Freiheit — Verantwortung — Gemeinsinn.

23. Juni 2010
By

Ich träume von einem Land, in dem ich nicht nur zufrieden bin, weil seine Institutionen funktionieren, sondern das imstande ist, sich selber aus der Unkultur von Angst, Resignation und Tristesse zu erlösen, indem es gestaltet und das Seine eigenständig sucht, erkämpft, betreibt. Dann werden wir die Demokratie alle irgendwie „haben“, echte Freude an ihr wird jedoch dann entstehen, wenn wir sie auch leben.

Mit Demokratie ist es, wie mit dem Leben: Glück ist weniger im „Haben“ aber beständig im „Sein“.

http://www.youtube.com/watch?v=M1ge0Gm5rhI


Ähnliche Artikel:

Tags: ,

5 Responses to Freiheit — Verantwortung — Gemeinsinn.

  1. Nordstadt on 23. Juni 2010 at 23:53

    Haben … Sein … Philosophie … wem es wirtschaftlich so gut geht, dass er sich „feinsinnig”, bei einem guten Glas Bordeaux, wohl temperiert über so etwas Gedanken machen kann, der kann auch so ein „Blätz” (Kombination aus Blahblah und Geschwätz) ablassen. Claqueure wird er (sie) schon finden. Ob diese freilich klüger sind als der blätzende Wohlstandsbürger, das kann bezweifelt werden.
    Armes Deutschland.

    • Klaus-Henning Kluge on 24. Juni 2010 at 10:03

      So ein Blödsinn, dass philosophische Gedanken sich nur Leute leisten können, denen es wirtschaftlich gut geht. Solche Gedanken kann sich jeder leisten, dem es geistig gut geht. Wenn du wirklich nicht nachvollziehen kannst oder willst, was der Mann hier sagen möchte, dann tust du mir leid. In dem zitierten Satz spricht er genau das Grundproblem an: Wir haben zwar Demokratie, leben sie aber nicht. Alles wird an den Staat delegiert, weil wir nicht selbst weiterwissen und der Staat wird mehr und mehr überfordert. In Deutschland wird der Staat als eine übergeordnete Ebene wahrgenommen, als großer Bruder, dem man all seine Probleme anlasten und überlassen kann. Hier fehlt völlig das Verständnis, dass jeder „der Staat” ist und jeder dazu aufgerufen ist sich an diesem Staatswesen zu beteiligen.

      • der_gute_don on 24. Juni 2010 at 10:45

        Na klar, kann nordstadt sich damit nicht anfreunden. Ist als SEDler nur konsequent. Der Staat muss allmächtig die Güter der Menschen einziehen und dann neu verteilen. Eigenverantwortung und Individualismus sind da nicht gefragt.

      • nordstadt @work on 24. Juni 2010 at 13:48

        @KHK:
        (auf die Plattheiten von DGD gehe vielleicht noch nicht ein)

        mir geht es um den Widerspruch zwischen einerseits „Schöngeist”-Dasein und
        andererseits der Unfähigkeit oder Unwilligkeit
        (je nach politischer Ausrichtung bzw. persönlichen Möglichkeiten) dieser „Schöngeister”, die Realität derer wahr zu nehmen, denen es entweder nicht gegeben ist
        (physisch, psychisch, finanziell– z. B. durch den {Zeit-}Aufwand für drei 400 EUR-Jobs… ach, wie die Neo… sich daran wieder hochziehen werden ;-) [nee, gibt’s doch gar nicht, Blödsinn… usw.]
        oder denen die Fragen gleich oder irgendwann später (reziprok* zur Maximierung des Einsatzes von Fachsprache oder Fremdwörtern) zu abgehoben sind.

        An der Notwendigkeit von Philosophie und den Diskussionen um ein Menschenbild, das „humanistisch” ist, ändern auch DGD’s Plattheiten nichts– vielleicht sollte er einfach einer Partei beitreten, die so etwas vertritt– MLPD, NPD oder so etwas. Tut mir leid, jetzt habe ich doch auf Plattheiten geantwortet :-(

        *de.wikipedia.org/wiki/Reziprozit%C3%A4t

  2. Wayfarer on 25. Juni 2010 at 07:45

    Wir sind das Volk” aber wählen dürfen wir ihn nicht. Was den nun. Entweder oder. Bißschen Freiheit geht nicht. Hat der Mann Angst vor der eigenen Courage? Past ihn seine eigene Philosphie nicht mehr oder einfach nur Angst, das man ihn Demokratisch nicht zustimmen könnte.
    Also alles in allen ein guter Kandidat, einen Wulff durchaus ebenbürtig.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Facebook

Switch to our mobile site