Leider waren die Spießer in SPD, Grünen und ÖDP erfolgreich: in Bayern wurde heute ein totales Rauchverbot beschlossen. Ein Verbot, so unnötig wie ein Kropf. Ein Verbot, das sich als echter Arbeitsplatzkiller erweisen wird: in normalen Kneipen und natürlich besonders in Raucher-Clubs und Shisha-Bars.
Tja. Als überzeugter Linker falle ich bei solchen Tendenzen immer ein Stück weit vom Glauben ab (natürlich nicht lange, klar). Es ist ja wohl nicht links, anderen Menschen jeglichen Genuss zu missgönnen bzw. sie auf Teufel komm raus bevormunden zu wollen.
Dass die SPD ihre Historie mit Füßen tritt, da sie nicht zu kleinen Teilen von Arbeitern von Tabakfabriken aufgebaut wurde, nun, das sei nur am Rande erwähnt.
Ja, der Volksentscheid war eine Klatsche für die CSU-FDP-Regierung in Bayern. Es war aber auch eine Klatsche für die wenigen Stammwähler, die die SPD in Bayern noch hat. Wer das nicht glaubt, besuche eine beliebige Gewerkschaftsversammlung und zähle die anwesenden Raucher.


Links nicht, dafür leider nur allzu menschlich.
Doch, das ist durchaus auch links. Es gab auf dieser Seite schon immer ausgesprochene Tugendbolde. Für einfaches Vergnügen ist man dort durchaus nicht.
Das können die Rechten genau so gut. Liberale und Autoritäre gibt’s auf beiden Seiten.
Ein weiterer Grund, warum mir die Nackenhaare zu Berge stehen, wenn Kolumnisten ein mehr an Direktwahlen und Volksentscheidungen wünschen, wie eben jetzt bei der Präsidentenwahl. Über die verkrusteten Parteitsitzungen wäre so ein radikales Verbot nicht zu Stande gekommen.
Nachtrag:
Schon beim Unwort „Volksbegehren” bekomme ich Panik. Ohne Witz, keine Übertreibung! Das hört man mittlerweile öfter. Auch bei Konservativen und vor allem den Spinnern aus dieser Ecke (-> pi-news). Auch von Linken.
Demokratie, Herrschaft von vielen. Ich meine, das muss man natürlich nicht ernst nehmen.
Demokratie ist nicht die Diktatur der Mehrheit.
Vorstellbar wäre es ja z. B., dass die üblichen Hetzer das Volk überzeugen, dass für Kinderschänder endlich die Todesstrafe her muss. Das Volk dürfte das in diesem Fall nicht entscheiden und das ist gut so!
Problematisch wird es nur, wenn, wie beim Rauchen, die Freiheit des einen die Unfreiheit des anderen bewirkt.
Doch : Diktatur der Mehrheit ist die Demokratie genau wohl.
Demokratie hat nichts mit persönlicher Freiheit des einzelnen zu tun. Ausgeführt findet man das ganze in dem Buch : ‚Das Ende der Freiheit: Wieviel Demokratie verträgt der Mensch ? ’ von Fraeed Zakaria.
Eine Definition unter vielen, wie mir scheint.
@nk:
„Diktatur der Mehrheit„
ohne Verfassung, auf deren Einhaltung seitens der Bürger und des Staates geachtet wird, ja.
Soll ich jetzt erst ein Buch lesen, um Deine geschätzte Meinung zu erfahren?
[…] automatisch ein Spießer ist, wenn man für das Rauchverbot eintritt (wie es Christian bei Rot steht uns gut beschrieben hat) wage ich mal zu bezweifeln. Wobei: Wenn es spießig ist, eine gute Luft um […]
Naja, einerseits ist es nicht „links”, anderen Menschen den Genuß zu verbieten.
Andererseits sehe ich aber auch nicht ein, wieso Menschen nicht dafür geschützt werden sollten, dass andere Menschen ihnen die Gesundheit (durch Passivrauchen) massiv beschädigen.
Eine zweischneidige Sache, in der ich nicht ganz sicher bin, was richtig ist. Jedenfalls finde ich Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden vollkommen angemessen. In Kneipen ist es schwieriger. Sinnvoller wäre wohl eher vermehrete Aufklärung der Bevölkerung und höhere Besteuerung, damit die Selbst– und Fremdgefäderung der Gesundheit von alleine aufhört, ohne Verbote.
Es gibt kein Menschenrecht auf Kneipenbesuch.
Es gibt auch kein Menschenrecht auf Zigaretten.
Es gibt aber ein Menschenrecht auf freie Verwendung der Kneipe durch den Wirt. Freiheit des Eigentums nennt man das. Interessiert aber keinen mehr.
@nk:
nicht richtig, lese mal mein Statement dazu bzgl. sog. Eckkneipen.
Es gibt auch kein Grundrecht darauf, anderen Menschen die Lunge zu verpesten. Rauchen ist nunmal nicht nur eigene Freiheit. Sie gefährdet die Freiheit (von Gesundheitsschädigung) anderer.
„Leben und leben lassen” klingt immer schön, aber man muss sich mal die Realität abseits plumper Parolen anschauen und da war „leben und leben lassen” eigentlich nie linkes Programm.
@Kalle:
„Es gibt auch kein Grundrecht darauf, anderen Menschen die Lunge zu verpesten. Rauchen ist nunmal nicht nur eigene Freiheit. Sie gefährdet die Freiheit (von Gesundheitsschädigung) anderer.„
Ach, und wenn „man” das mit einem (Millionen) Auto(s), einem AKW oder einem Kohlekraftwerk millionenfach täglich auf’s Neue begeht, dann gilt Dein Grundsatz nicht? Dem Obigen kann ich mich nicht daduch entziehen, dass ich nicht in Raucherkneipen gehe…
„„Leben und leben lassen” klingt immer schön, aber man muss sich mal die Realität abseits plumper Parolen anschauen und da war „leben und leben lassen” eigentlich nie linkes Programm.„
Oha, das ist anscheinend ziemlich authoritär– ups, SPDler (teilweise) fernab des Grundgesetzes? Zwangsbeglückung für „Jedermann”? Hört sich ziemlich nach DDR an– nach ihren schlechten Seiten.
Obiges ist leider sehr viel notwendiger für die Gesellschaft und den Einzelnen als das bisschen Quarzen (außer vielleicht die AKW ;))
btw.: Komm mir nicht mit DDR und so einem Quatsch. Es war schlicht nie links, „leben und leben lassen” zu befürworten. „Leben und leben lassen” ist Manchester-Kapitalismus.
Wenn die lieben Linken hier wenigstens einmal konsistent wären: Auf wirtschaftspolitischer Ebene nach immer neuen Regulierungen schreien, aber in de Gesellschaftspolitik so tun, als ob man immer für „leben und leben lassen” gewesen wäre.
Wtf? Als wäre ich pauschal gegen Nichtraucherschutz. Du drehst völlig am Rad. In Bayern gibt es jetzt _totales Rauchverbot_.
Natürlich putscht hier mal wieder die Oberschicht gegen die Unterschicht, aber das nur am Rande.
Willkommen im Club, Christian. Ich habe es ja immer geahnt ;-)
Es gibt kein totales Rauchverbot. Du kannst immernoch rauchen, wo du willst. Nur da nicht, wo du damit die Gesundheit anderer Menschen gefährdest.
Neusprech by Kalle. Super.
Rayson: Ja, hi. :S
„Totales Rauchverbot” ist Neusprech, ja.
Ein totales Rauchverbot hieße, dass niemand mehr rauchen darf. Das ist erkennbar nicht der Fall.
Ein toller beitrag. Ich finde nachdem nun ein rauchverbot eingeführt wurde sollte man zum nöchsten schritt gehen und die raucher alle in gehttos unterbringen und grundsätzlich aus allen gesellschaftlichen kreisen ausschließen, verpesten sie ja unsere lungen. Und wenn wir die raucher alle „weg” haben, nehmen wir uns die autofahrer die uns die lungen noch viel mehr zerstören. Vielleicht kann ja jemand einen wegweiser erstellen, wie man die raucher und autofahrer am besten kaserniert und ausschließt. und wenn die dann auch weg sind gehen wir zu den fleichessern, die werden dann auch kaserniert. Und wenn wir die alle kaserniert haben gibts aber ein problem: wohin bloß mit diesem bösen menschen die unsere lungen verpesten und unsere tiere töten. Hmm … gabs da in den neunzehnhundert30iger jahren nicht eine regierung die wohl ganz hervorragende ideen und verfahren entwickelte, ungeliebtes menschenzeugs „weg-zu-devidieren” ?
Vielleicht kann man sie vorher zu arbeitseinsätzen heranziehen damit sie den schaden den sie der gesellschaft angetan haben, wieder gut machen können?
Kurzum: jedes verbot verstößt gegen das verfassungsrecht auf freie entwicklung der persönlichkeit und jeder der menschen ausschließt aufgrund ihere lebensvorstellungen ist ein faschist. Demokratie bedeutet ein leben so zu regeln das sich jeder wiederfindet und sich selbst erkennen kann un kein produkt von leuten wird die menschen dazu zwingen wollen ein bestimmt4es leben zu führen.
Ich lebe in einem land das seine basis verloren hat. Die spd , die grünen und jede ander partei die sich einem rauchverbot anschließt hat vergessen was demokratie bedeutet.
Das ist meine meinung. Übrigens, ich selbst habe mal als jugendlicher geraucht. komme ich jetzt auch ins kz oder gilt das nur für aktuelle raucher?
„Es ist ja wohl nicht links, anderen Menschen jeglichen Genuss zu missgönnen bzw. sie auf Teufel komm raus bevormunden zu wollen.”
Hm. Wenn das nicht links ist, warum kommts dann bei fast allem entweder als „Nebenwirkung” oder ganz bewusst heraus, was SPD, Grüne oder gar Die Linke so beschließen?
„Links” bedeutet doch, die Bürger zu ihrem Glück, beziehungsweise dass, was Linke dafür halten, zwingen zu wollen. (Rechts bedeutet in dieser Hinsicht natürlich dasselbe, dort definiert man höchstens anders, was „besser für die Menschen”.)
Ja nun, dass es Linke gibt, die es so sehen wie Du es beschreibst, das ist leider richtig. Für mich heißt links sein „leben und leben lassen”.
Das ist zwar ein schöner Grundsatz, der scheint sich aber politisch im linken Spektrum überhaupt nicht niederzuschlagen. Ganz im Gegenteil.
Das ist natürlich Quatsch, siehe Homo-Ehe etc.
Leben und leben lassen ist keine Einbahnstraße. Wenn ich in einer öffentlichen Einrichtung mich nicht aufhalten kann ohne brennende Augen, Atemnot und Lungenkrebsgefahr, bin ich derjenige der „leben lassen” einfordert und zwar ohne Qualm.
@Jan:
Zwang üben alle aus– ob nun in Gesetze, in direkten oder in wirtschaftlichen Zwang gegossen. cui bono (wem nützt es?) ist bei allem Politischen stets zu fragen.
Die gemütliche Eckkneipe hat jedenfalls verloren– ist vielleicht auch besser, wenn die „Suffköppe” sich allein zu Hause betrinken und bloß nicht mit ihren Nachbarn reden– sie könnten auf dumme Gedanken kommen…
Dich wird überraschen– ich bin gegen das Rauchverbot außerhalb von öffentlichen und publikumsfrequentierten Bereichen. Und da sind mir die „Apostel” in meiner Partei egal, die haben womöglich aufgehört, Bodenhaftung zu haben. Und diejenigen, deren sprichwörtlich Existenz an so einer Eckkneipe hängt, wird das soziokulturelle Scherbengericht nicht freuen.
Ein Gesetz machen bedeutet immer, auch Zwang auszuüben — ja. Aber man kann sowas ja auch einfach mal sein lassen, oder? Wäre hier halt angebracht gewesen, meine ich.
@Jan:
selten, dass wir mal einer Meinung sind.
Die SPD hätte die Möglichkeit gehabt, beim Volksentscheid eine Vielzahl Wähler anzusprechen und abzuholen. Hier in München hat man nur das Notwendigste gemacht und sich — wie die CSU — nobel herausgehalten. In Nürnberg unterstützte OB Maly den Volksentscheid — und das Ergebnis gab ihm Recht!
Ich sehe es genauso wie Christian: Ein Erfolg der Neospießer, angeführt von einem Hilfsseelsorger aus der ÖDP.
> Ja, der Volksentscheid war eine Klatsche für die
> CSU-FDP-Regierung in Bayern.
das ist denen sowas von egal …
Wenn ich hier mal was einschmeissen darf:
Demokratie ist eine Form der Abstimmung, dahinter steht nichts.
Wann wird Demokratie zur Diktatur der Mehrheit über die Minderheit?
Wenn Menschen glauben, sie können ihre Interessen mal eben per Zettel anderen Leuten aufzwingen. Zum Kotzen ist das.
Die Deutschen brauchen mal ein bisschen Nachilfe in Sachen Ethik und Rechtsstaatlichkeit, dann wird’s auch irgendwann mit der Demokratie was… empirisch betrachtet also niemals.
Abgesehen davon find ich’s ja schon mal positiv, dass die Polit-Kaste den Leuten überhaupt erlaubt, irgendetwas direkt zu bestimmen, alleine das gilt es zu bewahren (meine Prognose: Kommt bald ne Direktive von der EU-Politbüro *hust* –kommission, die das untersagt.)
Alfonzo
Eine Diktatur ist eine nichtlegitimierte, totalitäre Herrschaft. Diese Diktatur, die du beschwörst beginnt mit der Abschaffung einer verfassung, um deine Frage zu beantworten.
Und hinter der bundesdeutschen Demokratie steht ein riesiger Verwaltungsapparat flankiert von Militär, Polizei und bis vor kurzem noch die Gendarmerie des BGS. Wie du da auf den Gedanken kommst dahinter stünde nichts, ist mir rätselhaft.
Warum brauchen die Deutschen schließlich Nachhilfe in Rechtsstaatlichkeit und Ethik, aufgrund eines Rauchverbots? Das Gesetz ist juristisch anwendbar, im Sinne der Verfassung und ethisch auch völlig korrekt, denn das konsumieren anderer Drogen, die Gäste passiv einatmen könnten, ist in Gaststätten auch verboten.
Wenn ihr euch also gegen den VOlksentscheid als eine Raucherminderheit wendet, wartet nur ab, bis sich eine noch kleinere Cannabisminderheit beschwert, woraufhin die deutschen Crackraucher sich benachteiligt fühlen,…
„Wenn ihr euch also gegen den VOlksentscheid als eine Raucherminderheit wendet”
Du hast das falsch verstanden, ich bin für das Rauchverbot. Ich wollte dir nur nahelegen, dass direkte Demokratie durchaus ihre Probleme hat und nicht zu einer Diktatur der Mehrheit über die Minderheit ausarten darf.
Aber hier unterdrückt doch die Minderheit der Raucher die atmosphärische Freiheit der Nichtraucher.
Leider hat die SPD diesen Scheiss auch noch mit unterstützt.
In Kollegstufenszeiten (vor ca. 30 Jahren) haben wir jungen Leute dafür gestritten, als volljährige Schüler einen Raucherraum zur Verfügung gestellt zu bekommen. Heute wird alles, was mal an individueller Freiheit erstritten wurde, von einer retrospiessigen Gesellschaft wieder zurückgedreht.… und die SPD immer vorne mit dabei beim gesellschaftlichen Rollback. Ein Grund mehr, warum ich meine ehemalige Partei nicht mehr wählen kann.
Bald wird auch wieder der Kuppelparagraf eingeführt werden und Sex wird erst ab 21 wieder erlaubt sein.… und bitte nur mit Trauschein.
@pelykanos:
ja, an die „Raucherhof”-Zeiten fühlte ich mich auch erinnert, es hatte allerdings auch damals schon etwas von „Schaulaufen”, dort gesehen zu werden.
…
„Leider hat die SPD diesen Scheiss auch noch mit unterstützt.”
Ja, ist mir auch sehr peinlich.
[…] große Spießerkoalition aus Grünen, Die Linke und SPD in Bayern hat das Volk gefragt “wollt Ihr das totale […]
Ein bitterer Tag für unsere Freiheit. Toleranz und Augenmass haben die Gesellschaft verlassen.
Leider war die vielbeschworene Tabaklobby nicht präsent, es gab sie nicht.
Nicht einmal wir von http://www.shisha.de haben auch nur ein einziges email erhalten, nicht von privat, nicht von Geschäftlich und auch nicht von irgendeiner Initiative. Raucher scheinen Einzelkämpfer zu sein. Eine Tabak Lobby gibt es nicht.
Die Verbotsfantiker und ihr aufgehetzter Wahlmob werden sicher auch die schärferen Gesetze auf den Weg bringen, die nötig sein werden, um die neu kriminalisierte Gesellschaftsteile zu bestrafen die sich sicher nicht immer an größtenteils sinnlose Verboten halten werden.
Viel Spass mit dem Rauchverbot wünsche ich auch den Anwohnern von Gaststätten und Diskotheken, und der Polizei, die das neue Prohibitionsgesetz durchsetzen muß.
„Eine Tabak Lobby gibt es nicht.”
So ein Quatsch. Eine Tabaklobby gibt es natürlich, da reicht ein Blick in die zahlreichen offiziellen oder nicht-offiziellen Lobbyregister. Dass sie in Bayern anscheinend nicht präsent war bzw. es nicht für nötig gehalten hat ist eine andere Sache.
„Der Bürger hat gewußt, worum es ging. Es gab spektakuläre Aufklärungskampagnen. 1,65 Millionen Feuerzeuge hatten beispielsweise die „Mittelständischen Unternehmen der Tabakwirtschaft“ in Bayern verteilt. Sie entblödeten sich nicht, auf die Feuerzeuge den Satz zu schreiben: „Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur wieder auf“. ”
http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EEEAA719739AC4068AEBC5817E244FD10~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Ja, Nichtraucher haben die Moral auf ihrer Seite, schon klar.
Thema verfehlt.
Es gibt eine Tabak-Lobby. Punkt.
Das Thema verfehlt hast wohl eher Du, das ist immer noch mein Artikel. :D
Ach Christian, wenn du schon rumpolemisierst, dann doch bitte wenigstens beim Thema bleiben.
Ich habe geschrieben, dass es eine Tabak-Lobby gibt und du antwortest darauf „Ja, Nichtraucher haben die Moral auf ihrer Seite, schon klar.”
In der Schul gäb es dafür eine 6, weil Thema verfehlt.
Nichtraucher haben offensichtlich auch eine Lobby. Eine sehr mächtige.
Völlig unstrittig.
[…] Umland: Totales Rauchverbot in Bayern beschlossen…Rot steht uns gut […]
[…] auch: SPON und weniger begeistert Rotstehtunsgut.de) « Wir müssen sparen – nur Merkel […]
Wenn Gesundheit spießig ist bin ich ein SPIESSER! :-)
„Dass die SPD ihre Historie mit Füßen tritt, da sie nicht zu kleinen Teilen von Arbeitern von Tabakfabriken aufgebaut wurde, nun, das sei nur am Rande erwähnt.”
Wärst Du auch gegen ein Waffenverbot, wenn die SPD von Arbeitern aus Waffenfabriken aufgebaut worden wäre?
Richtiger Einwand. Außerdem war nach damaliger marxistischer Auffassung den Arbeitern sicherlich herzlich egal, was und für wen sie da produziert haben. Sie waren ja der Arbeit entfremdet.
@Kalle:
„waren” … und jetzt gehört ihnen (uns?) die ganze Bäckerei?
ist zumindest einfacher heute eine eigene Bäckerei aufzumachen.
Ich wage mal zu behaupten, dass der Anteil an Menschen, der „entfremdete Arbeit” (d.h. er sieht darin keinen Sinn und ist nicht selbstbestimmt) leistet weit zurückgegangen ist. Sowohl in der Bevölkerung als auch in der Wähler– und Mitgliedschaft der SPD.
@Kalle:
ja, behaupten kann „man” so Vieles ;-)
Entsprechend der Definition
(eng= „echte” Zwangsarbeit, z. B. zur „Vernichtung” gedacht oder weit= wenn es irgendeinen Sinn hat, den der Betreffende für sich aber nicht erkennt oder erkennen kann oder der für ihn nicht sinnhaft ist/ erscheint– nach der Marxschen-Definition handelt es sich jedoch bei Lohnarbeit immer um entfremdete Arbeit)
sind es in beiden Vergleichsgruppen mehr oder weniger.
Es ist mir nur nicht verständlich, warum Du entfremdet in Häkchen setzt.
Meines Erachtens kann Entfremdung auch bei einer sog. selbständigen Tätigkeit vorliegen– sog. Ich-AGs oder Pseudo-Selbständige („Scheinselbständigkeit”).
Leider ist unsere Debatte off-topic :-(
Die Sprache verrät das Denken, das Denken verrät den Geist. Wer Genusswaren mit Waffen vergleicht ist für mich ein Faschist.
Also jetzt verdrehst du die Argumentation dermaßen, dass es schon abstrus wird ;).
Nein. Ich rücke die Fakten gerade und lasse mich nicht auf derartigen Unsinn ein.
Öhh… Christian, ich bin ja inhaltlich auf deiner Seite. Aber hier wird es… seltsam, da muss ich Kalle schon recht geben.
Genauer lesen. Hier vergleicht ein Leser Genusswaren mit Waffen. Auf so einer Ebene diskutiere ich nicht, das ist Faschismus.
Ja, genau, die Faschismus-Bemerkung. Weil jemand eine Deiner Aussagen ins Extreme überspitzt, ist das dann Faschismus? Vielleicht denkste doch noch mal darüber nach.
Zumal mir auch die Logik nicht ganz aufgeht, warum man nicht gegen Rauchen sein kann, nur, weil in Tabakfabriken auch viele Menschen arbeiten.
„Wer Genusswaren mit Waffen vergleicht ist für mich ein Faschist.”
Ich habe zu keinem Zeitpunkt „Genusswaren” mit Waffen verglichen. Ich wollte lediglich darauf hingewiesen, dass Deine Argumentation aus meiner Sicht unsinnig ist — und, wie Karsten bereits schrieb, deshalb Deine Aussage überspitzt. Ich finde es reichlich daneben, mich deshalb als Faschist zu beschimpfen und hätte von Dir ein anderes Diskussionsniveau erwartet — aber nun gut.
„Dass die SPD ihre Historie mit Füßen tritt, da sie nicht zu kleinen Teilen von Arbeitern von Tabakfabriken aufgebaut wurde, nun, das sei nur am Rande erwähnt. ”
Bist Du wirklich der Meinung, dass dieser Aspekt bei der aktuellen Diskussion eine Rolle spielen sollte? Oder sollten nicht viel mehr gesundheitliche Aspekte, Themen wie Passivrauchen, Folgekosten und meinetwegen auch freiheitliche Aspekte diskutiert werden?
Wer ein Rauchverbot als Einschränkung der Freiheit wertet ist endgültig auf FDP-Niveau gelandet. „Freier Rauch für freie Bürger?” dass ist die Emanzipation des Menschen im Zeitalter der Spaßgesellschaft. Links ist das allerdings auch nicht.
das hat etwas mit Selbstbestimmung zu tun.
Und wenn es soviele Nichtraucher gibt, dann würden Nichtraucherkneipen ja aufgrund des Massenansturms gar nicht mit dem Nachschenken nachkommen — der Konsum entscheidet nunmal mit seiner Nachfrage über das Angebot.
Also gemeinsame Entscheidung vs. freie Marktwirtschaft?
da wo die Freiheit zugunsten der Diktatur der Mehrheit verschwindet umso dringlicher.
Der Begriff Freiheit ist ein sehr unkonkreter. Nebenher könnte man wie von einer Schallplatte Rosa Luxemburg zitieren, man kann es auch lassen. Zu erkennen ist, dass wenn ein Individuum/ eine Gruppe die Freiheit besitzt alles zu tun, dann ist Freiheit gleichbedeutend mit Macht. In deinem Kommentar sind die Interessen, dessen Freiheit / Macht du vertritts, die Raucher und die Tabakindustrie. Wenn sich nun eine Mehrheit durchsetzt gegen den Markt / gegen den Machtbereich der Wirtschaft, hältst du das für falsch, weil es deinem Freiheitsbegriff widerspricht?
Dafür bräuchtest du Argumente.
Ich sehe hier eigentlich nur die Individuen, keine Konzerne. Wenn Leute Brötchen essen wollen bauchen sie einen Bäcker und wenn sie rauchen wollen einen Tabakproduzenten.
Und klar, der Konsum, also Deine Nachfrage, ist eine mächtige Waffe. Du entscheidest durch den Kauf der Waren, welcher Produzent erfolgreich wird und welcher nicht.
Und wenn die Mehrheit keine Mohnbrötchen mehr will kann ich sie trotzdem noch gerne haben und hätte gerne das Recht in der örtlichen Mohnbrötchen-Selbsthilfegruppe bei einem Bier unter gleichgesinnten dasselbige anzubeten und zu verspeisen.
- Es gibt so viele Nichtraucher. Etwa 70%
– Jahrzehntelanges „dem Markt überlassen” hat trotzdem nicht dazu geführt, dass 70% der Kneipen Nichtraucherkneipen geworden wären.
– Dieses „Marktversagen” erklärt sich sehr einfach: in einer durchschnittlichen gemischten Gruppe aus Rauchern und Nichtrauchern hat der Raucher einen unmittelbaren Suchtdruck, er will während des Abends mehrfach eine rauchen. Die Nichtraucher haben demgegenüber nur ein abstraktes, allenfalls langfristiges Interesse, Passivrauch zu vermeiden. „Passivrauch vermeiden” ist wie „mehr Bewegung”, „gesünder Essen”, „regelmäßig zum Arzt”, alles Dinge, die keinen unmittelbaren Nutzen haben und dementsprechend den Leuten schwer fallen.
Insofern, völlig klar, hier einer der sagt „ich will, hier und jetzt”, dort welche die sagen „ich sollte eigentlich aus langfristigen Erwägungen nicht”. Also setzte sich in den allermeisten Fällen der Raucher durch.
– Zweiter Grund wäre dann, dass selbst bei gleich starkem aktuellen Interesse die Süchtigen im Mittel ihr Anliegen aggressiver und länger verteidigen werden als die Nicht-Süchtigen. Der eine will, der andere „muss” die Entscheidung über die Wahl der Lokalität gewinnen. (Hunderte Male erlebter Klassiker: „Mir tränen davon die Augen, meine Kontaktlinsen, ich krieg davon Kopfweh, alles stinkt …” Antwort: „Ja dann geh halt zwischendrin mal raus, trag ne Brille, die Klamotten kann man auf den Balkon hängen …”)
Die Gründe, warum es nicht flächendeckend zu Nichtraucherkneipen gekommen ist, sind ganz andere:
Erstens ist in vielen Gaststätten eine räumliche Lösung gefunden worden, die es auch Nichtrauchern ermöglicht, sie ohne Rauchbelästigung aufzusuchen. Dass selbst solche Arrangements nicht mehr möglich sein sollen, zeigt übrigens, wo die wahren Fanatiker sitzen.
Und zweitens reden wir hier ökonomisch über eine schwache Präferenz: Rauchfreiheit ist der überwiegenden Anzahl der Nichtraucher nicht so wichtig, dass sie deswegen auch nur kleinste Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen bereit wären, z.B. die Lieblingskneipe nicht mehr aufzusuchen und stattdessen eine weit entfernte, in der es rauchfrei zugeht. Wie gut, dass es den Staat gibt, dessen Machtmittel man sich bedienen kann, um die eigenen Vorlieben durchzusetzen.
Das Rauchverbot ist einfach scheinheilig. Und ein Nichtraucher wird nicht dazu gezwungen, Rauch einzuatmen. Ich habe es zumindest noch nicht gesehen, dass Menschen gezwungen wurden, Kneipen zu besuchen.
Das entscheidende finde ich viel eher, dass der Wirt einer Kneipe es nicht mehr selbst entscheiden kann, welche prinzipiell legale Handlung seine Gäste in seiner Gaststätte dürfen oder was sie nicht dürfen.
In München gab es bereits vor diesem Volksentscheid ein de facto Rauverbot in allen Restaurants und in vielen Kneipen, bei denen nur draußen geraucht wurde. Ab und an wurde nach 10 Uhr das Rauchen erlaubt. In manchen Kneipen durfte man auch rund um die Uhr rauchen.
Tja, jetzt riechts halt nicht mehr nach Rauch, sondern nach Urinstein, Schweiss und verschüttetem Bier. Fortschritt ist das keiner.
Überhaupt ist der Umgang mit den Rauchern an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten. Rauchen ist ungesund. Klar. Dann sollte man es einfach verbieten. Und gut isses. Stattdessen werden Raucher fröhlich als Menschen 2.ter Klasse diskriminiert, ausgegrenzt und gegängelt. Während nebenbei fröhlich die 14 Mrd. Euro Tabaksteuer jährlich eingestrichen werden.
Ich halte an meiner Freiheit fest, nur die natürlich gegebene Luft einatmen zu müssen. Ich komm ja schließlich auch nicht mit nem Vaporizer in die Kneipe, um irgendwelchen toxischen Wirkstoffen ihren Weg in die Luft zu erleichtern.
„Tja, jetzt riechts halt nicht mehr nach Rauch, sondern nach Urinstein, Schweiss und verschüttetem Bier. Fortschritt ist das keiner.”
Mit dem kleinen Unterschied, dass Schweiss-Geruch kein Krebs verursacht. *Das* halte ich durchaus für einen Fortschritt.
Was mich an der ganzen Debatte mit am meisten stört, ist, dass Raucher von miltanten Nichtrauchern gerne wahlweise als Volksschädlinge ( „Volksgesundheit”), Sozialschmarotzer („Krankenkassenbeiträge”), geistig Minderbemittelte („geschädigtes Gehirn”), Asoziale („stinken”), Gewalttäter („Körperverletzung”), usw. verunglimpft und somit als quasi minderwertig ausgegrenzt werden.
Für mich hat das eindeutig faschistoide Züge (man erinnere sich, die Nazis hetzten zu Beginn auf ähnliche Weise — „ich weiss nicht warum es das geben muss — Ratten, Zecken, Juden.…”).
Es ging hier gar nicht um Nichtraucherschutz — den gab es doch schon; 85 % der Gastronomie war bereits rauchfrei — nein, worum es hier ging, war den Rauchern, also eine Minderheit die letzten Reservate streitig zu machen. Als nächstes werden die Biergärten „raucherfrei” gemacht.…; wetten, dass eine entsprechende Kampagne bereits in den Schubläden liegt?
Übrigens für mich bezeichnend, dass dieser engstirnige Hilfsseelsorger aus Passau aus der ödp stammt — für mich hat diese seltsame Partei eindeutig einen faschistoiden Einschlag . Eine umso größere Schande, dass SPD und Grüne mit denen gemeinsame Sache machen. (Es erinnert mich an das faustische Verhängnis, dass die bürgerlichen Parteien einst auslösten, als sie mit ihrem Pakt mit der NSDAP glaubten Hitler „zähmen” und die Wählerstimmen so auf ihre Mühlen lenken zu können).
Der Marsch in die Gesundheitsdiktatur hat gerade erst begonnen.
Na, na, lass mal den Godwin im Dorf. So faschistisch das Rauchverbot auch sein mag, davon wird der Adolf auch nicht mehr lebendig.
Dein Vergleich Juden/Raucher: unschlagbar.
Das ist der schlauste Nazivergleich der jüngeren Vergangenheit, echt.
Und das hier schon wieder der Holocaust verharmlost wird, scheint bald keinen mehr zu stören.
Ich habe keineswegs Juden und Raucher verglichen und verharmlose auch den Holocaust nicht. Was ich verglichen habe ist die S p r a c h e , mit der heute gegen eine mißliebige Minderheit polemisiert wird.
Und sorry, da mag ich vielleicht überempfindlich sein, aber genau so, mit so einer Sprache fäöngt die Mobilisierung des Mobs an.
Von dieser Meinung lasse ich mich auch nicht durch eine vermeintliche Political Correctness abbringen.
Nix für ungut, aber der „Sprachfaschist” bist du. Schau dir mal deinen Beitrag an: Da werden sachliche Argumente wie der Gesundheitsschutz _von dir_ zur „Volksgesundheit” und dann wird _von dir_ daraus eine dahinter stehende Ansichts „Volksschädlinge” abgeleitet. Aus der objektiven Tatsache, dass kalter Rauch stinkt wird _von dir_ ein Vorwurf „Asoziale” konstruiert, aus der indirekten und eingestanden unbeabsichtigten (aber rücksichtlosen) Körperverletzung durch Passivrauch wird _von dir_ der Vorwurf „Gewalttäter” abgeleitet.
Und dann wird _von dir_ die ÖDP „faschistoid„isiert, dann der Hitler-Vergleich und die Diktatur.
Tja, es ist recht offensichtlich wessen S p r a c h e hier polemisiert. Vielleicht nächstes mal mehr auf die eigene achten. ;-)
p.s. Ich kann das Gejammer von Leuten nicht mehr hören, die meinen, sie wären Opfer von PC-Verfolgsungsjagden, nur weil ihre bisherigen (deutschen, männlichen, heterosexuellen, christlichen und sonstigen)Privilegien kritisch hinterfragt und manchmal auch entzogen werden.
Anscheinend hast Du noch keine Foren zu diesem Thema gelesen. Die Verwendung der Begriffe „Volksschädlinge” etc. habe ich mir nicht ausgedacht, sondern das muss ich regelmäßig in solchen Foren lesen.
Im übrigen verbitte ich es mir, von Dir als Sprachfaschist angepöbelt zu werden oder als als Vertreter eines „deutschen, männlichen, heterosexuellen, christlichen und sonstigen Privilegien „-Lobbyismus.
Und ja, die ödp ist in meinen Augen ein faschistoider Ableger der Grünen…; was ich gestern auf SZ-Online über die Vita des selbsternannten Heilsbringers aus Passau gelesen habe, ist nicht geeignet, diese meine Ansicht zu ändern.
ich bin, oder werde eine kneippe über nehmen die schon zeit langen einer sport kneippe ist wo gedartet wird und fußball geschaut wird wo es keine speissen gibt, und die gäste mit unter lange zeit verbringen um zu darten oder fußball schauen, und ich auch liga spiele habe. und so auch eine gute harmonie besteht die dann aber weg ist weil jeter raus geht und eine raucht. ich bin gespannt ob die nichtraucher dann in meiner kneippe kommen und darten oder fußball schauen, klauppe ich aber nicht, da bin ich mir sicher, und meine stamm gäste werden auch weniger werden, also werde ich einer von mehren kneippen sein die früher o. später zu machen, und dann zu arbeitzamt rennen müßen das ist supper wenn das ein weg ist danke !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
[…] muss einem der Blick schon ziemlich vernebelt sein, um einen solchen Kommentar wie Christian Soeder von rotstehtunsgut.de […]
zu diesem Artikel kann ich nur sagen: Panikmache³
Wir haben uns für die Menschen, für die NichtraucherInnen eingesetz — und zwar konsequent und ohne Ausnahmen.
Dass Passivrauchen schädlich ist, haben die diversesten Studien gezeigt. Und wenn ich — selbst Raucher — in Festzelten und Gaststätten (z.B. beim public viewing) Kinder und Jugendliche sehe, die von „ach so toleranten Rauchern” eingenebelt werden, kann ich nur sagen: die meissten Raucher sind nicht tolerant — sondern tun nur so.
Und als Autor des Artikels hätte ich mir eine gründlichere Recherche erwünscht ;-)
Jaja, „denkt denn niemand an die Kinder”, geschenkt.
aja, also ein Einsatz für
– den Schutz von Kinder / Jugendlichen in den Festzelten vor Passivrauchen,
– die rund 300.000 Beschäftigten in der bayerischen Gastronomie vor Passivrauchen,
– gleiche Wettbewerbschancen der Gastwirte und Festzeltbetreiber
ist also „geschenkt” ?
Danke. :)
1. Passivrauch gibt’s auch im Freien. Schnell verbieten!
2. Die 300.000 Beschäftigten waren schon mit der alten Regelung weitgehend geschützt. Ein Komplettverbot ist völlig übertrieben.
Macht ruhig so weiter und ruiniert die bayerische SPD komplett. Einen Volksentscheid der radikalen ÖDP zu unterstützen ist verrückt, aber von mir aus — immer weiter so, nach unten ist noch Luft. Aber nicht weinen, wenn die nächste Wahl noch übler ausgeht.
richtig so!
diese platten und untoleranten Argumente der Raucher habe ich richtig satt — und bin selber leidenschaftlicher Raucher.
Im Übrigen sind wir für die nächste Wahl gewappnet: Tempo-Taschentücher bietet inzwischen auch der SPD-Shop. Okay, eigentlich für den politischen Gegner, aber 1–2 Packungen sind „immer für den Eigenbedarf” :D
Na dann bin ich ja beruhigt. Aber bloß nicht auf die Idee kommen, sinnvolle Politik zu machen, das könnten die Wähler am Ende noch goutieren.
keine Angst: da sag ich nur 17. Juli :-)
[…] Der ein oder andere mag sich fragen, wieso hier auf „Rot steht uns gut” erst zwei Artikel gegen das Rauchverbot und dann ein Artikel für das Verbot erscheinend. Das liegt ganz […]
Warum sollte man sich als Nichtraucher von armseligen, schwachen Nikotinsüchtigen vollqualmen lassen, wenn doch ganz offensichtlich sie ein Problem haben, dass man bekämpfen muss. Bier und Fastfood tut nur mir weh (viel später) aber Raucher sind wirklich das letzte. Es gibt keinen Schutz für diejenigen, die die Gesundheit ihrer Mitmenschen bewusst schädigen. Da kann man ja gleich ein Gesetz zum Schutz von Kinderschändern erlassen, die haben ja auch ein Recht auf ihren Genuss.….
Es gibt wohl kaum jemanden, der mehr über frierende Raucher vor den Kneipentüren lachen wird, als ich.