Der wahre Deutsche?

Lesetipp: ein wunder­ba­rer Artikel bei NPD-BLOG.INFO über Fußball und Nazis, mit einem fantas­ti­schen Schluss:

Der wahre Deutsche jubelt also nur bei bestimm­ten Toren der Nationalmannschaft, schwenkt die schwarze Fahne des „Nationalen Widerstands” oder unter­stützt Ghana. In sich alles schlüs­sig, wenn man ein fana­ti­scher, völki­scher Ideologe ist.

Ergänzend verweise ich auf meinen Artikel vom 13. Juni: Der deut­sche WM-Kader. Oder: ist es gefähr­lich, für Deutschland zu jubeln?

Und ein Appell an die progres­sive Linke: schwenkt die schwarz-rot-goldene Flagge und feiert mit. Die mora­lin­saure Empörung über angeb­lich aufkei­men­den Nationalismus und „Party-Patriotismus” macht linke Ideen sicher­lich nicht attrak­ti­ver.

Abschließend lasse ich es mir nicht nehmen, mit einem fröh­li­chen „SCHLAAAAND!!!” zu schlie­ßen.

PS: Die Engländer werfen wir natür­lich im Elfmeterschießen aus dem Turnier, das ist ja wohl klar.

PPS: NPD-BLOG.INFO ist ein Anti-Nazi-Blog.

Autor: Christian Soeder

Christian Soeder ist Herausgeber von ROTSTEHTUNSGUT und besonders an netzpolitischen Zusammenhängen interessiert.

2 Gedanken zu „Der wahre Deutsche?“

  1. @Christian:
    niemand ist gezwun­gen, den natio­na­len Taumel mitzu­ma­chen, oder ist es mitt­ler­weile Pflicht, Auto, Fahrrad und Popo in hori­zon­ta­len Streifen zu bemalen?
    Dein Umkehrschluß, dass dieje­ni­gen, die sich an den Toren der „gegne­ri­schen” Mannschaft(en) freuen, keine Linken wären, ist etwas kurz- Gnade der späten Geburt (Deutschland- Algerien 1982 [?] 1:2).
    Ich habe den Begriff „Anti” bei „Anti-Deutsch” auch bisher noch nicht so richtig verstan­den.
    Wenn, wie in der Online-Ausgabe der „taz” zu lesen war, „man” sich erfreut „Serbien wie ’41 und ’99 zu schrup­pen”, dann zeigt das eine Geisteshaltung, die schlicht menschen­ver­ach­tend ist- mit Krieg sollte nicht gescherzt werden- wenn jemand so etwas etwa noch ernst meint…
    Danke für den Hinweis bzgl. NPD-Blog- das Bild-Blog heißt auch nicht so, weil es von der gleich­na­mi­gen Zeitung betrie­ben würde.

    1. Diese Geisteshaltung schein­bar sinnlos Krieg und Fußball auf einen Nenner zu bringen, kommt ja nicht aus den anti­deut­schen Reihen, sondern ist konsens faschi­sit­schen Fußballfans.

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