Weg mit den Stinkern?!

Ästhet 343max hat einen „neuen” Aspekt in die Anti-Rauch-Kampagne einge­bracht:

Liebe Raucher, der einzige Grund, warum wir euch eure Glimmstängelchen wegneh­men wollen, und das hat euch vermut­lich noch niemand gesagt weil es als unhöf­lich gilt:
Ihr stinkt!

Das findet Ästhet 343max natür­lich unzu­mut­bar: stin­kende Mitmenschen. Igitt, pfui!

Also lautet der Beschluss,
dass der Raucher weg nun muss.

Die Stinke-Raucher sind nun gemaß­re­gelt, fein. Das läuft, die grünen Nannys laufen sich schon warm. Aber was ist mit den Stinke-Schwitzern? Und den Stinke-Parfüm-Verwendern? Und den Stinke-Knoblauch-Essern? Und den Auto-Stinkern? Und den Flugzeug-Stinkern? Und den Stinke-Stinkern? Genau:

Also lautet der Beschluss,
dass der Stinker weg nun muss.

Dicke sind natür­lich auch eklig, die müssen auch weg. Besonders dicke Kinder, igitt, pfui! Wo kämen wir denn da hin, wenn die Menschen selbst entschie­den, was sie mit ihrem Körper anstell­ten? Eklig sehen die Dicken eh aus, aber das wurde ja schon erwähnt. (Und was die an kost­ba­rer Luft verbrau­chen, ein Skandal!)

Also lautet der Beschluss,
dass der Dicke weg nun muss.

Moment mal: diese Alkohol-Trinker, diese Körper-Zerstörer — beläs­ti­gen die uns nicht jedes verdammte Wochenende mit ihren Körper-Ausdünstungen, mit ihrer Sucht, mit ihrem Gelalle, mit ihrer Anwesenheit? So nicht, Freunde der Ästhetik!

Also lautet der Beschluss,
dass der Trinker weg nun muss.

So. Wer muss noch weg? Vorschläge in den Kommentaren.

Autor: Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

55 Gedanken zu „Weg mit den Stinkern?!“

  1. Knoblauchfresser!
    Extrem parfü­mierte Damen hohen Alters!
    Überhaupt: Ältere Menschen riechen extrem unan­ge­nehm!

    Und über­haupt: Was ist mit den Zähnen? Schlechte Gebisse anderer sind nicht nur eine ästhe­ti­sche Qual und verder­ben einem im Gasthaus (!) den Appetit, sie sind auch ein Attentat auf die Volksgesundheit!

    Weg damit. Mit allem, was nicht gut, rein und hehr ist.

  2. Oh! Das ist ja mal origi­nell! Mich einfach mal als jeman­den darstel­len, der seine Mitmenschen gene­rell hasst, ein elender Miesmuffel ist und eigent­lich sowieso nur ein verkapp­ter Nazi.

    Vorschlag: „Wer will, das es Nichtraucherkneipen gibt, tötet kleine süße Robbenbabies.” Hat zwar auch nichts mit dem Thema zu tun, ist aber auch nicht absur­der als deine Argumentation.

    1. Genau: die Mitmenschen allge­mein hasst Du nicht, Du hast nur was gegen Stinker. Is’ klar.

      1. Du irrst dich, ich bin kein Menschenhasser.

        Stell dir vor: es gibt Menschen da draußen, die kein Problem mit anderen Menschen haben, aber dennoch Zigarettenrauch nicht mögen.

        1. Ja wo bestreite ich das denn bitte? Wenn die Stinker und die Dicken weg sind, geht’s uns allen besser, das ist völlig klar!

    2. Es gab auch schon vor gesetz­li­chen Regelungen Nichtraucherkneipen. Blöd nur, dass sich die Nichtraucher nicht für sie inter­es­sier­ten.

  3. Christian, arbei­test du eigent­lich für die Tabak-Lobby oder was machst du hier?

    Nochmal zum Mitschreiben: Kein Mensch hat was dagegen, wenn sich Raucher zuhause oder auf der offenen Straße besin­nungs­los die Lunge schwär­zen. Mir ist es schnurz­pie­pe­gal, ich will nur nicht unter eurem Genuß leiden müssen, denn soweit geht eure Freiheit wohl nicht.
    Schnapp’ dir eine Fluppe und rauch auf deiner Terasse. Ich wäre der letzte, der dir das miss­gönnt. Und hör auf, hier so zu tun als wäre das ein Angriff auf den Genuss und die Ästhetik des Rauchers.

    1. Erstens gibt es Menschen, die etwas dagegen haben, dass sich Raucher zu Hause oder im Auto „die Lunge schwär­zen”. Aus der Politik kamen ja schon so gran­diose Vorschläge wie „Rauchverbot im Auto”, auf „Rauchverbot im Haus” warte ich noch.

      Und was bitte kümmert es Dich, wenn in Eckkneipen geraucht wird? Oder in Shisha-Bars? Es gibt kein Menschenrecht auf Kneipenbesuch!

      Und nein, leider bekomme ich von der Tabak-Lobby kein Geld. Aber ich weiß jetzt, wie sich Menschen fühlen, die ihrer Meinung Ausdruck verlei­hen und deshalb als „INSM-Mietmaul” oder derglei­chen denun­ziert werden.

      1. Was es mich kümmert, ob in Eckkneipen geraucht wird? Nun, ich besuche diese recht gerne und will damit nicht meine Gesundheit auf’s Spiel setzen.

        Es gibt kein Menschenrecht aufs Rauchen. Kann ich dir erwie­dern. Und jetzt?

        Es geht übri­gens, falls du das nicht verstan­den hast, nicht darum, DASS du deine Meinung ausdrückst, sondern WIE.

        1. Was es mich kümmert, ob in Eckkneipen geraucht wird? Nun, ich besuche diese recht gerne und will damit nicht meine Gesundheit auf’s Spiel setzen.

          Oha. Was genau trinkst Du denn in diesen Eckkneipen? Stilles Wasser? Alles andere ist ja nicht wirk­lich gesund, habe ich mir sagen lassen.

          1. Wenn ich ein Bier trinke schä­dige damit nicht die Gesundheit von anderen, das ist der Punkt.

            Ich glaube, du hast garnicht genau verstan­den, worum es geht, oder?

        2. Dass Shisha-Bars und Raucher-Clubs eben­falls der Vergangenheit ange­hö­ren, hast Du gekonnt igno­riert.

          1. @Christian:
            Du siehst das völlig falsch- das wird sich als Untergrund-Organisation wieder finden. Rauchen in Katakomben… woran erin­nert mich das jetzt nur?
            Du hast aber recht- diese ganze Gutmenschen-Mitleids- und Mitfühlerei, da sollte die SPD tradi­tio­nell bedingt nicht mitma­chen. Die Minderheit muß verfolgt werden, gnaden­los, das bringt Stimmen von der Mehrheit und sichert den eigenen Machterhalt (ok, die bayri­sche SPD ist von der Macht so weit weg, dass dort dies’ Argument eigent­lich ausschei­det… aber Politik „denkt” ja in Zyklen ;-) alle 100 Jahre kommt die SPD in Bayern an die Macht 201819 ist nicht mehr lange hin.

        3. > Es gibt kein Menschenrecht aufs Rauchen. Kann ich dir
          > erwie­dern. Und jetzt?

          Aber ein Menschenrecht rauch­frei Bier in Rauchereckkneipen trinken zu dürfen gibt es ?

      2. RE: „Rauchen beim Autofahren”
        Ich weiß ja nicht wie du das machst, aber bei mir ist das ganz einfach: Wenn sich seriös nach­wei­sen lässt, dass das Rauchen während der Fahrt das Unfallrisiko (und damit die Gefährdung Dritter) spürbar erhöht, sollte, analog zum Telefonieren auch das Rauchen während der Fahrt verbo­ten werden. Wenn sich das nicht nach­wei­sen lässt, dann nicht.
        Also ich habe da über­haupt keinen Bedarf, mich im Vorfeld fest­zu­le­gen oder den Vorschlag herun­ter zu machen.

        1. Temporeduzierung, 30 km/h auf allen Autobahnen — ich bin mir sicher das sinkende Unfallrisiko liesse sich nach­wei­sen

    2. > arbei­test du eigent­lich für die Tabak-Lobby oder was machst du hier?
      Mal unab­hän­gig vom Thema:
      Es ist so erbärm­lich, wenn man Leuten Käuflichkeit unter­stellt, nur weil sie anderer Meinung sind.

      1. Falsch, R.A.

        Ich habe Christian dies nicht unter­stellt, weil er eine andere Meinung vertritt sondern weil er sie auf eine Art und Weise vertritt, nämlich pole­misch und an der Sache vorbei, wie man es nur von Lobbyisten kennt.

        Habe ich auch schon erläu­tert. Bitte genauer lesen!

  4. > Und den Stinke-Parfüm-Verwendern?
    Interessanter Punkt.

    Beim „Passiv-Rauchen” geht es ja nur um eine sehr indi­rekte Möglichkeit einer Gesundheitsgefährdung. Konkret schadet Passivrauchen in Einzelfällen über­haupt nicht.

    Dagegen gibt es Leute mit Parfüm-Allergie. Selten, aber denen geht es akut und deut­lich schlecht, wenn jemand mit Parfüm-Wolke in der Nähe ist.

    Ein Parfüm-Verbot wäre also theo­re­tisch viel deut­li­cher zu recht­fer­ti­gen als ein Rauchverbot.

    Aber es setzen sich eben in solchen Diskussionen nicht die besse­ren Argumente durch, sondern die stär­ke­ren Ellbogen. Und die Nichtraucher-Lobby gehört wohl zu den best orga­ni­sier­ten und fana­tischs­ten im Lande. Der geht es ja schon längst nicht mehr wirk­lich um den Schutz eigener Interessen — sonst wäre es nicht ein zentra­les Anliegen, Rauchern auch das Rauchen zu verbie­ten, wenn sie in spezi­el­len Raucherclubs unter sich sind.

    1. @RA:
      Danke für Deinen letzten Satz:
      „Der geht es ja schon längst nicht mehr wirk­lich um den Schutz eigener Interessen — sonst wäre es nicht ein zentra­les Anliegen, Rauchern auch das Rauchen zu verbie­ten, wenn sie in spezi­el­len Raucherclubs unter sich sind.”
      Und das ist einer der wesent­li­chen Knackpunkte.

    2. „Beim „Passiv-Rauchen” geht es ja nur um eine sehr indi­rekte Möglichkeit einer Gesundheitsgefährdung. Konkret schadet Passivrauchen in Einzelfällen über­haupt nicht.”

      Aha. Da gibt es auch andere Befunde, das ist dir bewusst, oder?
      Gegen Raucherclubs habe ich übri­gens nicht. Meine Mutter ist passio­nierte Raucherin und ich habe das nie bean­stan­det. Aus Rücksicht raucht sie aller­dings nur dann, wenn sie damit die Gesundheit ihrer Mitmenschen nicht gefähr­det, also zuhause oder unter freiem Himmel.

      1. Wenn Du nichts gegen Raucherclubs hast, dann hättest Du das Volksbegehren vom vergan­ge­nen WE auch nicht unter­stüt­zen zu brau­chen. Denn genau d a r u m ging es in dem Volksbegehren.

        85% der Gastronomie in München sind bereits rauch­frei — eigent­lich genug Auswahl für Nichtraucher, oder? Aber nein, das reichtr fana­ti­kern, wie diesem Frankensteiner ja nicht. Er will die Welt zwangs­be­glü­cken. Warum kann man den Rauchern nicht ein paar Restreservate lassen? Es handelt sich eh nur um Pinten in „Stüberlqualität”, Etablissements, die ich neben­bei bemerkt ohnehin nie aufsu­chen würde.

        Ausserdem ist das nur der Auftakt. Dass das Rauchen in Biergärten verbo­ten werdn soll, steht als nächs­tes auf der Agenda. Entsprechende Forderungen sind ja schon erhoben worden.

        Als nächs­tes kommt dann das Verbot des Rauchens auf dem heimi­schen Balkon und in der eigenen Wohnung. In jedem Forum zu diesem Thema tauchen diese Forderungen in schöner regel­mä­ßig­keit immer wieder auf!

        Die Raucher sollen draus­sen vor der Tür rauchen? Es mehren sich schon die Bechwerden der Nichtraucher, die sich darüber bekla­gen, dass sie sich durch eine Traube rauchen­der Vor-der- Tür-Steher kämpfen müssen. Also — als nächs­tes das Rauchen im Freien verbie­ten.

        In jedem Strassencafe kann man erleben, dass man von irgend­ei­nem Nichtreaucher ange­pö­belt wird, weil man raucht — im Freien.

        Am liebs­ten wäre es diesen Fanatikern, die Raucher würden mutter­see­len­al­lein irgendwo in der Wüste stehen, um zu rauchen.

        So etwas nenne ich soziale Ausgrenzung. Und nicht wenige der Gesundheits- und Moralapostel sagen ja ganz offen, worum es ihnen geht — um die soziale Ächtung des Rauchens. Dass sie damit die soziale Ächtung der Raucher voran­trei­ben, nehmen sie billi­gend in Kauf .

        Genau so, und nicht anders, fängt Hetze an!

        1. 85% der Gastronomie in München sind bereits rauch­frei Nur wenn man auch Altenheime, Kinos, Krankenhäuser, Wettannahmestellen und Schwimmbädern dazu rechnet. (Also auf Basis der beim KVR als Gastronomie geführ­ten Einrichtungen und der expli­zit als Raucherkneipen geführ­ten.)
          Gehen die Raucher selbst auf die Suche finden sie beispiels­weise insge­samt 30% Raucher-Gastronomie und bei den Kneipen (geträn­ke­ge­prägte Gaststätten) 70% Raucherkneipen: http://www.fairness-fuer-raucher.de/joomla/download/PressegespraechInhalt15062010.pdf Seite 7
          Die Nichtraucher finden deut­li­chere Ergebnisse: http://www.ni-muenchen.de/images/stories/pressemitteilungen/Volksentscheid/G-Studie-M-2010.pdf

      2. „Gegen Raucherclubs habe ich übri­gens nicht.”

        Achwas?! Warum findest Du den Volksentscheid in Bayern dann gut? Die Raucherclubs und Shisha-Bars in Bayern sind ab dem 1. August Geschichte.

        1. Ich kann hier in NRW abschre­ckend beob­ach­ten, was diese soge­nann­ten „Raucherclubs” bringen. Hier ist einfach jedes Lokal ein Raucherclub. Sinnvoll, oder?

          1. wow, Marktlücke: jetzt schnell eine rauch­freie Kneipe aufma­chen und das ganz große Geld machen.

  5. Das Problem an einem über­grei­fen­dem Rauchverbot, ich verbiete Rauch auch in Nürnberg, obwohl ich selbst lieber einen Ausflug nach Erlangen mache. Ist ja egal, könnte ja mal nach Nürnberg kommen und viel­leicht will ich ja unbe­dingt in den Raucherklub XY. Da darf dann natür­lich nicht geraucht werden. Raucherklubs sind ja eh nur unnüt­zes Zeug, ich weiß gar nicht wieso die über­haupt entstan­den sind… Verschwörung! Die Raucher haben sich schon orga­ni­siert, einfach so und ohne Grund! Das muss alles weg! Irgendwann machen die die Tür auf und alle Nichtraucher in der Stadt werden vergif­tet! Freie Bahn für freie Nichtraucher. Die können ja zuhause auf dem Balkon rauchen, aber bitte vorher den Nachbarn fragen, ob der das auch erlaubt.

    Hat den Nichtrauchern schon­mal einer vorge­rech­net, welche Mengen an Schadstoffen sie beim Grillen einat­men? Oder, wenn sie die Straße über­que­ren oder an einer Kuhweide vorbei­ge­hen?

  6. Sportler stinken. Bitte weg mit den Sportlern.

    Menschen mit schlech­ten Zähnen stinken. Bitte einsper­ren.

    Schuppen stinken zwar nicht, find ich aber auch eklig. Bitte allen eine Glatze rasie­ren.

  7. Ich fordere ein Gesetz, dass das Niesen und Husten in der Öffentlichkeit bei der Androhung öffent­li­chen Auspeitschens strengs­tens verbie­tet und dieses Gesetz muss rück­sichts­los und unnach­sich­tig „exeku­tiert” werden. Schliesslich werde ich durch diese Bazillenschleudern schwer in meiner Gesundheit gefähr­det — wie wissen­schaft­lich erwie­sen ist, sterben jähr­lich tausende, ach was hundert­tau­sende, an den Folgen einer Tröpfcheninfektion. Sehr gefähr­lich! Und eine unzu­mut­bare Beeinträchtigung meiner Bewegungsfreiheit.. ich will immer und überall mich an jedem Ort aufhal­ten können, der mir beliebt, ohne mich der Gefahr passi­ver Ansteckung ausset­zen zu müssen — nur weil diese reni­ten­ten Schwerstbazilliiker überall herum schneu­zen und ihre ekligen Rotzfahnen liegen lassen müssen. Ich werde nach erfolg­ter Verabschiedung umge­hend eine mit Flammenwerfern und ABC-Schutzanzügen ausge­rüs­tete Anti-Bazillen-Miliz gründen und für Ordnung in meinem Viertel sorgen.

  8. Weg mit den Stinkern — Hier hat das jemand sehr wört­lich genom­men

    MEMMINGEN — Warum er plötz­lich derart ausras­tete, ist noch nicht bekannt. Ein 57-Jähriger packte am Abend in Memmingen seinen Nachbarn am Hals und drohe ihn umzu­brin­gen.

    Vorausgegangen war ein Nachbarschaftsstreit: Ein 53-Jähriger Nachbar rauchte vor der Haustür auf dem Balkon. Das erzürnte den 57-Jährigen so sehr, dass er auf den Raucher losging. Er packte den Unterlegenen am Hals, schleu­derte ihn gegen die Wand und legte den Mann dann über die Balkonbrüstung im dritten Stock.

    Seine Drohung, den Nachbarn vom Balkon zu werfen, machte der erboste Nachbar zum Glück nicht wahr. Eine verstän­digte Polizeistreife konnte den Streit schlich­ten, ohne dass jemand Schaden nahm. Den 57-Jährigen erwar­tet nun eine Anzeige wegen Bedrohung, Nötigung und Körperverletzung.

    (http://www.abendzeitung.de/bayern/197228)

  9. Es gäbe nich ein paar andere Sachen, die noch offen wären. Immerhin finden 80% der jungen Leute unter 25 Menschen mit Körperbehaarung unhy­gie­nisch. Also wäre das eine klasse Idee für ein Volksbegehren: „Komplettrasur muss sein”.

    1. @Tim:
      vielen Dank für diese Ergänzung. Habe mich schon häufig gefragt, was neben FPS, N3/ PS3[PP], iPhone-[iPad-]Geklicker und RPG noch so rele­vant ist.
      Aber 80%, die sich lieber „ganz” rasie­ren anstatt sich eine(n) Ausbildung / Arbeit / JOb zu suchen, das sind ja für Personalabteilungen „ganz” neue Kriterien- „ej, Alda, voll rasiert, oder was?” ;-)

  10. Die Wiesnbiesler — wer kennt sie nicht, die wanken­den, lallen­den Gestalten, die alljähr­lich Ende September das Herz Münchens in ein riesi­ges, stin­ken­des Klosett verwan­deln? Sehr unhy­gie­nisch, extrem gesund­heits­ge­fähr­dend, einfach nur eklig. Weg damit — Oktoberfest verbie­ten!

  11. Die Kampfgriller — München-Westpark im Sommer. Nicht auszu­hal­ten. Gewaltige Rauchschwaden verhül­len den Park. Extrem krebs­er­re­gend. Früher war ich da mal Anwohner; konnte gar nicht das Fenster aufma­chen… Verbieten!

  12. Hardcoreradler. Machen sich überall breit — selbst auf Wegen, die ausweis­lich der Beschilderung ausdrück­lich Fußgängern vorbe­hal­ten sind. Am liebs­ten an der Isar. Gefährden deine Kinder und deinen Hund, wenn du es wagst ihr unbe­hin­der­tes Rasen zu beein­träch­ti­gen. Werden auch noch pampig, wenn du sie darauf hinwe­sit, dass Radeln hier eigent­lich nicht erlaubt ist. Da ausge­wie­sene Radler- und abggrenzte Fußwege nichts helfen, hilft nur eins: ein Volksbegehren, dass das Radeln verbie­tet!

    1. Du machst dich ziem­lich lächer­lich und entfernst dich meilen­weit von den Inhalten der Diskussion. Merkst du das nicht?

      1. „So. Wer muss noch weg? Vorschläge in den Kommentaren.”

        Pelykanos macht also alles richtig. :-)

      2. Ich liebe das Radfahren. Darf ich über deinen Rasen fahren? Wenn nicht, werde ich mich beschwe­ren, weil du meine Freiheit einschränkst ;)!

        1. Es geht ja gar nicht um MEINEN Rasen (hab auch gar keinen), sondern um öffent­li­che Fußwege… obwohl die Radler eigene Wege haben, wollen sie partout da fahren, wo es eigent­lich nur für Fußgänger erlaubt ist, weil das halt die schö­ne­ren Wege sind… sozial ächten!

  13. Hab noch mehr — mir gehen die Ideen so schnell nicht aus, was alles verbo­ten werden kann. Fußballfans. Machen jeden Samstagnachmittag den Aufenthalöt in Münchens U-Bahn zur Hölle. Grölen rum. Rotten sich bedroh­lich zusam­men. Gefährden mein Wohlbefinden. Weg damit!

  14. Sonnenanbeter. Versuchen mit ihren Unmengen an Sonnenöl die Gewässer. Eklig. Grundwassergefährdend. Sofort verbie­ten!

    1. Es musste natür­lich heissen : „verseu­chen” .…. ;-)

      Aber, wo wir gerade bei Versuchungen sind:

      Sexsüchtige. Vögeln wild durch die Gegend. Verbreiten Tripper, Syphillis, Aids… Sofort verbie­ten!

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