Um in Zeiten der Politiker– und Parteienverdrossenheit erfolgreiches Online-Campaigning machen zu können, braucht man einige Faktoren, die in Deutschland normalerweise nicht gegeben sind: Das Produkt (der Kandidat) sollte von der “Community” nicht all zu eng mit einer der etablierten Parteien verbunden werden. Daher sollte auch die Kampagne als solche sich nicht mit einer Kampagne einer Partei in Verbindung bringen lassen. Wenn dies gegeben ist und man dann auch noch willfährige Massenmedien vorfindet, die ebenso wie arglose Netzbewohner auf den Kampagnenzug aufspringen, ist die Gelegenheit günstig. Yes, we Gauck! Das Netz lässt sich gerne vergauckeln und freut sich bereits über seine vermeintliche Wirkmächtigkeit, denn “wir werden gehört”. Fragt sich nur, wer “wir” ist. Quelle: Spiegelfechter
auch die Nachdenkseiten melden Kritik an:
„Joachim Gauck: Ein traumatisierter Präsidentschaftskandidat„ http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=5927
Lesenswert– es sei denn, „man” ist kritikunfähiger „Parteisoldat”.
@Christian:
„Anti-SPD-Sekte”- oha.
Welch’ enorme Auseinandersetzung mit dem Text des SPD-Mitglieds Wolfgang Lieb.
Kein Wunder, dass bei Euch mehr aus– als eintreten.
Sogar „Beton-Köpfe” wie Sahra Wagenknecht oder Hand Modrow sind eher bereit, einen verbal-realen Diskurs durchzuziehen (selbst jeweils persönlich erlebt, daher dieses „Spezial-Wissen”- die ehem „Reformlinken”, jetzt FdS [Umbennenung auch hier ;-) ] haben die Fähigkeit und Bereitschaft, auch Unangenehmes zu diskutieren, nicht erfunden).
Naja, ich würde es nicht so hart formulieren wie Christian, aber ich kann mich nicht erinnern, dass auf den NDS jemals auch nur eine einzige Aktion der SPD gelobt wurde. Egal was die Sozis machen, es ist immer falsch. So sehr ich die NDS auch schätze, aber das finde ich wirklich daneben.
@Kalle:
gäbe es keine Kritik und kein Korrektiv, wäre ALLES richtig, oder? ;-)
Ich lese die NDS seit Jahren regelmäßig und habe schon einige Male Lob bzgl. der SPD gelesen, allerdings nicht so „Jubel-Perser”-mäßig wie am Wahlabend der BTW2009 die SPD sich im WB-Haus selbst „inszeniert” (lies: blamiert) hat :-)
Davon ab was der Mann über die Ostdeutschen abgelassen hat, führt mich zu der Frage, was hat den Mann getroffen? Egal was, es war aber ein Volltreffer.
Gauck-Hype? Welcher Gauck-Hype?
Um in Zeiten der Politiker– und Parteienverdrossenheit erfolgreiches Online-Campaigning machen zu können, braucht man einige Faktoren, die in Deutschland normalerweise nicht gegeben sind: Das Produkt (der Kandidat) sollte von der “Community” nicht all zu eng mit einer der etablierten Parteien verbunden werden. Daher sollte auch die Kampagne als solche sich nicht mit einer Kampagne einer Partei in Verbindung bringen lassen. Wenn dies gegeben ist und man dann auch noch willfährige Massenmedien vorfindet, die ebenso wie arglose Netzbewohner auf den Kampagnenzug aufspringen, ist die Gelegenheit günstig. Yes, we Gauck! Das Netz lässt sich gerne vergauckeln und freut sich bereits über seine vermeintliche Wirkmächtigkeit, denn “wir werden gehört”. Fragt sich nur, wer “wir” ist. Quelle: Spiegelfechter
hier lesen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2930/gauck-hype-welcher-gauck-hype
auch die Nachdenkseiten melden Kritik an:
„Joachim Gauck: Ein traumatisierter Präsidentschaftskandidat„
http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=5927
Lesenswert– es sei denn, „man” ist kritikunfähiger „Parteisoldat”.
Die NachDenkSeiten verkommen zur Anti-SPD-Sekte. Kein Wunder, dass Du das gut findest.
@Christian:
„Anti-SPD-Sekte”- oha.
Welch’ enorme Auseinandersetzung mit dem Text des SPD-Mitglieds Wolfgang Lieb.
Kein Wunder, dass bei Euch mehr aus– als eintreten.
Sogar „Beton-Köpfe” wie Sahra Wagenknecht oder Hand Modrow sind eher bereit, einen verbal-realen Diskurs durchzuziehen (selbst jeweils persönlich erlebt, daher dieses „Spezial-Wissen”- die ehem „Reformlinken”, jetzt FdS [Umbennenung auch hier ;-) ] haben die Fähigkeit und Bereitschaft, auch Unangenehmes zu diskutieren, nicht erfunden).
Naja, ich würde es nicht so hart formulieren wie Christian, aber ich kann mich nicht erinnern, dass auf den NDS jemals auch nur eine einzige Aktion der SPD gelobt wurde. Egal was die Sozis machen, es ist immer falsch. So sehr ich die NDS auch schätze, aber das finde ich wirklich daneben.
@Kalle:
gäbe es keine Kritik und kein Korrektiv, wäre ALLES richtig, oder? ;-)
Ich lese die NDS seit Jahren regelmäßig und habe schon einige Male Lob bzgl. der SPD gelesen, allerdings nicht so „Jubel-Perser”-mäßig wie am Wahlabend der BTW 2009 die SPD sich im WB-Haus selbst „inszeniert” (lies: blamiert) hat :-)
Der Wahlabend war peinlich. Die „NDS” sind es nicht minder.
Mustergültiger Umgang mit Kritik. Gratulation.
Davon ab was der Mann über die Ostdeutschen abgelassen hat, führt mich zu der Frage, was hat den Mann getroffen? Egal was, es war aber ein Volltreffer.