entscheiden ob er zur Wahl geht oder nicht. Bei Kommunalwahlen liegt die Wahlbeteiligung auch oft unter 50%.

  2. Paul on 18. Juli 2010 at 00:01

    Jeder freie Mensch muss sich davon bedroht fühlen. Jeder Ladenbesitzer, nicht nur Wirte von Eckkneipen. Das ist doch nur der Anfang. Als nächstes kommen strenge Gesetze zur Ernährung in Gaststätten (um beim Umfeld zu bleiben), wie dies in den USA schon längst der Fall ist. (Salz in NY, Kalorienangaben, Fett Reduzierung)
    Es wäre schön, wenn auch jeder Supermarkt diesen Spinner Hausverbot erteilt. Jeder Unternehmer sollte am besten keinen Vertrag mehr mit ihm eingehen, denn letzten Endes macht man so als Geschäftemacher Plus. Jegliche Sanktion solcher Gesetze graben einen mehr Luft ab, als man mit temporären Einnahmen dieser Spinner verdienen kann.

    • Lasse on 18. Juli 2010 at 03:25

      Gegen diese Bedrohung kannst du ja vorgehen, indem du denen ein Stern an ihr Haus sprayst oder ein kleines „t” in ihrem Vorgarten verbrennst;für „trollt euch”.

      • Paul on 18. Juli 2010 at 20:58

        das hat im übertragenden Sinne Herr Frankenberger bereits getan

        • Lasse on 18. Juli 2010 at 21:41

          Frankenberger hat für das Verbot einer lokalen Handlung gesorgt. Der Wirt hingegen verbietet eine Person, du forderst das Verbot einer Gruppe.

          • Paul on 18. Juli 2010 at 22:53

            Das Verbot einer Handlung lässt Menschen nicht unberührt. Menschen handeln nun einmal. Ihnen das zu verbieten ist gleich ein Verbot von einem großen Teilaspekt des Lebens.

            Ich fordere (eher wünsche) nur (niemand muss meinen Forderung nachkommen), dass viele Geschäftemacher mit Herrn Sebastian Frankenberger keinen Vertrag mehr eingehen. Ich fordere Diskriminierung. Moralisch einwandfrei und gesetzlich dank Hausrecht erlaubt (auch in Supermärkten). Ihm nur den Zutritt zu Lokalen verbieten ist ein bisschen lasch :D da ist er vermutlich eh nie reingegangen. Aber Supermarkt stört ihn wohl auch nicht. Er geht nur in Bioläden.

            Wo habe ich das Verbot einer Gruppe gefordert? Ersteinmal nur Frankenberger (diesen Spinner). Die anderen JA Stimmer kann man auch schwer identifizieren :D Wer sich aber als solcher outet übern Bartresen, den würde ich als Lokalbesitzer sofort Hausverbot geben (auch wenn ich eh schon n Nichtraucher Restaurant vor dem Verbot geleitet hätte)

          • Lasse on 18. Juli 2010 at 23:38

            Du nimmst doch auch deine anderen Drogen im Freien oder im privaten Bereich.

  3. Kalle Kappner on 19. Juli 2010 at 15:35

    Macht doch nicht aus einer Mücke einen Elefanten. Das hier ist keine Staatsaffäre.

  4. Georg on 22. Juli 2010 at 20:27

    Den Herrn scheint es ja sehr langweilig zu sein.
    Sollte vielleicht mal auf eigenen Beinen stehen
    bevor anderen Vorschreibt wie sie leben sollen

  5. Eichhorn G on 22. Juli 2010 at 20:37

    Schade für die Wirte, aber die Schuld sollte man bei den Rauchern suchen. Ich habe für „JA” gestimmt. Warum? Weil schon am Eingang zum Wahllokal Zigarettenkippen auf dem Boden lagen. Unser schönes Deutschland ist mittlerweile flächendechend mit Kippen und leeren Zigarettenschachteln versaut. Dank der intoleranten Raucher. Solange die Raucher keine Verantwortung für ihre Taten übernehmen, wird das noch lange nicht das Ende der Entwicklung sein. Beispiel „Dosenpfand”.

    • Theresa on 20. September 2010 at 11:20

      Das mag stimmen. Auch das mit dem Dosenpfand. Aber da drängt sich mir eine Frage auf: Wo fängt das an und wo hört es auf? Wollen wir Fastfoodketten auch verbieten? Deren Müll liegt flächendeckend bei uns in der schönen Natur. Was ist mit Motorrädern, die uns mit Gestank und Höllenlärm versorgen? Motorsport gehört dann auch weg: Das Verprassen von Ressourcen, Umweltverschmutzung, Lärmbelästigung als Freizeitspaß…, geht das nicht zu weit?
      Was ich sagen will ist: die Raucher tragen nicht für alles die Verantwortung. Und deshalb müssen wir entweder fair sein und alles verbieten, was den Menschen und der Umwelt schadet, oder aber es bleiben lassen und nach anderen Mitteln und Wegen suchen. Lösungen können nicht in Verboten gesucht werden. Wo sollte denn sowas hinführen?

      Ich bin übrigens Nichtraucherin seit 22 Jahren! Desweitern halte ich es für eine Lüge, dass es Frankenberger um den Gesundheitsschutz gegangen ist. Im Grunde ist er ein Mensch, der es im Leben noch nicht zu etwas gebracht hat. Er wollte sich aus meiner Sicht auf einfachste Art und Weise (wir deklarieren die eine Gruppe als Böse und fordern den Rest zur Gegenwehr auf — das nennt man dann Gruppendynamik) einen Namen machen. Das hat er geschafft. Fragwürdig ob er damit glücklich sein kann. Denn sehr beliebt scheint er ja nicht mehr zu sein. Bei mir hat er auch Hausverbot.

  6. Hans on 22. Juli 2010 at 20:50

    Es ist immer leicht eine Minderheit zu bekämpfen.

    Super gemacht Herr Frankenberger, Sie können stolz auf sich sein.

    Freistaat ade, ein kleiner Patriotenteil in mir ist am Wahltag gestorben.

  7. kraus hans on 30. Juli 2010 at 19:32

    warum diese aufregung jetzt — wären alle raucher geschlossen ins wahlokal gegangen um ihre stimme ab zu geben wäre die wahl ganz anders aus gegangen– also jetzt nicht jammern -

  8. Elisabeth Müller on 31. Juli 2010 at 11:42

    Ich kann einfach nicht verstehen, warum die „Tür zu Raucher drinnen” Lösung nicht besser gewesen sein soll als die Tatsache, dass die Raucher jetzt wieder in Horden vor der Lokaltür stehen und ich da erst mal durch muss und mir auf der Straße der Rauch der aus ihren „Löchern” vertriebenen angenehmer sein soll. Wenn mir Herr Frankenberger das erklären könnte.

  9. Anton on 8. August 2010 at 18:16

    Bei nur 37% Wahlbeteiligung kann von einem Volksentscheid nicht die Rede sein, es war bestenfalls ein Teil-Volksentscheid.
    Das schlimme ist das es diesen Herrn Frankenberger gelungen ist seine Ansichten, seine Lebensweise dem ganzen Freistaat aufzudrücken.
    Er kann sich freuen der selbsternannte Gutmensch und Moralapostel.
    Schuld an seinem Erfolg sind auch die Raucher die nicht zur Abstimmung gingen und mit Nein stimmten.
    Wehrt euch gegen den Verbotsstaat, stoppt in Zukunft Typen wie diesen Herrn Frankenberger bei seinen Aktivitäten.

    • Theresa on 20. September 2010 at 11:39

      Das ist korrekt. Diejenigen, die sich nicht an der Wahl beteiligt haben, haben die Wahl bestimmt. Frankenbergers Aussage, Bayern habe sich eindeutig für ein absolutes Rauchverbot ausgesprochen, ist dennoch eine Lüge. Wenn man die Wahlbeteiligung nimmt, das dann hochrechnet, dann stellt man fest, dass es nicht mal ein Viertel aller Bayern waren, die für das Verbot gestimmt haben.
      Bei uns im Wahllokal habe ich nur militante Nichtraucher getroffen. Die Raucher waren wohl zu bequem. Einige Leute haben mir aber auch erzählt, sie haben mit Ja gestimmt, weil sie der Meinung waren, würden sie für nein stimmen, dürfe bald wieder überall geraucht werden. Andere waren auch falsch informiert… Eine Frau, die ich beim Spaziergang getroffen habe, ist in einem Altersheim tätig. Sie hat mir ganz glücklich erzählt, sie würden mit ihren Leuten nur Briefwahl machen und sie sei total stolz drauf, dass sie alle überreden konnte, mit ja zu stimmen. Was sie denen erzählt hat, dass das so läuft, sei dahingestellt.
      Fakt ist jedenfalls, dass ein Mann ohne Rückgrat und Selbstreflektion mehr Leute aktivieren konnte, als Menschen, deren Rechte in Gefahr waren. Irgendwie finde ich das bedenklich. Es ist so einfach, Menschen auf seine Seite zu ziehen und zwar so, dass diese Menschen sinnvolle Argumente und das Recht ihrer Mitmenschen auf ein selbstbestimmtes Leben (Wirte dürfen nicht mal mehr in ihren eigenen vier Wänden rauchen!), völlig ignorieren und wegwischen. Ich will das nicht direkt mit Sektenchefs vergleichen. Aber irgendwie in diese Richtung geht es doch: Ich beobachte Menschen dabei, wie sie die Umwelt verschmutzen, ihren Mitmenschen auf irgendeine Art und Weise Schaden zufügen (sie fahren jeden Meter mit dem Auto (auch zum Bäcker um die Ecke), haben ein Handy und WLan (Strahlen), tuckern auf ihren Motorrädern stundenlang in der Gegend rum (wie viel Abgase sind das in Zigaretten?), verbrennen ihre Jogurtbecher im Holzofen, fahren Mustang (Benzinverbrauch 20l auf 100km) und lieben Formel 1. Und finden es trotzdem normal, ein absolutes Rauchverbot zu fordern.
      Was wir alle fordern sollten ist, dass sich alle, die irgendein Verbot wollen, erstmal fragen, was wäre, wenn das Verbot die eigenen Hobbys, Leidenschaften und Lebenseinstellungen in Frage stellen würde. Dann wäre der Ruf nach Verboten nämlich ganz schnell vorbei.

  10. Berwuz on 11. August 2010 at 01:09

    es kann einem ja richtig leid tun, wie die Minderheit Raucher behandelt wird, ja hoffentlich erkennt ihr Raucher endlich, daß ihr die Minderheit seid. Das klingt ja fast so, als würdet ihr leiden, keiner von euch fragte wie die Nichtraucher bisher litten. Im übrigen ist die Schmutzkampagne gegen Herrn Frankenberger ekelhaft. Die Hetze lassen Vergleiche mit dem Nationalsozialismus aufkommen, da ging es mit dem Judenstern los. Ja seid ihr Raucher denn noch zu retten. Auch der Kommunismus läßt grüßen, auch dort wurden andersdenkende verfolgt. Ich habe mit ja gestimmt, weil dem rauchenden Volk Einhalt geboten werden muß, bester Beweis ist die Verfolgung Hern Frankenbergers.
    Bitte Gehirn einschalten bevor Ihr laut nachdenkt!

    • Robert on 15. August 2010 at 09:53

      Entschuldigung ! Ich (ein kleiner Wirt ) glaube Sie wissen nicht von was Sie reden , nämlich von Arbeitsplätzen und Exiestenzen

      • Liara on 19. August 2010 at 03:08

        Ihre Existenz und Ihr Arbeitsplatz, lieber Robert, ist Gutmenschen wie dem Berwuz und dem Frankenberger völlig egal.

        Die sind nämlich der Meinung, dass alle wie sie leben und die gleiche Meinung teilen müssen.

        Was bedeutet denen, ob Sie Ihr eigenes Einkommen haben oder halt auf Hartz4 vegetieren? Genau. Garnichts.
        Aber so sind sie, die Gutmenschen.

        Widerlich, oder?

    • Wirt on 22. August 2010 at 02:43

      @Berwurz: Gerade Sie sollten Nazi-Vergleiche lassen. Damals hat auch eine „Mehrheit” eine Minderheit bekämpft. Sie haben sich entweder schlecht informiert, ob Sie Gelegenheit dazu hatten oder einfach keine Lust oder nicht die geistigen Möglichkeiten dazu sei dahingestellt — oder Sie sind einfach nur verbohrt. Die Zeiten wo rücksichtslose Raucher überall unterwegs waren sind doch schon seit über 20 Jahren vorbei, aber Ihre Meinung und die des Herrn Frankenberger einem ansich freiheitsliebenden Volk mittels Minderheitsentscheid aufzudrücken hat nichts mit Demokratie zu tun. Es ist auch undemokratisch Minderheiten nicht zu schützen, darüber sollten Sie mal nachdenken.

      • Badener on 16. Januar 2011 at 15:29

        Von wegen „die Zeiten, wo rücksichtslose Raucher überall unterwegs waren sind doch schon seit über 20 Jahren vorbei…”

        Klar… — ist ja auch so unglaublich rücksichtsvoll, dass die unmittelbaren Nachbarn im Restaurant erst mit der Qualmerei angefangen haben, wenn man mit dem Hauptgang fertig war. Dass an den Nebentischen schon immer alle kräftig qualmen, während man noch am Hauptgericht sitzt spielt dabei natürlich keine Rolle.
        Dass man alle Klamotten nach dem Besuch in der Gastronomie sofort in die Waschmaschine befördern muss, spielt auch keine Rolle. Dass der ekelhafte Gestank die Gesundheit ruiniert, spielt auch keine Rolle.

        Und klar: Raucher haben ja immer gefragt… Die Frage war meistens in der Art „Stört Dich doch nicht, wenn ich rauche, oder?” formuliert. Wehe man hat es gewagt zu sagen „doch — stört mich”. Dann wurde man zumindest mit Blicken getötet — aber Raucher sind ja so tolerant…

        Je mehr ich hier von den ganzen suchtkranken Rauchern lese (übelste Hetzattacken gegen jemanden, der lediglich durchgesetzt hat, dass die Bevölkerung über ein Thema abstimmen darf!), umso mehr gelange ich zur Überzeugung, dass Nikotin nicht nur alle Atemwege sondern wohl auch in erheblichem Maße das Gehirn schädigt…

    • Theresa on 20. September 2010 at 11:54

      Wie haben denn die Nichtraucher sich bisher gefühlt? Wir hatten doch unsere Nichtraucherlokale. Immerhin reden wir hier von ganz wenigen % Raucherlokale oer Lokalen mit Nebenzimmer, um die es gegangen ist. Und da mussten die Nichtraucher ja nicht hingehen!
      Und aha, was für eine Logik: Eine Schmutzkampagne, die Tatsachen ignoriert hat und die nicht frei von Lügen war, wie sie Herr Frankenberger für seine Zwecke genutzt hat, ist in Ordnung. Egal, dass Existenzen von Familien dran hängen. Herr Frankenberger darf so eine bitter Geschichte betreiben. Aber bitte nicht zurückschießen! Das ist nämlich dann ekelhaft.
      Ist es vielleicht sogar, weil man sich auf sein niedriges Niveau herablässt. Immerhin ging es ja um die explizite Einschränkung einer Minderheit. Das machen wir ab jetzt immer so, oder? Minderheiten weg!
      Ja, Berwuz, sind sie denn noch zu retten? Den Rauchern musste Einhalt geboten werden? Wobei muss Ihnen Einhalt geboten werden? Kann ich so nicht sagen, weil ich Sie nicht kenne. Aber ein Beispiel fällt mir ein: Ihnen muß auf jeden Fall Einhalt geboten werden, laut nachzudenken, ehe sie das Gehirn eingeschaltet haben. Sonst kommt wieder so ein Unding dabei heraus.

  11. Theo on 19. August 2010 at 18:10

    Liebe Gegner des Nichtraucherschutzes,

    ich kann nur sagen, Ihr seid erbärmliche Demokraten.
    In einer Demokratie muss man auch mit Haltung und Anstand verlieren können.

    Das vermisse ich bei den meisten Gegnern, die hier und anderswo im Netz ihre Kommentare abgeben.

    Gruß Theo

    • Nordstadt on 19. August 2010 at 21:18

      Ja, fürwahr, das Niveau der Auseinandersetzung hat gelitten– ob das womöglich an der Kompromißlosigkeit der „Nichtraucher” (in Zukunft Nicht-Fleischesser, Nicht-„Hamburger-mit-Pommes”-Esser, Nicht-Autofahrer usw. usf.) liegt. Jeder war mal Nichtraucher, mindestens als Kind, auch der Rauchende, der morgens schon vorm Aufstehen die erste Kippe anzündet. Also bitte ich um das Unterlassen dieses episch angehauchten Zeigerfinger-Gebrassels der Gesundheits-Stasi-Fraktion.

  12. Mathias on 20. August 2010 at 00:03

    1. Die Mehrheit war für den Racuherschutz.
    2. Wer ist hier intolerant?
    3. Was bedeutet für Euch Freiheit?
    4. Es geht NUR um Rauchen, nicht ums Essen, nicht ums Trinken.…
    5. RAUCHEN SCHADET.…
    6. Aber der Vorteil, jeder Raucher stirbt 7 Jahre früher und spart Geld, also wirtschtlich geraten -> raucht weiter
    7. Übrigens, Blutudruck steicgt mit Aufregung, und wer schon raucht und schlechte Gefäße hat, olaola das wird schnell ein Herzinfarkt und da sind wir schon wieder bei den 7 Jahren
    8 Danke Herr Frankenberger, denn die Mehrheit hat entschieden, das ist Demokratie…, alles andere und teilweise was ich oben lese klingt eher nicht so ganz demokratisch…

    • Theresa on 20. September 2010 at 12:08

      1. FALSCH, nichtmal ein Viertel war für den Raucherschutz
      2. Diejenigen, die es nicht ertragen haben, dass es noch 7% Nichtraucherlokale in Bayern gab. Die weg zu kriegen, war ja soooo immens wichtig für all die, die hier nach Toleranz fragen.
      3. Viel, deshalb fordern wir nicht das Verbot von Motorsport, Motorradfahrern, Handys, Fastfoodketten usw…
      4. Ja, wenn wir ein bisschen an eurem Leben kratzen, werdet ihr euch angegriffen fühlen, obwohl ihr ja noch essen und trinken könnt.
      5. Das ist korrekt. Rauchen schadet, wie so vieles. Übrigens auch Straßenbau. Die armen Männer, die da arbeiten. Weil Straßenbau schadet, sollten wir es besser verbieten.…
      6. Motorradfahrer auch. Und sie nehmen meistens noch ein, zwei andere Leute mit in den Tod. Was für ein dämliches Argument. Der Schweinebraten ist auch nicht mehr das, was er mal war. Heute verkommt er zum Ausdruck von Fresssucht und das können wir, wo wir doch schon dabei sind, auch gleich verbieten. Dann gibt es nur noch Körnchen und Gemüse. Ohne Öl natürlich. Sonst ist sogar Gemüse schlecht für die Gefäße.
      7. Hochleistungssport senkt auch die Lebenserwartung. Hab ich gestern erst gelesen. Wer hätte das gedacht, wo Sport doch bislang als so gesund galt. Dabei sind viele Hochleistungssportler körperlich recht früh am A… JA, wir sind eh grad bei der Sache. Das verbieten wir deshalb auch gleich.
      8 Wie Punkt eins: Ein knappes Viertel hat entschieden, das ist nicht die Mehrheit der Bayern. Dass zu wenig da waren, die dagegen gestimmt haben, ist aber wahr. Dank gebührt Herrn Frankenberger dennoch nicht. Denn sein selbstloser Einsatz galt nicht der Gesundheit, sondern der Tatsache, dass er bisher alles verballert hat und zu nichts nutze war, und sich endlich mal einen Namen machen wollte. Solche Pseudo-Gutmenschen und alles was sonst noch pur eigennützig handelt, verbieten wir, wo wir doch schon mitten im Verbotsstaat werden sind, auch gleich.

      Was soll der Schmarrn? Das zeigt doch nur: Wenn es nicht um uns geht, um unsere Leidenschaften, um unsere Hobbys, um unsere Lebenseinstellung, dann und nur dann ist es leicht, Verbote zu fordern. Die Argumentation ist sehr dünn. Alle 8 Punkte. Die ziehen nur dann, wenn wir ANDEREN Verbote aufdrücken.

      • Badener on 16. Januar 2011 at 15:43

        Die ganzen Vergleiche und Argumente gehen völlig ins Leere.

        Von mir aus können sich alle Raucher zu Tode rauchen mit ihrer Sucht — ich habe lediglich keine Lust, da mit hinein gezogen zu werden.

        Das tun weder Motorradfahrer (von denen werden wesentlich mehr durch Autofahren ums Leben gebracht als umgekehrt), noch Extremsportler oder Leute, die ungesund Essen. Aber Raucher verpesten MIR meine Atemluft — egal wohin ich gehe. Noch nicht mal zuhause bin ich sicher vor dem Gestank — weil ja die lieben Nachbarn alle auf den Balkon gehen zum Rauchen, der dann in mein Schlaf– und Wohnzimmer reinzieht.

        Und den Käse von wegen bisherigem Nichtraucherschutz — der besteht doch nur formal.

        In Kneipen mit Raucherraum zieht der Qualm meist durch die ganze Kneipe durch, weil die Tür fast immer auf ist. In vielen Kneipen mit totalem Rauchverbot, werden ab einer bestimmten Uhrzeit die Aschenbecher ausgepackt und keiner kümmert sich um Nichtraucherschutz. In manchen Regionen gibt es auf einmal keine öffentliche Gastronomie mehr, sondern nur noch Raucherclubs.

        Kurz: Kompromisse mit Rauchern funktionieren nicht. Süchtige sind wohl einfach aufgrund ihrer Erkrankung grundsätzlich rücksichtslos.

        Rauchen als private Freiheit — was für ein Quatsch!! Belästigung der Mehrheit durch eine kranke Minderheit. Es ist an der Zeit, dass dem endlich ein Ende gemacht wird!

  13. Peter on 21. August 2010 at 20:28

    Verehrte Gastwirte, liebe Raucher,

    was Sie augenscheinlich alle nicht begreifen (wollen), ist die Tatsache, dass Rauchen unbeteiligten Dritten schadet.
    Das hat aber auch rein gar nichts mit „Gesundheitsnazitum” etc. zu tun. Meinethalben können Sie sich jeden Tag von morgens bis abends mit Schweinshaxen, Pommes und derlei vollstopfen wie Sie wollen, einen BMI von >30 haben, Sport verabscheuen und prophylaktische Untersuchungen für Nonsens halten. ABER meine Gesundheit beeinflussen Sie gefälligst nicht durch Ihre Sucht!
    Wenn Sie sich schon vergiften müssen, dann wenigstens so, dass Sie niemanden belästigen.

    Ignoranten werden dem entgegensetzen, dass ich mich ja nicht in Lokalitäten begeben muss, in den geraucht wird. Zum Nachdenken mal ein Gedankenspiel: Stellen Sie sich vor, Vuvuzelas wären in deutschen Fussballstadien erlaubt …

    Beste Grüße

    Peter

  14. Moritz on 21. August 2010 at 20:59

    Endlich mal gute Nachrichten aus Bayern :-)

  15. Kybernaut on 21. August 2010 at 23:34

    Eiskalt zünden sich Raucher am selben Tisch eine an, während man gleich nebendran sitzt und noch isst oder sein Kleinkind auf dem Schoß hat. Kaum einer fragt, ob’s stört oder kümmert sich um die Gesundheit um sie herum sitzender Menschen. Und jetzt wundern sie sich darüber, dass die Mehrheit der Abstimmer sich das nicht mehr länger gefallen lassen will. So was können wirklich nur Raucher :) Zuvor wurde schon gesagt, dass — ohne mit der Wimper zu zucken — Raucher Kippen wegschnippen, wo sie gerade stehen und gehen, … Leute, vergiftet Euch nicht länger, macht Euch nichts vor, Ihr genießt es nicht, Ihr seid süchtig. Rettet Euch, statt für Freiheit zur Selbstzerstörung zu kämpfen ^^

    • Nordstadt on 22. August 2010 at 17:26

      @last postings:

      meiohmei, ihr seid ja witzig. „Rettet euch” ;-)

      Ihr seid süchtig”

      Warum betet ihr denn nicht für der armen Sünder Seelen? ROFL

      Horcht mal, wenn das Gequalme gesellschaftlich nicht seit Adolf H. geächtet würde, käme sicher niemand auf die Idee Euch Raucher-Hasser (-ins-KZ-stecken-wollende) in die Nazi-Ecke zu stellen– und– nein, ich stelle Euch da nicht hin– für mich seid ihr „DDR” oder StaSi in Reinform. Und dazu gleich– zweifelt mein „Urteil” besser nicht an, denn auf Stasi & co. haben wir ein copyright ;-)

  16. Hans Ulrich on 22. August 2010 at 22:33

    Dann kann ich im Gegenzug nur dazu nur all jene dazu aufrufen, die für „JA” gestimmt haben, um den Ochsenwirt in Oberaudorf künftig auch einen Bogen zu machen! Herr Frankenberger hat das Rauchverbot nicht beschlossen. Die Mehrheit der Bevölkerung hat in einer demokratischen Abstimmung dafür gestimmt.

    Oder seid ihr nur für Demokratie, solange die Ergebnisse in eurem Sinne sind, liebe Wirte? Traurig.…

  17. Page on 22. September 2010 at 23:40

    Ich wünschte, soetwas würde es in Baden Württemberg auch geben. Ich studiere an einer Kunsthochschule, einer Akademie und werde tagtäglich von meinen Kommilitonen vollgeraucht, seit einigen Semstern. Es hat keinen geschert dass ich sie aufgeklärt habe, dass ich chronische Atemwegsentzündungen habe und unter ihnen leide, dass Schwangere nicht mehr zu Vorlesungen kommen, weil sogar Professoren an den Hochschulen rauchen, während den Klassenversammlungen! In manchen Klassen stehen Studenten mit T Shirts vor der Nase in ihren eignenen Besprechungen, weil es dermassen taubuisiert ist in der ach-so-toleranten Künstlerwelt zu sagen dass Rauchen nun mal schädlich ist und zwar für alle Umstehenden. Viele, ich auch denken dass es auch wiederlich riecht.
    Überall wird geraucht, auf den Gängen, in der Cafeteria (die auch Kantine ist) in den Ateliers, bei den Recherchecomputern-man kann dem nicht ausweichen und genauso wenig kann man mehrere hundert Leute erziehen.
    Einige meiner Freunde sind Raucher, aber keine würde mich vollrauchen, weil alle wissen dass ich chronisch krank bin und merhfach operiert wurde.
    Ich werde also seit 2 Jahren verbal angefeindet
    („Stichst du auch auf der Strasse Autoreifen auf?” „Fick dich” „Du wurdest demokratisch überstimmt” (Denkfehler: Verhältnis Einzelperson-Gruppe-Demokratie?) „Sozial inkompetent” „militant” um nur einige Stilblüten zu nennen)
    und vollgeraucht und dabei noch verhöhnt, als jemand der intolerant sei und geltungssüchtig. Ganz zu schweigen von halboffenen Spekulationen hinter meinem Rücken dass ich ja GAR nichts habe.
    Und das, weil ich sage, dass man andere (unter anderem Schwangere!!) und mich schädigt und andere ihre Gewohnheiten nicht ändern wollen. In kleinere Lokale kann ich kaum ausgehen, weil Raucherclubs und Einraumkneipen aus dem Boden schiessen und mich mit ihrer Raucherlaubnis per se ausschliessen.
    Ich habe nichts gegen Raucher an sich, aber dieses Recht auf Selbstbestimmung dass von manchen propagiert wird, halte ich schlicht für scheinheilig– schliesslich ist es genau dieses Recht auf Selbstbestimmung und Freiheit dass sie anderen aberkennen.

    Grüße

  18. Der Gerechte on 29. September 2010 at 10:27

    .

    der
    gegen das Rauchen ist.

  19. BollWerk on 29. September 2010 at 15:32

    Hallo Leute,

    ich möchte hier weder für die eine, noch für die andere Seite anfangen zu hetzen — und nichts anderes ist hier passiert.

    Ich bin Raucher, verspuere aber dennoch das Bedürfniss in einem Restaurant den Duft und das Aroma meiner bestellten Speise wahrzunehmen. Bitte verkneift euch jetzt Parolen à la „Raucher haben eh keinen Geschmack”)

    Genauso finde ich es normal und angenehm in öffentlichen Gebäuden klare Luft vorzufinden.

    Während der Arbeit gehe ich raus zum Rauchen — es stört mich auch nicht weiter.

    In meiner Freizeit, gerade in Gaststätten, genieße ich meine Zigarette zum Bier. In meiner Stammkneipe wurde ein Raum zum Raucherraum auserkoren. Anfangs etwas merkwürdig wurde er immer besser angenommen, und letztendlich hat man sein Getränk mitgenommen und den halben Abend dort verbracht.
    Nur gab es dort ein Problem: Der Raum war irgendwann völlig überfüllt, da die Nichtraucher plötzlich auch im Raucherzimmer waren. Das war dann der Grund, warum mein Stammwirt den Raucherraum abgeschafft hat. Zum Schluß war fast keiner mehr im Schankraum.

    Jetzt ein Frage zum drüber nachdenken. Waren es jetzt die Raucher, die den Nichtrauchern „belästigt” haben, oder Nichtraucher, die den Raucherraum scheitern lassen haben, weil sie nicht mehr den Schankraum genutzt haben?

    Ich denke es ist richtig „regelungen” zu treffen, jedoch möchte niemand in seinen Rechten beschnitten werden. Gehen wir doch mal einen Schritt weiter. Vielleicht wird im Nichtraucherschutzgesetz 2.0 vorgesehen, dass auch bei privaten Festlichkeiten, z. B. eine Geburtstagsfeier in den eigenen vier Wänden, dass Rauchen stricktens untersagt sein wird. — Paranoid??? Was haben wohl die Wirte gedacht als das Nichtraucherschutzgesetz in Kraft gesetzt wurde???

    Wie oben schon behauptet kann ich mich in beide Rollen hineinversetzen, wenn es überhaupt 2 Rollen gibt. Aber sollte es nicht jedem freigestellt sein, in welche Gesellschaft er sich begibt? Natürlch sehe ich ein, das bei großen Gaststätten Raucher und Nichtraucher separiert werden. Und natürlich schätze ich auch die Gesellschaft von Nichtrauchern. Jedoch sollten Nichtraucher auch soweit geschützt werden, dass Sie sich bewusst von Raucherbereichen fernhalten — So viele gibt es doch eh nicht mehr ;)

    liebe Grüße — ich nehe mir erstmal eine Zigarettenpause

    • Fanny on 21. November 2010 at 02:39

      Sehr trefflich geschrieben. Als Wirtin kann ich das bestätigen.

  20. Karin Kolax on 23. Oktober 2010 at 17:19

    Der Herr Frankenberger soll seine Sachen packen und auswandern. Aber weit weg. Da wird von Toleranz gesprochen. Wo ist die denn? Ich habe solche Wut im Bauch. Ich geh jetzt kaum noch in unsere Stammkneipe, ist mir zu kalt, um mich draußen hinzustellen. Man muß sich mal überlegen, welche Arroganz sich unser Staat herausnimmt, mit solchen Methoden die Bevölkerung zu bevormunden. Und Herr Frankenberger stellt sich an die Spitze. Unsere Kanzlerin hätte ein Machtwort sprechen sollen. Aber auch das kann man nicht erwarten. Und Herr Frankenberger, sollten Sie das hier lesen: Ich bitte Sie, kommen Sie niemals, nie nach Traunstein.Bleiben Sie weg und halten Sie die Klappe..
    Karin Kolax, Traunstein

  21. Stefan Paul on 27. Oktober 2010 at 19:55

    Zum Thema „Hausverbot für xyz”:

    Der BGH hat im Urteil mit dem Az. VIII ZR 106/93 entschieden, dass ein Hausverbot für öffentlich zugängliche Einrichtungen (dazu gehören Kneipen und Restaurants ebenso wie Ladengeschäfte und Supermärkte) nicht einfach so und grundlos erteilt werden kann, sondern nur verhaltensbedingt und personenbezogen. Herr xyz hat nun nicht im Alleingang das den Wirt störende Gesetz erlassen, sondern ein Bürgerentscheid in Verbindung mit der Landesregierung hat dieses Gesetz auf den Weg gebracht. Es fehlt jegliche Grundlage für Hausverbote gegen Einzelpersonen dieses demokratischen Prozesses. Bekommen Herr Seehofern und alle Mitglieder des Landtages auch Hausverbot? Die haben das Gesetz nämlich letztendlich festgeschrieben.

    • Fanny on 21. November 2010 at 02:49

      Bei diesen Urteil ging es aber um Taschenkontrollen im Supermarkt.
      Wenn ich Hausverbot erteile, dann übe ich mein Hausrecht aus. Oder
      soll Herr Frankenberger Dieses auch noch abschaffen ?

  22. Mimian on 1. Dezember 2010 at 23:21

    Wollen wir noch mal zum Kern zurückkommen.

    Es geht nicht darum, Raucher zun ächten, sondern es geht um den Schutz der Gesundheit Unbeteiligter; insofern wäre es vielleicht ganz interessant, das Rauchverbot auch auf private Feiern, etc. zu erweitern, weil da auch Leute (auch Kinder) zugegen sind, die sich nicht wehren können oder um des lieben Friedens nicht wollen.

    Daß ein Rauchverbot im privaten Bereich nicht im Sinne von Selbstbestimmung ist, liegt klar auf der Hand! Aber wieviele der rauchenden Eltern denken eigentlich an das Wohl und die Gesundheit der eigenen Sprößlinge?
    Die ‚Verfolgung’ dieser ‚Vergehen’ ist utopisch und (leider) nicht praktikabel.

    Die Raucher werden jetzt entgegnen: ‚An irgendwas muß man ja sterben.’ Tolle Einstellung!

    • Rayson on 2. Dezember 2010 at 01:41

      Aber wieviele der rauchenden Eltern denken eigentlich an das Wohl und die Gesundheit der eigenen Sprößlinge?

      Und wieviele der nichtrauchenden tun das? Wenn sie ihnen z.B. ständig Pizzas, Burger & Pommes zu essen geben? An Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben übrigens mehr Menschen als an Lungenkrebs.

      Sehen wir es mal anders herum: Wenn sich lauter Raucher zum fröhlichen Rauchen zusammenfinden, müssen sie dann gewaltsam Nichtraucher davon abhalten, zu ihnen zu stoßen?

      • Mimian on 11. Dezember 2010 at 22:34

        Hey Rayson,

        es steht außer Frage, daß sich viele an ihren Kindern versündigen, auf verschiedenste Art und Weise. Aber das steht hier nicht zur Debatte.

        Nichtraucher von militanten Rauchern fernhalten? Lächerlich. Laß sie doch dazustoßen, wenn es ihnen gefällt und sie im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte sind.

  23. Rayson on 12. Dezember 2010 at 01:45

    Aber das steht hier nicht zur Debatte.

    Doch, das tut es, sobald es als spezifisches Argument für Rauchverbote angeführt wird.

    Laß sie doch dazustoßen, wenn es ihnen gefällt und sie im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte sind.

    Will Herr Frankenberger aber anscheinend nicht.

  24. Stefan Balker on 13. Dezember 2010 at 16:01

    Wer nicht Rauch ausgesetzt werden will, bleibt der Raucherkneipen einfach fern. Eines „Nichtraucherschutzes” in dieser Form bedarf es nicht, denn Nichtraucher können sich sehr leicht selbst schützen, indem sie Räumen fernbleiben, in denen der Privateigentümer das Rauchen erlaubt.

    Ändert natürlich nichts daran, dass Rauchen eine ziemlich dumme Angelegenheit ist. Aber man muss auch dumme Sachen machen dürfen, solange man niemand anderes schädigt. Und das tut man in Raucherkneipen nicht. Wer sich dort freiwillig aufhält, schädigt sich selbst.

  25. Mimian on 20. Dezember 2010 at 04:20

    Hi Stef,
    manchmal macht es gerade Spaß, dumme Sachen zu machen, hihi.

    Also gut und schön, bleiben wir halt Raucherkneipen fern. Obwohl man da die besten Liebhaber kennenlernt.

  26. Sylke on 6. Januar 2011 at 23:56

    Hallo,
    also ich bin eine Wirtin und habe eine Kneipe wo 99% Raucher sind.
    Meine Partnerin und ich sind selbst Raucher und haben keine Angestellte die geschützt werden müssen.
    Seid dem 1.8.10 kommen wegen dem Nichtrauchergesetzt nicht mehr Nichtraucher in meine Kneipe.
    Nein habe Urlauber die sagen das sie nicht mehr nach Bayern kommen wollen,wegen dem (Nicht)Rauchen.
    Nein meine Gäste müssen in der saukälte draußen stehen und Rauchen.
    Bei Wind und Wetter.Weis nicht ob das so gesund ist (Erkältungen, Grippe)
    Habe es erlebt als wir schon einmal füe 1Jahr Rauchverbot hatten.
    Sollten wir Wirte nicht auch davor geschütz werden.
    Kann mich ja mit einem Mundschutz und Handschuhen hintern Tresen stellen.
    Die 23 Nichtraucher beschweren sich das mitten im Gespräch aufgestanden wird um zum Rauchen zu gehen.(Das ist so ungemütlich,macht kein Spass)
    Im Sommer hocken die ach so tollen Nichtraucher mit bei den Rauchern und nehmen den Rauchern die Plätze weg (ist viel Lustiger bei Rauchern)

    Das die Kippen (Müll) auf den Boden liegen, liegt ja wohl daran das es keine Aschenbecher oder Mülleimer in den Städten oder Orten gibt.
    Wie oft musste ich schon meinen Müll in die Tasche stecken oder habe einen Ascher gesucht,weil ich die Kippen nicht auf den Boden werfen wollte.

    Es sollte doch wohl jeder selbst endscheiden ob ja oder nein. Das gesetz vorher war doch O.K. gewesen.
    Sehe es ein das in Restaurants nicht geraucht wird,das mag ich auch nicht so gerne.
    Aber bei einem Glas Bier möchte ich schon meine Zigarrette haben und nicht jedes mal aufstehen Jacke,Schal,Mütze,Handschuhe anziehen,rausgen,reinkommen mich wieder auspellen und nach ca.15 Min. das gleiche Spiel von vorne. Na super.
    Also was passiert ich gehe nicht mehr aus, sondern treffe mich Privat mit Freunden.
    Kein Wunder das die kleinen Kneipen Pleite gehen.
    Super hin bekommen das neue Gesetz!!!

    • So is richtig on 15. Mai 2011 at 13:30

      so ists richtig, man sollte nur noch etwas arsen in den tabak tun dann hat sich das geschwätz ums rauchen viel schneller erledigt.
      die raucher sind dann etwas eher tot und keiner muss sich mehr über das thema rumstreiten.
      mich würd’s ned stören.….das arsen im tabak.
      es lebe sebastian frankenberger

  27. Jürgen Meier on 25. März 2011 at 04:12

    Seit Jahrhunderten rauchen Menschen. Und nun das! Erbittert wird darum gestritten, weil etwas Rauch vom Balkon des Nachbarn in die Wohnung darüber dringt. Und andererseits kann man nicht verstehen wenn Menschen ihr Essen in einer Gaststätte ohne Zigarettenrauch geniesen wollen (nur nebenbei was ist mit den Schadstoffen im Essen?!). Wo ist bei all dem Streit der gesunde Menschenverstand und die Toleranz geblieben.
    Doch leider ist dies nur ein kleiner Teil des Problems:
    Seit langen beobachte ich, dass es in Deutschland zur Gewohnheit geworden ist, sich über jede noch so banale Kleinigkeit aufzuregen und sofort nach (schärferen) Gesetzen zu rufen, um letztendlich Alles und Jedes zu reglementieren. Längst schon wird dabei vor unseren privaten Mauern kein Halt mehr gemacht. Bis in die letzten Nischen wird unser Leben von Behörden und ihrern Verordnungen und Gesetzen bestimmt. Und überall lauern die selbsternannten Sittenwächter und fordern weitere Regeln und Verordnungen.
    Das ist der Vorwurf den ich Frankenberger und Co mache. Statt einen selbstverantwortlich und vernünftig handelnden Menschen zu probagieren, der in der Lage ist seine und die Freiheit der Anderen zu akzeptieren und tolerieren, wird die Initiative an den Staat abgegeben. Sicher kann nicht alles von den Menschen selbst geregelt werden. Aber muss den wirklich jeder noch so kleine Scheiß gesetzlich geregelt werden? Eine Frage die sich jeder selber stellen sollte. Den jede Verordnung und jedes Gesetz ist ein kleines Stück Freiheit das wir verlieren.
    Und noch was ganz anderes: haben wir wirklich keine dringenderen Probleme, als der Zigarettenrauch des Nachbarn, das Lachen der spielenden Kinder im Hof, das parkende Auto, das ein paar Zentimeter über der Markierung ragt, der Baumzweig des Nachtbarn der über den Zaun wächst…
    Denn wann immer sich zwei streiten, freut sich ein Dritter. Einigkeit macht schließlich stark und wie heißt es teile und herrsche. Aber das sind ja bloß Plattitüden.
    Und wenn jetzt die kleinen Kneipen Pleite gehen, freut sich schließlich auch jemand. Ob das allerdings die Absicht von Herrn Frankenberger war, dass irgendwann nur noch einige wenige Global-Player übrig bleiben?(doch wer weiss heutzutage schon wer von wem sein Geld bekommt) Aber wenigstens kann er heute schon bei McDonalds und Co seine Burger rauchfrei geniesen. Und da ist dann letztendlich jede Kleinigkeit in jedem Laden weltweit, von der Pommeslänge bis zur Rindfleischmenge, von Regeln bestimmt. Muss traumhaft für solche Regelfetischisten sein! Na dann „Guten Appetit” schöne neue Welt.

  28. Llew on 16. Mai 2011 at 20:07

    Gut gebrüllt Löwe.
    Irgendwo gibt es immer Menschen, denen es eigentlich nur darum geht, das Leben durch Regeln bestimmt zu bekommen. Oder es bereitet ihnen einfach Freude, andere Menschen anzuprangern, nur um in den fahlen Genuss der persönlichen Genugtuung zu kommen, die ihnen in ihrem ach so langweiligen Leben sonst nicht vergönnt ist.

  29. Wolfgang Peconik on 1. Juli 2011 at 09:30

    Ich hoffe alle Raucher vergessen bis zur nächsten Wahl den Möchte–
    gern „Robin Hood” der ÖDP nicht.Aber es ist leider so,der „Deutsche„
    braucht seine Gesetze,weil der Großteil der Bevölkerung schon total
    verblödet ist.Ich hoffe jetzt,die anderen Bundesländer folgen dem
    Beispiel von Bayern nicht und lassen den gesunden Menschenverstand
    eine Chance.Was der „Herr Frankenberger” für ein „Geistes-Kind” ist
    konnte man 30.06.2011 im TV bei Maybrit Illner sehen.

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