Der Landesvorsitzende der Jungen Union Berlin, Conrad Clement, hat nicht nur Ahnung vom Internet, sondern auch von Pornos:
Ich finde schon Seiten wie Chatroulette oder andere Seiten, auf denen privat jeder Sachen hochladen kann und Sachen machen kann, bedenklich, absolut.
…
Wenn keine Frau in dem Porno vorkommt, ist es natürlich auch nicht frauenfeindlich. Es ist für mich nur sehr wichtig — und das ist es auch, was die Sexualwissenschaftler sagen: Wenn ein Jugendlicher, ein Minderjähriger diese Sachen sieht, dass er das, was er beobachtet, anders aufnimmt, als ein Erwachsener.
…
Es kann natürlich auch einen Wissenschaftler geben, der sagt, es hat einen positiven Effekt, aber das ist ja auch eine politische Entscheidung!
…
Wenn man zu dem Schluss kommt, dass man Pornografie stärker verbieten muss für Jugendliche, dann muss es das Ziel sein, das international zu machen.
(via)

»Es ist für mich nur sehr wichtig — und das ist es auch, was die Sexualwissenschaftler sagen«
Typische Von-der_Leyen-Rhetorik – der nachgestellte Satz mit »und« – nur holpriger.
Überhaupt sehr unterhaltsam. Endlich gibt mal einer zu, dass es auch eine politische Entscheidung ist, was einen positiven Effekt hat.
»Wenn keine Frau in dem Porno vorkommt, ist es natürlich auch nicht frauenfeindlich.«
Herrlich! Da fragt man sich ja schon, ob es nicht ein Akt der Frauenfeindlichkeit war, Frau Merkel zur Kanzlerin zu machen. Schwarz-Gelb ist doch der reine SM-Hardcore.
»Jeder kann Sachen machen.«
Würde gut auf ein Tshirt passen, der Satz. Erinnert nicht nur an den berühmten Satz »Jeder ist ein Künstler«, sondern ist darüberhinaus auch noch wahrer als dieser.
Das war die Frau von Potiphar
Die ungemein erfahren war
In allen Liebessachen, so Sachen, so Sachen
Jedoch der Gatte o contraer
Der war schon alt und konnt nicht mehr
Tirili, tirila tirili, tirila
(Comedian Harmonists)
Der ganze Text ist hier zu finden: http://www.magistrix.de/lyrics/Max%20Raabe/In-Der-Bar-Zum-Krokodil-249525.html