Was bleibt.

Nach einem langen Tag halten wir fest: Wir haben heute zum ersten Mal erlebt, wie Gregor Gysi die Contenance verliert, als er merkt, dass die Position der Linkspartei, sich im dritten Wahlgang zu enthalten, nicht logisch ist. Die CDU eman­zi­piert sich Schritt für Schritt von Merkel.

Ein langer Tag

Heute Morgen sah alles noch ganz schnell und einfach aus. Die Bundesversammlung trat zusammen und allge­meine Erwartungshaltung war die zügige Wahl Christian Wulffs. Dann kam alles doch anders und der Tag zog sich hin.

Die Karten sind neu gemischt

Aktuell läuft der dritte Wahlgang der Bundespräsidentenwahl. Der Sieger wird wohl Christian Wulff heißen, der Grund: die Linkspartei hat auch im dritten Wahlgang, in dem die rela­tive Mehrheit reicht, nicht die Wahl Joachim Gaucks empfohlen, sondern will sich laut Gysi und Ramelow mehr­heit­lich enthalten. Das heißt: die Karten im poli­ti­schen weiter­lesen

Wulff: Bundespräsident von Gysis Gnaden?

Der schwarz-gelbe Bundespräsidentenkandidat Christian Wulff ist im ersten Wahlgang klar geschei­tert: maximal 600 von 644 schwarz-gelben Wahlleuten stimmten für Muttis Liebling. Der rot-grüne Kandidat Joachim Gauck konnte 499 Stimmen erzielen, das sind 39 mehr, als Rot-Grün Wahlleute hat. Luc Jochimsen, die Kandidatin der Linkspartei, erhielt 126 Stimmen. Die abso­lute Mehrheit weiter­lesen

Warum eigentlich Wulff und nicht Lammert?

Warum Mutti Merkel entschieden hat, dass Christian Wulff Bundespräsident werden soll und Norbert Lammert es nicht werden durfte, begründet die „FAZ” u.a. so: Er könnte die Prüfungsrechte des Staatsoberhauptes über Gebühr stra­pa­zieren, war gesagt worden, und zur Begründung verwiesen Skeptiker darauf, schon als Bundestagspräsident habe Lammert seine partei­po­li­ti­sche Unabhängigkeit bewiesen. weiter­lesen